
Die Verbraucherzentrale des Saarlandes e. V. begrüßt die Forderung der saarländischen Politik nach der Einführung eines Gütesiegels, z. B. „Smiley“ im Gastronomiebereich und für Lebensmittelbetriebe. Denn ein Gütesiegel mit positiven und negativen Bewertungen kann Qualität dokumentieren und erlaubt dem Verbraucher eine schnelle und verständliche Information
weiter...

Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz erklärt Markus Schmitt, verbraucherschutzpolitischer Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion:
“Es müssen im Saarland weitere Schritte unternommen werden auf dem Weg zu einem verlässlichen Verbraucherschutz! Wie die Erfahrungen in anderen Regionen beweisen, ist eine offene, transparente Verbraucherinformation durchaus möglich.“ Das Saarland solle sich an praktizierten Modellen ein Beispiel nehmen und eine aktivere Informationspolitik gegenüber den VerbraucherInnen betreiben
weiter...

Die Verbraucherzentralen fordern eine erheblich bessere Regelung bei Verspätungen von Bahn- und Flugreisen. Gerd Billen, Vorstand Bundesverband der Verbraucherzentralen:
„Diese Einstellung, dass wir Kunden sind, dass wir Rechte haben, dass wir Ansprüche haben, dass wir das ganze auch bezahlen, das muss sich in besseren Fahrgastrechten manifestieren. Und das fängt damit an, dass nicht erst eine Entschädigung ab einer Stunde Verspätung bezahlt wird, sondern dass schon ab einer halbstündigen Verspätung auf die Bahn ein Anspruch kommen muss, hierfür eine Entschädigung zu zahlen
weiter...

Die Inflationsrate bleibt in Rheinland-Pfalz auf moderatem Niveau. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozent. Spürbar teurer wurden nach Angaben der Statistiker Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, deren Preise um durchschnittlich 2,9 Prozent zulegten.
weiter...

Das Verbraucherpreisniveau im Saarland zeigt sich weiterhin relativ stabil. Nach Angaben des Statistischen Amtes lag die Jahresteuerungsrate im August 2010 bei 0,5 Prozent. Im Juli hatte die Teuerungsrate 0,7 Prozent und im Juni 0,4 Prozent betragen. Mit einem Stand von 108,0 blieb der Verbraucherpreisindex im August 2010 gegenüber dem Vormonat unverändert.
Der Preisanstieg im Vorjahresvergleich ist nach Auskunft der Statistiker im Wesentlichen auf Verteuerungen von Heizöl und Kraftstoffen zurückzuführen. So sind die Heizölkosten binnen Jahresfrist um 16,9 Prozent gestiegen, und bei den Kraftstoffen machte die Teuerung durchschnittlich 5,7 Prozent aus
weiter...

In den letzten Tagen sind Eigenheimbesitzer von einer Fenster-Firma angerufen worden. Eine Mitarbeiterin der Firma fragte, ob Interesse an neuen Fenstern besteht. Wer nicht selbstsicher Zufriedenheit äußert, über den Zustand seines Hauses, dem wird flugs ein Termin zum Verkaufsgespräch aufgedrängt. Ganz harmlos heißt es, dass ein Außendienst-Mitarbeiter unverbindlich das Fensterangebot vorstellen will.
Ist der Vertreter aber erst im Haus, beweist er sein Geschick. Ein guter Verkäufer verwickelt die Interessenten in ein lang andauerndes Gespräch. Die Betroffenen können sich nach mehr als zwei Stunden kaum noch konzentrieren. Auch weil Vergleichsmöglichkeiten fehlen, wird dann unüberlegt unterschrieben..
weiter...

Recyclingpapier schont unsere Umwelt und unser Klima. Bei der Herstellung wird nur halb so viel Energie und nur ein Viertel so viel Wasser verbraucht wie bei herkömmlichem Papier. Die Aufbereitung von Altpapier zu neuem Papier ist ein gutes Beispiel für die Kreislaufwirtschaft. In der Schule, aber auch im Haushalt und im Büro sollte daher möglichst Recyclingpapier benutzt werden. Einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet Recyclingpapier aber auch dadurch, dass unsere Wälder geschont werden. Jeder Baum, der nicht gefällt wird, bindet Kohlendioxid. Es ist wichtig, schon frühzeitig zu lernen, mit Papier sorgfältig und sparsam umzugehen. Vorurteile, Recyclingpapiere seien grau und von minderer Qualität, gehören längst der Vergangenheit an! Für den klimafreundlichen Schulanfang gibt es neben Schulheften auch Mal- und Zeichenpapiere, Blöcke, Ringbucheinlagen und Notizzettel aus Altpapier. Da es jedes Jahr zum Schulbeginn eine Flut an Angeboten von Schulmaterialien gibt, rät die Verbraucherzentrale des Saarlandes, beim Kauf insbesondere auf das Umweltzeichen ..
weiter...

Sie sind der Schrecken aller Haus- und Wohnungsbesitzer. Sie haben seit wenigen Jahren Hochkonjunktur mit steil steigender Tendenz. Wenn sie eine Wohnung bzw. Geschäftsräume nach Monaten oder Jahren geräumt haben, bleibt der Vermieter auf einem Berg von Kosten sitzen. Prozesse gegen sie ziehen sich oft jahrelang hin, weil sie sich auf angebliche Mängel berufen und so die Zwangsräumung verhindern.
Nach seriösen Schätzungen beliefen sich alleine die Mietausfälle im Jahr 2005 auf etwa 2.200.000.000 (2,2 Mrd. €). Hierin sind die Ausgaben noch nicht eingerechnet, die dem Vermieter durch Gerichtskosten, Anwaltsgebühren, Zwangsräumung und anschließende Sanierung des Mietobjekts entstehen. Dies erklärt auch die immens hohe Schadensumme von 22.000 bis 44.000 €, die der Mietnomade durchschnittlich im Einzelfall verursacht. Mietnomaden treten in aller Regel seriös auf und weisen sich oft mittels gefälschter Dokumente als zahlungsfähig aus. In vielen Fällen fahren sie mit Luxuslimousinen beim zukünftigen Vermieter vor und entrichten die geforderte Kaution in bar.
weiter...

Bei der Verbraucherzentrale des Saarlandes e. V. melden sich nach wie vor viele Verbraucher, die durch „blindes“ Vertrauen in Empfehlungen von Kollegen, Freunden, Verwandten und Nachbarn im gut vernetzen Saarland, um ihre Ersparnisse gebracht worden sind.
Bei angenehmen Beratungsgesprächen zu Hause mit den empfohlenen Vertriebsfirmen haben sie häufig einer Kündigung überwachter und sicherer Sparverträge (Bausparverträge, Lebensversicherungsverträge) zugestimmt und freigewordenes Geld für unüberwachte und riskante Anlageformen eingesetzt.
weiter...

Während sich die Landwirte in Rheinland- Pfalz angesichts der Hitzewelle Sorgen um ihre Ernte machen, sind die Obstbauern ganz gelassen. “Obst, das an Bäumen hängt, kommt eine Weile ohne Wasser aus”, sagte der Sprecher der Landwirtschaftskammer, Frieder Zimmermann, der dpa in Bad Kreuznach. Auch bei Beeren oder Trauben gebe es bislang keine Probleme. Derzeit läuft die Kirschenernte und es zeichnen sich gute bis sehr gute Erträge ab, nachdem die frühen Sorten noch nicht so gut liefen.
weiter...