
Die saarländische Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr, Simone Peter, hat die Bewertung der beiden französischen Nuklearstandorte Cattenom (Kraftwerk) und Bure (atomares Endlager) zu Schwerpunktprojekten des saarländischen Umweltministeriums gemacht. “Sowohl der europäische Stresstest für Atomkraftwerke als auch die Untersuchung des Standortes Bure als nationales französisches Endlager werden im kommenden Jahr abgeschlossen. Diese Verfahren werden wir weiterhin kritisch begleiten und uns intensiv mit den Ergebnissen auseinandersetzen
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Immer mehr Kommunen interessieren sich in Zeiten wachsenden Bewusstseins für den Klimaschutz und knapper Finanzen für Wärmedämmmaßnahmen und den Einsatz Erneuerbarer Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung. Viele haben erkannt, dass sie mit Hilfe von Effizienztechnologien und der heimischen Energieträger Sonne, Wind oder Biomasse ihre kommunalen Haushalte deutlich entlasten können. Dieses wachsende Interesse greift das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr auf und veranstaltet am Mittwoch, den 19. Oktober, in Merzig, in guter Tradition die 3. „Kommunal-Börse Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“.
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Mikro Blockheizkraftwerke – kurz Mikro-BHKW - sind Strom erzeugende Heizungen, die als besonders effizient und umweltfreundlich gelten. Sie haben die Größe eines Geschirrspülers und können einen Großteil des Wärme- und Strombedarfs eines Hauses autark erzeugen. Branchenkenner halten die Technik für zukunftsweisend.
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Auf eine gemeinsame Position zum Umgang mit der Atomenergie haben sich die Mitglieder der Oberrheinkonferenz bei ihrer letzten Präsidiumssitzung in Straßburg verständigt. Der rheinland-pfälzische Vertreter Clemens Nagel begrüßte das Einvernehmen bei der Energiesicherheit, die in letzter Konsequenz zur Abschaltung des Atomkraftwerkes in Fessenheim/Elsass führen könne.
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Langfristig ist eine Stromversorgung mit überwiegend erneuerbaren Energien möglich
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Ministerpräsident Kurt Beck und Umweltministerin Margit Conrad haben das von der Bundeskanzlerin angekündigte Moratorium zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke kritisiert. „Das ist eine Nullnummer“, sagte Beck am Montag in Mainz. Die Kanzlerin wolle offenkundig nichts an der per Gesetz festgelegten Laufzeitverlängerung ändern, sondern sich lediglich über die bevorstehenden Landtagswahlen retten.
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Erst gestern sei wieder ein Arbeiter in Block 3 kontaminiert worden, als er Staubpartikel einatmete. Bereits Anfang Februar wurde ein weiterer Arbeiter bei Wartungsarbeiten desselben AKW-Blocks mit dem radioaktiven Isotop Kobalt 60 belastet. In den letzten Jahren habe es zahlreiche Zwischenfälle in Cattenom gegeben – allein 63 meldepflichtige Vorfälle seit 2009, davon führten drei zu Schnellabschaltungen..
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14 Kliniken aus Rheinland-Pfalz nahmen über ein Jahr regelmäßig am „Energieeffizienztisch für Krankenhäuser“, begründet vom Umweltministerium, teil. Zum Abschluss des landesweiten Pilotprojektes steht fest: Es gibt in Krankenhäusern vielfältige Einspar- und Effizienzpotenziale zu entdecken. Der Erfahrungsaustausch der Häuser untereinander vereinfacht die Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten erheblich.
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Bei der Herstellung von Glas wird flüssige Silikatschmelze verwendet. Wenn man diese abkühlt, wird sie immer dickflüssiger und „gefriert“ dann zu Glas. Schon seit langem ist bekannt, dass dies auch bei Metallen möglich ist. Aber erst heute kann man massive metallische Gläser herstellen. Saarbrücker Forscher haben jetzt entdeckt, dass auch Metallkristalle beim Abkühlen einfrieren und sich dabei genauso verhalten wie Silikatschmelzen oder metallische Gläser. Die Wissenschaftler sehen darin ein einheitliches Muster, wie sich Flüssigkeiten und Kristalle beim Abkühlen selbst ordnen und einfrieren. Die Forschungsergebnisse haben sie in der aktuellen Ausgabe von „Nature Physics“ veröffentlicht.
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Mit dem neuen Wärmeverbund wird die Energieversorgung des Gemeinde- und Schulzentrums Maikammer langfristig auf eine sichere und nachhaltige Basis gestellt“, sagte Staatssekretärin Jacqueline Kraege anlässlich der Eröffnung der Nahwärmeanlage in Maikammer. Zukünftig beziehen die Verbandsgemeindeverwaltung, die Regionalschule und Grundschule Maikammer, eine Turnhalle, ein Kindergarten, ein Seniorenzentrum und ein Freibad ihre Wärme von einer zentralen Holzhackschnitzelheizung. Das neue Nahwärmenetz umfasst 600 Meter. Das 1,4 Millionen Euro teure Projekt wurde vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz im Rahmen des Konjunkturprogramms II mit rund 450.000 Euro gefördert
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