
In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sind die Ausfuhren saarländischer Unternehmen um gut ein Viertel gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Sie haben damit in etwa wieder das Niveau des Boomjahres 2008 erreicht. Bestimmend für die hohe Exportdynamik ist, so die IHK, neben der kräftigen Erholung der Weltkonjunktur auch der Zugewinn an Marktanteilen. Gerade auch kleinen und mittleren Firmen sei es in jüngster Zeit gelungen, neue Kunden im Ausland zu gewinnen. Der monatliche IHK-Export-Indikator zeigt für den Monat Mai mit einer Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat weiter nach oben.
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Der so genannte Einheitliche Ansprechpartner für das Saarland (EA-Saar) teilt mit, dass die EU das Europäische E-Justiz-Portal im Internet unter der Webadresse https://e-justice.europa.eu gestartet hat. Das neue Online-Portal gibt in 22 Sprachen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Bürgerinnen und Bürgern Informationen zu Recht und Rechtspraxis in allen Mitgliedsstaaten. In dem Portal findet man auf über 12.000 Seiten u. a. auch Internetlinks zu den Unternehmensregistern, Insolvenzregistern und Grundbüchern
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Die IHK Saarland hat das Informationsangebot auf ihrer Homepage (www.saarland.ihk.de) um den wichtigen Handelspartner Österreich erweitert. „Unter der Kennzahl 1456 haben Unternehmen mit Interesse am österreichischen Markt ab sofort die Möglichkeit, alle notwendigen Auskünfte zu den Formalitäten bei grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungslieferungen zu finden“, so der stellvertretende IHK Geschäftsführer Oliver Groll.
Österreich gehört zu den bedeutenden Handelspartnern des Saarlandes
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Die Saarkonjunktur läuft weiter rund. Die Geschäftslage der Unternehmen hat sich im Juli nochmals spürbar verbessert. Der IHK-Lageindikator ist gegenüber dem Vormonat um sechs Punkte gestiegen und liegt jetzt bei 25 Zählern. Dagegen haben sich die Erwartungen für die nächsten sechs Monate leicht abgeschwächt: Der IHK-Erwartungsindikator ist von zehn auf acht Punkte gesunken. „Die Saarwirtschaft konnte im Juli an die gute Entwicklung im ersten Halbjahr anknüpfen. Angetrieben durch die gute Industriekonjunktur wird sie auch in den kommenden Monaten auf Wachstumskurs bleiben. Das signalisiert der Erwartungsindikator, der sich – trotz des leichten Rücksetzers - nach wie vor in einer Zone bewegt, die weiteres Wachstum anzeigt. Es gibt aber vereinzelte Anzeichen, dass die Aufwärtsdynamik im weiteren Jahresverlauf etwas nachlassen könnte. Insgesamt bleiben wir bei unserer Wachstumsprognose von gut drei Prozent in diesem Jahr.“ So kommentierte IHK-Konjunkturexperte Heino Klingen die Juli-Umfrage der IHK Saarland, an der sich 180 Unternehmen mit 110.000 Beschäftigten beteiligten.
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„Die Saarwirtschaft hat sich nach der tiefsten Rezession der Nachkriegszeit erstaunlich gut erholt. In der Industrie, die am stärksten betroffen war, konnten die Einbrüche bei Umsätzen und Aufträgen zu einem großen Teil wieder wettgemacht werden. Die meisten Branchen finden schneller als erwartet zurück zu ihrer alten Stärke.“ Mit diesen Worten bilanzierte IHK-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch die wirtschaftliche Entwicklung im Saarland im ersten Halbjahr 2010. Wichtigster Wachstumstreiber ist einmal mehr die Exportwirtschaft, die stark von der weltwirtschaftlichen Belebung profitiert. Gemessen an den Auftragseingängen in den ersten vier Monaten hat die Industrie binnen eines Jahres rund 60 Prozent des Einbruchs wieder wettgemacht (Bund: 47 Prozent). Der IHK-Konjunkturtest signalisiert zudem, dass die Saarindustrie in den Monaten Mai und Juni nochmals an Schwung gewonnen hat. Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich die IHK entsprechend zuversichtlich: „Wenn die weltweite Erholung in der zweiten Jahreshälfte nicht ins Stocken gerät, können wir in diesem Jahr mit einem Saar-Wachstum von gut drei Prozent rechnen“, so Giersch..
