
Bundesweit machen vielen Kastanienbäume bereits einen jämmerlichen Eindruck. Schuld daran ist die Kastanienminiermotte. Viele Blätter sind eingerollt, braun und trocken. Der Laubfall ist schon seit einige Zeit im Gange. Die Vegetationszeit der Kastanien wurde wiederholt frühzeitig beendet.
“Dass dieser Zustand langfristig das Überleben der Kastanien erschwert, ist wohl jedem verständlich”, erklärt Christoph Rullmann, SDW- Bundesgeschäftsführer, “diese jahrelange Schädigung führt zur Schwächung der Bäume und zur höheren Anfälligkeit gegenüber Pilzen. Das einzige, was der Mensch bis jetzt tun kann, ist die Vermehrungskette der Motte durch das Laubsammeln zu unterbrechen. Damit kann die erste Generation der Miniermotte stark minimiert werden, wie Untersuchungen gezeigt haben.”
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Am Freitag, 13. August, 15:30 bis 18 Uhr, veranstalten der Naturpark Saar-Hunsrück, Landesforsten Rheinland-Pfalz, Forstamt Idarwald und das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz in der Reihe der jährlichen Fachbeiträge für Laien und Experten eine Exkursion zum Thema „Waldbau und Forstwirtschaft im Zeichen des Klimawandels“. Der Klimawandel ist ein langfristiger Prozess, der nicht immer für den Menschen spürbar wahrgenommen wird. Meist sind es die sich häufenden Extreme wie Hitze, Dürre, Überschwemmungen oder Sturm, die diese Entwicklung in Erinnerung rufen.
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Mit Befremden hat die Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS) die Pressemitteilung des Umweltministeriums vom 22.06.2010 zur Kenntnis genommen, wonach „die Vertreter der Jagdverbände bei einer Reihe von tierschutzrelevanten Themen Kompromissbereitschaft signalisiert” hätten. „Von einem völligen Verzicht auf Haustierabschüsse, Fallenjagd und die Ausbildung von Jagdhunden an der lebenden Ente und dem Fuchs, bis hin zu deutlichen Einschränkungen der bisherigen Praxis reichten die Vorschläge der Jagdverbände.”, schreibt das Ministerium.
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Am 22.07.2010 trafen sich auf Einladung von Umwelt-Staatssekretär Klaus Borger alle Vertreter der Saarländischen Jagdschulen, sowie Vertreter der Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS), die als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit der Abnahme der Jägerprüfung betraut ist, zu einer Arbeitssitzung im Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr. Inhalt der Arbeitssitzung war das Thema Jägerprüfung, insbesondere ging es um eine kritische Würdigung des Stoffplanes zur Prüfungsvorbereitung, den Inhalt der aktuell gültige Prüfungsordnung sowie allgemeine Fragen zur Organisation und zum Ablauf der Prüfungen.
Die 5 privaten saarländischen Jagdschulen und die VJS selbst bilden pro Jahr zwischen 800 und 1.000 Jägerinnen und Jäger aus..
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Auf Grund von aktuellen Analyseergebnissen mit deutlich erhöhten Werten im
Bereich der PCDD/F´s (Polychlorierten Dioxinen) und der PCB´s (polychlorierte Biphenyle)
empfehlen das MUEV und der saarländische Fischereiverband bis auf weiteres,
d.h. bis abschließende Untersuchungsergebnisse vorliegen,
keine Fische aus der Saar zu verzehren.
Diese Empfehlung gilt saarabwärts ab Staustufe Saarbrücken (Burbach).
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Der städtische Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb macht darauf aufmerksam, dass im Gully entsorgtes Putzwasser die Umwelt belastet.
„Im Gebiet der Saarbrücker Innenstadt wird das Regenwasser von Straßen, Wegen, privaten und öffentlichen Plätzen über sogenannte Regenwasserkanäle direkt in das nächste Gewässer, die Saar, eingeleitet“, sagt Simone Stöhr, Bereichsleiterin für Abwasserwirtschaft beim ZKE. „Das ungereinigte, durch Farbe, Öl, Reinigungsmittel oder andere Fremdstoffe verschmutzte Wasser stört den natürlichen Lebensraum und damit das ökologische Gleichgewicht in der Saar.“
Besonders in Wohngebieten haben sich zudem durch die Entsorgung von Lebensmittelresten und Fetten im Straßenkanal Ratten und Kakerlaken angesiedelt
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Der Natur- und Tierschutz gehört zu den Schwerpunkten der politischen Arbeit von Simone Peter, Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr: Unter anderem werden das saarländische Naturschutzgesetz, das Jagd- und das Waldgesetz novelliert, ein Konzept zur Erhaltung der Artenvielfalt wird fortgeschrieben, ein landesweites Biotop-Verbundsystem entsteht.
Der Natur- und Tierschutz werden auch Schwerpunkt von Simone Peters „NaTour“ in diesem Sommer sein, einer Informationstour durch das Saarland, bei der die Ministerin verschiedene Projekte in Augenschein nehmen wird und mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen will.
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Der Präsident des NABU, Olaf Tschimpke, und NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller besuchten am Freitag zusammen mit Umweltministerin Simone Peter das Biosphärenreservat „Biosphäre Bliesgau“.
Olaf Tschimpke ist zu einer Veranstaltung mit Jo Leinen im Urwald vor den Toren der Stadt ins Saarland gekommen und nutzte die Gelegenheit zu einem Besuch im 2009 von der UNESCO anerkannten saarländischen Biosphärenreservat..
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Vor einigen Tagen hat das Wildkatzeninformationszentrum mit Auffang- und Auswilderungsstation bei der Informationsstelle des Naturparks Saar-Hunsrück im Wildfreigehege Wildenburg in Kempfeld drei junge Wildkatzen aus der Eifel aufgenommen.
Ein Landwirt hatte die drei Findelkinder beim Holzmachen entdeckt und sie mitgenommen, da er davon ausging, dass es sich um ausgesetzte Hauskatzenbabys handelt. Bei der tierärztlichen Untersuchung wurde aufgrund des verwaschenen Fells und der fleischfarbenen Nase vermutet, dass es sich um Wildkatzennachwuchs handeln könnte. Auch das aggressive Verhalten gegenüber den Menschen bekräftigt die Vermutung.
Unter Vermittlung des BUND gelangten die Findlinge nach Kempfeld ins Wildkatzenzentrum. Gehegeleiter Gisbert Geisler und seine Ehefrau haben ehrenamtlich die Rolle als Adoptiveltern übernommen. Tagsüber werden die Tiere im Gehege versorgt und abends vom Ehepaar Geisler mit nach Hause genommen, da sie noch eine Betreuung rund um die Uhr benötigen.
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Bereits ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe können Brände in Wald und Landschaft auslösen”, so die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Bonn.
Jede Glasflasche, Glasscherbe, Folie, Feuerzeug oder Dose mit chemischen Abfällen kann zu einem Brandherd in der Natur werden.
Eine weitere Gefahr geht von heißgelaufenen Katalysatoren aus. Pkw, Krafträder und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge dürfen deshalb nicht auf trockenen Wiesen und Waldwegen abgestellt werden.
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