
Der Wolf: Seit Jahrhunderten geistert dieses edle und scheue Raubtier durch die Phantasie der Menschen als gefährliche, Menschen angreifende und blutrünstige Bestie. Doch das Märchen vom bösen Wolf ist genau das, was es ist - eine phantastische Geschichte. Wölfe sind in Wirklichkeit alles andere als gefährlich und blutrünstig. Sie sind scheu und meiden weitgehendst den Kontakt zu Menschen. Gerade deshalb funktioniert auch das friedliche Zusammenleben von Wolf und Mensch in vielen europäischen Ländern. In Deutschland jedoch war der Wolf lange Zeit ausgestorben. Der letzte in freier Wildbahn lebende Wolf wurde vor etwa 150 Jahren erlegt. Viele ungeklärte Fragen über die Lebensweise der Wölfe und besonders das Unwissen, das man über diese edlen Wildtiere hatte, haben über viele Jahrhunderte zum schlechten Image des Wolfes beigetragen.
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Die Schlossfestspiele Regensburg zählen seit Jahren zu den kulturellen Highlights der alten Domstadt und bieten mit dem Innenhof des Fürstenschlosses von Thurn und Taxis hierfür eine einzigartige Kulisse. Um diese außergewöhnliche Musikveranstaltung mitzuerleben, kamen die Besucher am vergangenen Freitag teilweise mit Reisebussen aus allen Bundesgebieten zu den Schlossfestspielen in das fürstliche Schloss, das mit seinen 500 Räumen das größte bewohnte Schloss Deutschlands ist. Der zauberhafte, weitläufige Schlosspark ist ein Naturdenkmal ersten Ranges, das jahrzehntelang für die Öffentlichkeit gesperrt und für die Festspiele den Besuchern jedes Jahr zugänglich gemacht wird. Exklusiv, aber nicht versnobt, sondern anspruchsvoll in der Auswahl der internationalen Stars, bieten die Festspiele konzipiert heitere Klassik mit Stil und südlichem Charme.
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Im Rahmen einer Promotionsfeier wurde am heutigen Freitag die Ehrendoktorwürde der medizinischen Fakultät des Saarlandes an den Nobelpreisträger für Medizin, Prof. Dr. Dr. h.c. Erwin Neher , im Robert-Stämpfli-Hörsaal der Medizinische Fakultät – Campus -Homburg überreicht.
In seiner Begrüßungsansprache würdigte Wirtschaftsminister Dr. Christoph Hartmann die großen Verdienste Prof. Nehers, die ohne die intensive Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Bert Sackmann nicht möglich gewesen wären: “Für die Medizin wird die Entdeckung der Ionenkanäle von Prof. Neher und Bert Sackmann zu einem Schlüsseldatum. Viele Krankheiten beruhen ganz oder teilweise auf einer defekten Regulierung des Ionenflusses, zum Beispiel Epilepsie, verschiedene Herz- und Gefäßkrankheiten oder Nerven-Muskelkrankheiten. Mit Hilfe von Nehers und Sackmanns Technik lassen sich jetzt zur Behandlung einiger Erkrankungen gleichsam Medikamente nach Maß herstellen, die auf den Ionenkanal wirken”, so der Wirtschaftsminister.
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In Schengen fand am heutigen Sonntag der offizielle Festakt zum Jubiläum des 1. Schengener Abkommens statt, das vor 25 Jahren unterzeichnet wurde. Erwartet wurden rund 200 hochrangige Gäste aus ganz Europa, unter anderem der Großherzog von Luxemburg und die Außenminister mehrerer EU-Mitgliedsstaaten. Zu den Festrednern gehörten u.a. der Präsident des Europäischen Parlaments, José Manuel Barroso, sowie Jerzy Buzek. In diesem Rahmen wurde auch das neue Europamuseum im Schengener EU-Informationszentrum eröffnet. Das Saarland war bei den Festlichkeiten durch Europaminister Stephan Toscani vertreten: „Es ist eine Ehre für mich, unser Bundesland an diesem besonderen Tag zu vertreten. Das Schengener Abkommen stellt einen Meilenstein der europäischen Geschichte dar, insbesondere für unsere Großregion SaarLorLux hat der Wegfall der Grenzkontrollen einen Entwicklungsschub gebracht.“
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Genau 100 Stunden vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika riefen internationale Persönlichkeiten heute gemeinsam mit UNICEF zur Verwirklichung der Kinderrechte in Afrika auf. Die UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und Nana Mouskouri, das Top-Model Julia Stegner, die Schauspielerin Katja Riemann, der Star-Geiger Julian Rachlin und die UNICEF-Botschafterin für Kinder im Krieg, Mariatu Kamara, appellieren gemeinsam an Regierungen, Medien und Öffentlichkeit, die WM in Südafrika als „Anstoß“ für die Verwirklichung der Rechte der Kinder in Afrika zu nutzen.
Anlässlich des Aufrufs präsentierte UNICEF neueste Fakten zur Situation von Kindern in Afrika. Danach sind in den Ländern südlich der Sahara die Chancen von Kindern zu überleben, zur Schule zu gehen und vor Ausbeutung und Missbrauch geschützt zu werden weltweit, am schlechtesten.
