
Das Bundesumweltministerium arbeitet derzeit an einer Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Geplant sind die Absenkung der Vergütungssätze für Dachanlagen um 16 %, für Freiflächenanlagen um 15 % und die komplette Streichung der Förderung von Solaranlagen auf Ackerflächen. Die Grünen-Landtagsfraktion lehnt diese Kürzungen ab.
Hierzu erklärte der Fraktionsvorsitzende Hubert Ulrich: „Hier soll ohne Not ein Erfolgsprojekt maßlos beschnitten werden. Es droht der Verlust von tausenden Arbeitsplätzen in Deutschland.“ In Branchenkreisen werde eine Insolvenzwelle und eine Abwanderung der Solartechnologie nach China befürchtet. Immerhin hätte der Protest in den letzten Wochen erste Wirkungen gezeigt. Die Änderungen sollten nun nicht mehr wie ursprünglich geplant zum 1. April sondern erst zum 1. Juli in Kraft treten.
weiter...

Zurzeit wird eine unternehmerische Neuausrichtung der Fernwärmeversorgung für Saarbrücken öffentlich diskutiert.
Die Verbraucherzentrale möchte in diesem Zusammenhang klarstellen,
dass ihre bisher geübte Kritik sich im Wesentlichen an drei Punkten festmacht:
1.
Den Preiserhöhungen im Jahr 2008, die über dem Anstieg im Bundesdurchschnitt lagen
2.
Eine mangelnde Vergleichbarkeit der neu konzipierten Vertragspreise (Neuverträge zum 01.01.2010) mit der bisherigen Preisregelung
3.
Eine Preisänderungsklausel in den Neuverträgen, die sich an die Preise für Öl und Kohle anlehnt
Die Verbraucherzentrale möchte keinesfalls eine Versorgung der Saarbrücker Bürger mit Fernwärme in Misskredit
weiter...

Am Mittwoch wird sich der Europaausschuss im saarländischen Landtag mit der grenznahen Energieerzeugung in Frankreich beschäftigen. Dies teilte die Vorsitzende des Europa-Ausschusses und stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Claudia Willger-Lambert, mit. Die Landesregierung und die Bürgerinitiative ADPSE würden den Ausschuss sowohl zum geplanten Gaskraftwerk in Hambach als auch zum Einsatz neuer Kernbrennstoffe im AKW Cattenom unterrichten.
Willger-Lambert: „Wir Grüne begrüßen, dass die saarländische Umweltministerin einen grenzüberschreitenden Dialog zur zukünftigen Energieversorgung in der Großregion angekündigt hat.“. Wünschenswert sei aus Sicht der Grünen-Landtagsfraktion..
weiter...

Im Rahmen des Förderprogramms zur Optimierung der energetischen Nutzung von Biomasse des Bundesumweltministeriums konnte die IZES gGmbH zusammen mit den Partnern „Wald-Zentrum Münster“ sowie „Institut für Energie- und Umweltforschung IFEU Heidelberg GmbH“ erfolgreich ein Projekt beantragen, welches sich mit den Vor- und Nachteilen der energetischen Nutzung von Holz im Vergleich zur stofflichen Nutzung von Holz beschäftigt. Am Beispiel der Modellregion Saarland soll untersucht werden, welche Potenziale zur Nutzung von Hölzern minderer Qualität im Saarland vorhanden sind, welche wirtschaftliche Bedeutung das Cluster Forst und Holz hat und wie sich die Nutzung von Bioenergie im Einklang mit der stofflichen Nutzung weiter entwickeln kann..
weiter...

RWE, General Electric, Züblin und DLR vereinbaren Kooperation für die Entwicklung eines Druckluftspeichers Strom sicher, effizient und in großen Mengen speichern - das ist eine der größten Herausforderungen für die Stromversorgung der Zukunft. RWE, General Electric (GE), Züblin und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellen sich dieser Aufgabe mit dem ADELE-Projekt. Die entsprechende Entwicklungskooperation haben die Projektbeteiligten am 19. Januar in Berlin vereinbart.
Mit ADELE (Adiabater Druckluftspeicher für die Elektrizitätsversorgung) soll zu Zeiten eines hohen Stromangebots Luft komprimiert, die dabei entstandene Wärme in einem Wärmespeicher zwischengespeichert und die Luft in unterirdische Kavernen gepresst werden
weiter...

