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Archiv für die Kategorie ‘Zeitgeschichte’

Holocaust- Keine Geschichtsvergessenheit zulassen

*Von Geschichtsvergessenheit kann keine Rede sein*, kommentierte am 29.03 der Staatssekretär im Bildungsministerium, Stephan Körner, die Pressemitteilung des saarländischen Philologenverbandes vom Wochenende. *Die neue G8 Stundentafel sieht für das Fach Geschichte insgesamt 10 Wochenstunden Unterricht vor, das ist eine mehr als nach der alten Stundentafel*, sagte Körner angesichts der Befürchtungen des Saarländischen Philologenverbandes. Von daher sei die Kritik des Philologenverbandes vorschnell und zeuge von wenig Sachkenntnis. *Auf Wunsch der Historiker hatte man bei der Überarbeitung der Stundentafel für das Fach Geschichte die Lücke in der Jahrgangsstufe 9 geschlossen und dort ebenfalls 2 Stunden angesetzt. Durch die neue Stundenverteilung ist es nun möglich*, so der Staatssekretär weiter, *Unterrichtsinhalte die früher erst in Klassenstufe 10 behandelt werden konnten, wie beispielsweise die NS-Zeit oder den Holocaust, bereits in Klassenstufe neun zu behandeln.*

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Die Staatskanzlei Mainz informiert

Als „profilierte konservative Bildungspolitikerin“ hat Ministerpräsident Kurt Beck die heute verstorbene Hanna-Renate Laurien gewürdigt.

Kurt Beck: „Hanna-Renate Laurien war von 1976 bis 1981 Kultusministerin im Kabinett von Bernhard Vogel und davor ab 1971 Staatssekretärin im Bildungsministerium. Sie war temperamentvoll und streitbar, aber auch warmherzig und offen für Reformen.“ Die von Hanna-Renate Laurien konzipierte „Mainzer Studienstufe“ gelte an Gymnasien im Wesentlichen bis heute.

Auch in ihrer Zeit als Politikerin in Berlin sei sie Rheinland-Pfalz verbunden geblieben und habe weiter Kulturinitiativen im Land gefördert.

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„Museen für gesellschaftliches Miteinander“ – Familientag im Adenauerhaus

In diesem Jahr darf das Adenauerhaus ein ganz besonderes Jubiläum feiern: Seit 40 Jahren werden Besucher aus nah und fern durch das Domizil des ersten deutschen Bundeskanzlers geführt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erfahren dabei Wissenswertes und Unterhaltsames über den Kanzler und die deutsche Geschichte. Das Adenauerhaus veranstaltet anlässlich dieses Jubiläums und des Internationalen Museumstags unter dem Motto „Museen für ein gesellschaftliches Miteinander“ am Sonntag, 16. Mai 2010 von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Adenauerhaus in Bad Honnef-Rhöndorf einen großen Familientag für Interessierte aller Altersgruppen. Wohnhaus und Garten des Gründungskanzlers werden offen zugänglich sein und die Örtlichkeiten von Besucherbetreuern erläutert werden.

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Gedenken an Nazi-Opfer - Leserbrief von Karl-Heinz Klaiber

Wie konnte dies geschehen? So fragten mich junge Menschen, weil sie mir ansahen, dass ich altersmäßig Zeitzeuge sein müsste, während Gunter Demnig in unserer Stadt am Main die Messingtafeln, auf denen die Namen und Schicksale der Opfer des nationalsozialistischen “Dritten Reichs” eingraviert sind, in die Gehsteige vor ihren damaligen Wohnungen verlegte. Auf ihre Frage konnte ich nur antworten, daß dieser Massenmord mangels jeglichen Unrechtsbewusstsein und humanen Orientierung, bei uns, einer damals mehrheitlich nationalistisch, deutschvölkisch-militaristisch, und antisemitisch gesinnten Generation geschehen konnte. Positiv vermerkten sie, daß mit diesen “Stolpersteinen” die Opfer, - Juden, Homosexuelle, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas und politisch Verfolgte- aus der Anonymität der zahlreichen Denkmale und Gedenktafeln namentlich hervor treten.

Ich sagte den Leuten aber auch, daß dank vieler privater Initiativen man sich auch an den militärischen Widerstands, einer bisher ..

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Das Adenauer-Haus in Rhöndorf

Augenblicke der Vernunft sind selten in der Geschichte, besonders in der deutschen. In einem solchen Augenblick wurde Konrad Adenauer erster Bundeskanzler der gerade gegründeten Bundesrepublik Deutschland.

Mit 202 Stimmen errang Adenauer genau die absolute Mehrheit, seine eigene Stimme sicherte ihm den Sieg. Gemeinsam mit Theodor Heuss, Kurt Schumacher und Ludwig Erhard prägte er die Gründerjahre der zweiten deutschen Republik und verkörperte in seinem eigenen Lebensweg auch das Schicksal der deutschen Demokratie, deren Ideale in seiner rheinischen Heimat stärker fortlebten, als in anderen Teilen Deutschlands. Adenauer lebte in Rhöndorf, einem malerisch gelegenen Weindorf zwischen dem Rheintal und dem Siebengebirge. Hier, unweit seiner Heimatstadt Köln baute der von den Nationalsozialisten entlassene Kölner Oberbürgermeister 1936/37 für sich und seine Familie ein großzügiges Haus am Rhöndorfer Zennigsweg. Dorthin zog sich Adenauer nicht nur in den Wirren des zweiten Weltkrieges, sondern auch als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik gerne zurück. Hier durchwanderte er seinen am Hang eines einstigen Weinbergs gelegenen Garten, dessen bunte Vielfalt an Rosen, Stauden, Sträuchern und Bäumen den Natur- und Rosenliebhaber zu jeder Jahreszeit immer wieder erfreute. Nach seinem Rücktritt als Bundeskanzler ließ er auch dort im Frühjahr 1964 einen Pavillon errichten, um ungestört von der Außenwelt seine Erinnerungen schreiben zu können. Drei Bände davon veröffentlichte Adenauer noch selbst, der vierte blieb Fragment. Nach einer Auslandsreise im Februar 1967 erkrankte Konrad Adenauer so schwer, dass er von Fieberkrämpfen geschüttelt, das Bett in seinem Rhöndorfer Haus nicht mehr verlassen konnte.