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Der Anfang ihres Buches trägt den Thematik schweren Satz: “Alles, was ich habe, trage ich bei mir”, und wurde schon vor Herta Müllers Auszeichnung mit dem Literatur-Nobelpreis nicht nur in deutschen Literaturkreisen als “Meisterwerk” ausgerufen. Nun stellte die Schriftstellerin ihr bedeutendstes Werk “Atemschaukel” am vergangenen Sonntag im Rahmen einer Bücherlesung im Künstlerhaus Edenkoben der Öffentlichkeit vor, wobei es ihr hauptsächlich um die Darstellung der inneren Kraft ging, die sich aus dem Schrecken von Hunger und Hoffnungslosigkeit speist.
Eigentlich wollte Herta Müller nie wirklich Schriftstellerin werden - doch seit Anfang der neunziger Jahre gehört sie mit Werken wie “Herztier” und “Heute wäre ich mir lieber nicht begegnet” zu den bedeutendsten Autoren der intenationalen Literatur.
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Beim Festakt aus Anlass des 80. Geburtstags von Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl in Ludwigshafen hat gestern Ministerpräsident Kurt Beck dessen landespolitische Verdienste gewürdigt und dessen enge Verbundenheit zur rheinland-pfälzischen Heimat betont.
Unter den etwa 800 Gästen waren Bundespräsident Horst Köhler, Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bundskanzlerin Angela Merkel, Oberbürgermeisterin Eva Lohse, zahlreiche Mitglieder der Bundes- und Landesregierung sowie viele Weggefährten des früheren Bundeskanzlers. Ministerpräsident Kurt Beck gratulierte Helmut Kohl im Namen der Landesregierung und aller rheinland-pfälzischen Bürgerinnen und Bürger und dankte ihm für seine Leistungen. Beck würdigte besonders Kohls Europapolitik: “Sie haben die großartige Chance genutzt, Europas Einigung voranzutreiben. Uns bleibt Dankbarkeit und großer Respekt“, sagte Ministerpräsident Beck.
Der junge Landtagsabgeordnete Kohl habe zielstrebig seine Idee von Politik verfolgt und sie zunächst als jüngster Fraktionsvorsitzender, dann als jüngster Ministerpräsident des Landes auch umgesetzt. “Ungestümer Rebell“ und “Reformer“ seien die Beinamen gewesen, die man Helmut Kohl in dieser Zeit gesehen habe…
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Am vergangenen Samstag feierte der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) den Ball des Weines zusammen mit 1.600 Gästen im Wiesbadener Kurhaus. Und diesmal konnte sich der Grund zum Feiern wirklich sehen lassen, nämlich der 100. Geburtstag des VDP, zu dem insgesamt 195 Weingüter aus allen deutschen Weinanbaugebieten gehören.
Mit einem “Happy Birthday” begann Vollblut-Entertainerin Schöneberger ihren Auftritt im Friedrich-von-Thiersch-Saal, in dem sie etwa eine halbe Stunde lang Lieder aus ihren beiden CDs zum Besten gab. “Ich freue mich sehr, heute Abend hier zum 100. Geburtstag des VDP autreten zu dürfen und Titel u.a. aus meiner aktuellen CD zu singen. “Als Genussmensch spielt Wein natürlich in meinem Leben auch eine besondere Rolle, obwohl ich bis zu meinem 30. Lebensjahr keinen Alkohol getrunken habe” so Schöneberger.
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Neun Persönlichkeiten aus aller Welt, darunter Sir Christopher Lee, Robert Wilson, Prinzessin Haya von Jordanien, Musiker Marius Müller-Westernhagen, Armin Mueller-Stahl, Eva Luise Köhler, Prof. Dr. Alfred Biolek, Prof. Dr. Claus Hipp und Serbiens Staatspräsident Boris Tadic wurden am vergangenen Samstagabend in der Bochumer Jahrhunderthalle in verschiedenen Kategorien mit dem Steiger Award 2010 von neun nicht weniger bekannten Prominenten wie dem früheren Bundesaußenminister Joschka Fischer, der ehemaligen persischen Kaiserin Farah Diba, Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, dem Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, Ulrich Reitz und Olympiasieger Ludger Beerbaum ausgezeichnet. Ehrengast des Abends war Bundespräsident Horst Köhler.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde gestern in Luxemburg von Premierminister Jean-Claude Juncker mit militärischen Ehren vor seinem Amtssitz empfangen. Neben einem persönlichen Gespräch standen auch ein Treffen mit dem Großherzog und ein Besuch des Europäischen Gerichtshofs auf dem Programm. Merkel und der Luxemburger Premierminister wollen mit diesem Kurzbesuch vor allem auch die deutsch-luxemburgischen Beziehungen verbessern, damit in beiden Ländern in absehbarer Zeit Minister für bilaterale Beziehungen installiert werden können. Auch will sich die Bundeskanzlerin um eine bessere Bahnverbindung zwischen Trier und Luxemburg kümmern.
Zu Juncker pflegt Merkel ein sehr freundschaftliches Verhältnis.
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