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Archiv für die Kategorie ‘Tourismus’

Pressegespräch mit UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore

Genau 100 Stunden vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika riefen internationale Persönlichkeiten heute gemeinsam mit UNICEF zur Verwirklichung der Kinderrechte in Afrika auf. Die UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und Nana Mouskouri, das Top-Model Julia Stegner, die Schauspielerin Katja Riemann, der Star-Geiger Julian Rachlin und die UNICEF-Botschafterin für Kinder im Krieg, Mariatu Kamara, appellieren gemeinsam an Regierungen, Medien und Öffentlichkeit, die WM in Südafrika als „Anstoß“ für die Verwirklichung der Rechte der Kinder in Afrika zu nutzen.

Anlässlich des Aufrufs präsentierte UNICEF neueste Fakten zur Situation von Kindern in Afrika. Danach sind in den Ländern südlich der Sahara die Chancen von Kindern zu überleben, zur Schule zu gehen und vor Ausbeutung und Missbrauch geschützt zu werden weltweit, am schlechtesten.

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Badespaß trotz leerer Kassen

Wie ein verspätetes Geburtstagsgeschenk muteten bereits 2008 die intensiven Planungen eines Freizeit- und Ferienzentrums am Bostalsee an. Für rund 100 Millionen Euro sollten dort ein Restaurant, eine Uferpromenade, Geschäfte und ein Hotel entstehen, obwohl das Geld vom Investor des Pariser Tourismuskonzerns „Pierre et Vacances“ alles andere als sicher war.

Die geplante Ferienanlage sollte nach Bestätigung von Landrat Udo Recktenwald voraussichtlich erst zum Saisonbeginn 2012 eröffnet werden, obwohl eine Fertigstellung schon 2011 anberaumt war. Da aber die Vertragsverhandlungen des Betreibers Centerparks mit den Investoren noch andauerten, setzten die Betreiber den Baubeginn spätestens auf Anfang 2010. Doch von alle dem ist derzeit wenig zu spüren. Im Gegenteil – Heute eröffnete Gesundheitsminister Georg Weisweiler offiziell die Badesaison 2010, wobei Weisweiler besonders auf die Wasserqualitäten der Badeseen Losheim und Bostalsee anspielte: “Ich kann nur allen Saarländern raten, möglichst oft auch im Bostalsee schwimmen zu gehen, da sich das Wetter in den nächsten Wochen sichtlich verbessern wird”.

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Categories: Kommentare, Politik, Tourismus

Opernabend mit Anna Netrebko in Baden-Baden

Warum reist der Opernliebhaber nach Baden-Baden? Ein Grund ist natürlich das Festspielhaus, um dort internationale Stars einmal live zu erleben, die man sonst im heimatlichen Opernhaus nicht zu hören bekommt und nur aus Funk und Fernsehen kennt. So erlebten die Festspielbesucher der bekannten Kurstadt am vergangenen Mittwoch intensives Musiktheater in einer ungekürzten Fassung von Rachmaninows ” Aleko” und Tschaikowskys wenig bekannter Oper “Jolanthe” mit Weltstar Anna Netrebko.

Netrebko hatte nach ihrer Babypause überraschend schnell wieder zu ihrer alten Form zurück gefunden. Ihre schlanker Sopran, immer schon durch schier unendlichen Atem und strahlender, durchdringender Stimmgewalt veredelt, schien auch diesmal unverändert sicher und unangestrengt. So geriet die Primadonna auch im Duett mit Tenor Piotr Beczala nicht ins Hintertreffen und Dank der elegisch-fließenden Musikbegleitung strahlte Netrebkos verschattender, aber höhenstarker Mezzo im ausverkauften Baden-Badener Forum noch schöner. Zu einem atemberaubenden Kehlkopf-Konzert gerieten ihre Arien voller leuchtender Koleraturketten, gesungen mit rücksichtslosem Einsatz.

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Friedrich der Große und sein Schloss Sanssouci

Preußen, meinte Reichskanzler Otto von Bismark einmal, sei ein Athlet, allen voran die Hohenzollern. Sie überraschten in Europa nahezu jeden, denn wer hätte erwartet, daß dieses Geschlecht aus Landjunkern und Habenichtsen im Laufe der Jahrhunderte einen solch rasanten Aufschwung nehmen würde. Lange hatte diese Dynastie in Mittelmäßigkeit verharren müssen, bis im 17 Jahrhundert drei hohe hohenzollernsche Herrscher Preußen zu Ruhm und Macht verhalfen. Der größte von ihnen war wohl Friedrich der Zweite, den seine Zeitgenossen schon den Großen nannten. Er hatte Preußen zur Großmacht empor gekämpft, als Gegenmacht Österreichs und zeitweilig beinahe ganz Europas. Zur Verblüffung, zum Schrecken oder zur Begeisterung der Mitwelt. Zum Staunen noch aus allen Generationen seither.

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Categories: Tourismus, Zeitgeschichte

Das Bad Bergzaberner Land

Hektik, Streß und das zu schnelle Zurückgreifen auf immer vielfältigere Tiefkühl- und Fertigprodukte gehören immer mehr zum Küchenalltag der heutigen Single- und Familienhaushalte.

Durch diese rasante und auch gesundheitsbedenkliche Entwicklung droht nicht nur ein großer Teil der Esskultur, sondern auch der Lebensqualität in Deutschland unwiderbringlich verloren zu gehen. Aus diesem Grund setzen sich immer mehr Gastronomie- und Tourismusverbände für eine gehobene Küchen- und Tafelkultur ein, denn der Besuch eines guten Hotels oder Restaurants ist nach wie vor ein Garant für Lebensqualität und herausragenden Genuss. Das Bad Bergzaberner Land, eines der bekanntesten Weinanbaugebiete Deutschlands, bietet hierbei mit seinem idealen Klima und seiner einmaligen Naturschönheit den passenden Rahmen für einen gelungenen Kurzurlaub oder ein genussvolles Wochenende. Schon die Römer haben hier an den sanft eingebetteten Rebhängen Wein angebaut, der schon damals wegen seiner ausgezeichneten Qualität bekannt und beliebt war. Die idealen Arbeitsbedingungen weiß auch die heutige junge Winzer- und Landwirtsgeneration zu schätzen, die in den letzen Jahren durch klassische Weine, biologisch angebaute Feldfrüchte und Bio-Fleisch auf sich aufmerksam gemacht hat.

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Interview mit Ministerpräsident Kurt Beck

Am 26 August konnte Ministerpräsident Kurt Beck auf der Landesgartenschau in Bingen den einmillionsten Besucher begrüßen. Was keiner für möglich hielt und selbst die größten Optimisten noch zu Beginn der Landesgartenschau nicht auszusprechen wagten, ist somit gelungen. Mit der aktuellen Besucherzahl liegt Bingen jetzt schon etwas über sechs Wochen vor Ende der Schau um 400.000 Besucher höher als erwartet und geschätzt. Zu diesen und anderen Themen äußerte sich Ministerpräsident Kurt Beck in Bingen gegenüber Saar-Report in einem exklusiven Interview.

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