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Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt in Saarbrücken ersten „Stolperstein“

Paula Loeb ist 54 Jahre alt, als sie am 3. Juni 1942 nach Zwangsaussiedlung und Deportation das polnische Vernichtungslager Sobibor erreicht. Nazis selektieren sie sofort, noch am gleichen Tag wird Paula Loeb ermordet – gemeinsam mit ihrer Mutter Emilie Kaiser, 69 Jahre alt.

Der letzte frei gewählte Wohnort der Paula Loeb lag am Platz der deutschen Front – dem jetzigen Rathausplatz, im Haus mit der Nummer 7. Seit dem heutigen Mittwoch, 10. März, 9 Uhr, erinnert vor diesem Haus eine 10 mal 10 Zentimeter große Messingplatte – ein so genannter „Stolperstein“ – an das Schicksal Paula Loebs. Es ist einer von 28 Gedenksteinen, die der Kölner Künstler Gunter Demnig an diesem 10. März in die Gehwege vor Saarbrücker Grundstücken und Häusern einlassen wird. Jede der Messingtafeln erinnert an ein Opfer der nationalsozialistischen Barbarei im Stadtteil St. Johann. Die Gedenksteine liegen vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnsitz der Ermordeten.

Mit seinem Projekt „Stolpersteine“ hat Gunter Demnig inzwischen ein dezentrales, europaweites Mahnmal geschaffen, das an die Millionen Opfer des Hitler-Regimes erinnert..

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Kurt Beck zum 80. Geburtstag von Heiner Geißler

Ministerpräsident Kurt Beck gratuliert Heiner Geißler, dem ehemaligen Minister für Soziales, Jugend, Gesundheit und Sport des Landes Rheinland-Pfalz, zum 80. Geburtstag. „Dem gelernten Südpfälzer gratuliere ich als gebürtiger Südpfälzer recht herzlich“, so Beck an Geißler, der in Gleisweiler lebt.

Der Ministerpräsident erinnerte an die Verdienste, die Heiner Geißler in der Zeit von 1967 – 1977 sich in der Landespolitik erworben habe, und nannte vor allem die Gründung der Sozialstationen. Auch heute noch sei der Jubilar der Ökumenischen Sozialstation in der Südpfalz verbunden und arbeite mit.

Heiner Geißler sei als Besteller-Autor und Talkshow-Gast einer der prominentesten Rheinland-Pfälzer.

Kurt Beck: „Ihr politischer Weg vom CDU-Generalsekretär unter dem Parteivorsitzenden Helmut Kohl zum Mitglied bei Attac ist ..

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Beck: Trauer um Ehrenvorsitzenden der Theaterfreunde Mainz

Zum Tod des Ehrenvorsitzenden der Theaterfreunde Mainz, Prof. Dr. Dieter Zimmerschied, hat Ministerpräsident Kurt Beck seine herzliche Anteilnahme an die Hinterbliebenen gerichtet.

„Dieter Zimmerschied hat das Musikleben in der Bundesrepublik Deutschland mitgestaltet und mitgeprägt. Seine außergewöhnlichen Fachkenntnisse wurden weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzt. Er wird uns als hervorragender Musiker, aber auch als Mensch, der sich über viele Jahrezehnte für andere ehrenamtlich eingesetzt hat, in Erinnerung bleiben.“

Neben seiner hauptberuflichen Lehrtätigkeit an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, hat Zimmerschied, seit 1996 Träger des Verdienstkreuzes am Bande, zahlreiche ehrenamtliche Funktionen bekleidet. 1973..

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Stadtbibliothek verlängert Ausstellung „Nie zu Hitler“

Die Saarbrücker Stadtbibliothek verlängert die Ausstellung „Nie zu Hitler“. Ursprünglich sollte die Ausstellung über den Hintergrund der Saarabstimmung sowie die Abstimmung am 13. Januar 1965 selbst bis zum 13. Februar laufen. Aufgrund hoher Besucherzahlen verlängert die Bibliothek sie nun bis Samstag, 27. Februar.

Die Bewohner des Saargebietes wurden im Januar 1935 dazu aufgerufen, über den Beitritt zum nationalsozialistisch regierten Deutschen Reich oder die Beibehaltung des Status Quo unter der Verwaltung des Völkerbundes zu entscheiden. Mehr als 90 Prozent der Bürger entschieden sich für einen Anschluss an das Deutsche Reich.

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Una mostra della Casa di Goethe Roma

Che aspetto aveva Roma all’epoca di Goethe? Con la mostra Piranesi, Rembrandt delle rovine la Casa di Goethe intraprende un viaggio in una città che non c’è più, anche se molto è riconoscibile ancora oggi. Dal 18 febbraio al 17 aprile 2010 l’unico museo tedesco all’estero dedica per la prima volta una mostra al celebre incisore Giovanni Battista Piranesi (1720-1778), presentando così una parte centrale della collezione museale: una scelta di 35 acqueforti dall’opera più monumentale del Piranesi, le Vedute di Roma. Esposte tavole di straordinaria freschezza, sicuramente tra le primissime tirate dal maestro veneziano.

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