Das Potenzial von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz wird in globalen Energieszenarien bislang zu gering bewertet. Zu
diesem Ergebnis kommt die von einem Forschungskonsortium um das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erstellte Studie. Die Studie zeigt vielfältige Möglichkeiten auf, wie künftige CO2-Emissionen des Energiesektors deutlich reduziert werden können.
Weltweit, so die Verfasser der..
weiter...

Bei der letzten Energietour in diesem Jahr zeigt das Städtenetz QuattroPole zusammen mit dem Beratungszentrum für Energie und
Umwelt ARGE Solar e.V. am Samstag, 24. Oktober, innovative Beispiele für den Einsatz von Solarenergie in Saarbrücken. Die
Saarbrücker Umweltexperten stellen bei der kostenlosen und zweisprachigen Busexkursion ein 1-Liter-Energiesparhaus und eine Solarfassade
vor und erklären, wie die Bürgersolarkraftwerke in Saarbrücken funktionieren. Start der Energietour ist um 13.30 Uhr an der
Bushaltestelle am Rathaus. Anmeldungen sind ab sofort möglich im Amt für Klima und Umweltschutz der Landeshauptstadt Saarbrücken,
Tel. (0681) 905-4040 oder per E-Mail an Ingo.Friedrich@saarbruecken.de.
Solarfassade - optische und energetische Gebäudeaufwertung
Zunächst führt die Energietour zu einer Gewerbeimmobilie der Firma Schneppendahl, bei der auf allen vier Seiten sogenannte Dünnschicht
-Solarmodule eingesetzt wurden. Die Photovoltaikmodule erzeugen nicht nur Strom aus Sonnenlicht, sondern sind
zugleich Gestaltungselemente der Fassade. Neben einem attraktiven Erscheinungsbild sorgen sie für zusätzliche…
weiter...
Eine fünfköpfige Wirtschaftsdelegation aus der Ukraine und der Russischen Föderation, die sich vom 23. bis 25. September 2009 im Saarland aufhält, informierte sich am 23. September 2009 bei einer Grubenfahrt auf dem Bergwerk Saar über die Leistungsfähigkeit der saarländischen Bergbautechnik.
Darüber informiert Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel. Zudem stehen in den nächsten Tagen Gespräche mit den saarländischen Bergbaufirmen und Unternehmen aus dem Sektor Energie- und Umwelttechnik an.
“Die Auslandsmärkte sind die Zukunft der Bergbauzulieferer in Deutschland”, so Minister Rippel weiter. Dies gilt unabhängig davon, dass insbesondere in den Anfangsmonaten dieses Jahres die Kohleindustrie unter der Finanz- und Wirtschaftskrise und damit unter entsprechenden Förderrückgängen zu leiden hatte. Zurzeit ziehen die Auftragsnachfragen und Angebote bei der Bergwerkstechnik wieder weltweit an.
weiter...

Jubiläum bei den Energietouren des Städtenetzes QuattroPole: Die 100. Rundfahrt in Trier präsentiert am Samstag, 10. Oktober, Beispiele für innovatives Bauen und optimale Altbausanierung. Erfinder der Touren ist Johannes Hill, Umweltberater im Trierer Rathaus. Die erste Rundfahrt
“Heizen mit Holzhackschnitzeln” im März 1999 war als Vorschlag für den damaligen Umweltausschuss konzipiert. Das Projekt stieß sofort auf breite Zustimmung. Seitdem finden pro Jahr fünf bis zehn Touren statt. Für spezielle Zielgruppen wurden ebenfalls Fahrten angeboten, darunter Architekten, Stadtplaner, Elektro-Handwerker und Berufsschüler.
weiter...

„Die deutsche Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, welche konkreten Schritte Bundeskanzlerin Angela Merkel vor hat, wenn sie formuliert, dass für sie Atomkraft eine `Brückentechnologie` ist.
Die rheinland-pfälzische Öffentlichkeit hat ein großes Interesse daran zu erfahren, ob sie zulassen will, dass Biblis A und B sowie Philippsburg I und II über die vereinbarte Restlaufzeit hinaus am Netz bleiben sollen“.
Das erklärte Ministerpräsident Kurt Beck. In einem Brief an die Bundeskanzlerin drückt er seine Besorgnis über ihre Äußerungen zur Aufkündigung des Atomkonsenses aus. Auch ein von Bundesforschungsministerin Annette Schavan beauftragtes und unter Verschluss gehaltenes Gutachten zum Bau neuer Kernkraftwerke in Deutschland mache besorgt.
weiter...