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Der Einheitliche Ansprechpartner (EA) Saar, gemeinsame Geschäftsstelle IHK und HWK, warnt vor Abmahnungen, die zurzeit im Saarland kursieren. Laut EA erhalten Unternehmen Schreiben, in denen auf angeblich fehlenden Angaben im Impressum des Internetauftritts hingewiesen wird. Der Abmahner behauptet, dass nach der Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung (DL-InfoV) die Berufshaftpflicht im Impressum aufgeführt werden müsse. Dies ist nicht richtig - das Impressum muss keinerlei Angaben zu Versicherungen enthalten. Entsprechende Abmahnungen mit Zahlungsforderung für Rechtsanwaltsgebühren sollten daher ignoriert werden, raten IHK und HWK.
Welche Angaben im Impressum aufzunehmen sind, regelt das Telemediengesetz, die DL-InfoV befasst sich dagegen mit Informationspflichten für grenzüberschreitende Dienstleistungserbringer. Nähere Informationen zu den Informationspflichten im Netz ..
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„Aus Sicht der Wirtschaft ist zu begrüßen, dass die Landesregierung die Auflagen der Konsolidierungshilfe in 2011 in vollem Umfang einhalten will und damit den Weg frei macht für die erste Tranche der Solidarhilfe (260 Millionen Euro). Für problematisch halten wir allerdings die Struktur der Einsparungen: Die Einschnitte bei den so genannten freiwilligen Leistungen und bei den Investitionen sind zu groß, die Einsparungen bei den Stellen im öffentlichen Dienst zu gering“, so kommentieren die Hauptgeschäftsführer von IHK, HWK und VSU Volker Giersch, Georg Brenner und Joachim Malter die vorliegenden Eckpunkte der Landesregierung zum Haushalt 2011.
- “Die überproportionalen Kürzungen bei den so genannten freiwilligen Leistungen (- 10 v. H.) engen den Handlungsspielraum in der Wirtschafts- Struktur..
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„Die Existenz unseres Landes gerät nicht in Gefahr, wenn wir sparen. Sie gerät in Gefahr, wenn wir nicht sparen – oder genauer: wenn wir nicht ausreichend viel sparen.“ So kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch die jüngsten Aussagen der Arbeitskammer zur Haushaltspolitik des Landes. Die Analyse der Haushaltslage zeige in aller Deutlichkeit, dass das Land – je Einwohner gerechnet – mehr ausgebe als die westdeutschen Flächenländer im Schnitt. Das liege zwar größtenteils an höheren Ausgaben für Zinsen und Pensionen, zum kleineren Teil aber auch an höheren konsumtiven Ausgaben.
Insofern sei der Ansatz der von der Landesregierung eingesetzten Haushaltsstrukturkommission richtig, für alle wichtigen Ausgabenbereiche des Landes ein „dynamisches Benchmarking“ durchzuführen, d. h. exakt zu prüfen, wo das Land mehr ausgibt als die übrigen Länder und wo entsprechende Einsparpotenziale liegen. Dynamisch heiße ..
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Das Wunder auf dem Arbeitsmarkt dauert dank der fortschreitenden Konjunkturerholung weiter an. Und wir werden auch in den kommenden Monaten erfreuliche Arbeitsmarktzahlen sehen. In den Kernbranchen unserer Industrie sind die personellen Anpassungsprozesse größtenteils abgeschlossen. Die Kurzarbeit wird sich weiter zurückbilden und die Beschäftigung wieder steigen. Wir rechnen damit, dass die Arbeitslosenquote im Schnitt des Jahres deutlich unterhalb der Marke von acht Prozent bleiben wird.
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Die IHK Saarland schaltet am Montag, 21. Juni 2010, im Rahmen des bundesweiten „Tag der Ausbildungschance“ eine Telefon-Hotline. IHK-Experten informieren über Berufe, in denen es noch gute Perspektiven für einen Ausbildungsplatz gibt, geben Tipps zur Bewerbung und halten freie Ausbildungsplatzangebote für interessierte Jugendliche bereit. Die Hotline unter „0681/9520-725“ steht von 08:00 bis 17:00 Uhr zur Verfügung.
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