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Artikel Tagged ‘Anna Netrebko’

Opernabend mit Anna Netrebko in Baden-Baden

Warum reist der Opernliebhaber nach Baden-Baden? Ein Grund ist natürlich das Festspielhaus, um dort internationale Stars einmal live zu erleben, die man sonst im heimatlichen Opernhaus nicht zu hören bekommt und nur aus Funk und Fernsehen kennt. So erlebten die Festspielbesucher der bekannten Kurstadt am vergangenen Mittwoch intensives Musiktheater in einer ungekürzten Fassung von Rachmaninows ” Aleko” und Tschaikowskys wenig bekannter Oper “Jolanthe” mit Weltstar Anna Netrebko.

Netrebko hatte nach ihrer Babypause überraschend schnell wieder zu ihrer alten Form zurück gefunden. Ihre schlanker Sopran, immer schon durch schier unendlichen Atem und strahlender, durchdringender Stimmgewalt veredelt, schien auch diesmal unverändert sicher und unangestrengt. So geriet die Primadonna auch im Duett mit Tenor Piotr Beczala nicht ins Hintertreffen und Dank der elegisch-fließenden Musikbegleitung strahlte Netrebkos verschattender, aber höhenstarker Mezzo im ausverkauften Baden-Badener Forum noch schöner. Zu einem atemberaubenden Kehlkopf-Konzert gerieten ihre Arien voller leuchtender Koleraturketten, gesungen mit rücksichtslosem Einsatz.

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Netrebko und Gergiev krönen Festspielsaison

BADEN-BADEN - Mit den Sommerfestspielen geht im Festspielhaus Baden-Baden die Saison 2008/2009 zu Ende. “Die russischen Opernaufführungen mit Valery Gergiev, Anna Netrebko und dem Ensemble des Mariinsky-Theaters St. Petersburg waren das ‚i-Tüpfelchen’ auf einer besonderen Saison”, sagte Intendant Andreas Mölich-Zebhauser. Mehr als 16.000 Besucher kamen zu den neuntägigen Sommerfestspielen und bewiesen, dass das Festspielhaus Baden-Baden seine internationale Anziehungskraft weiter verstärkt hat. “Der Konzertzyklus mit zentralen Werken aus dem Schaffen Schostakowitschs war neben den bei uns eher unbekannten Opern “Aleko” und “Jolanthe” der Höhepunkt der russischen Residenz in diesem Jahr”, urteilte der Intendant. Andreas Mölich-Zebhauser verriet, dass er auch für die kommenden Jahre mit Mariinsky-Theater-Chef Valery Gergiev in Gesprächen stehe.
Der Triumph des St. Petersburger Ensembles markiert das Ende einer abwechslungsreichen Saison in Baden-Baden.

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