
Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde gestern in Luxemburg von Premierminister Jean-Claude Juncker mit militärischen Ehren vor seinem Amtssitz empfangen. Neben einem persönlichen Gespräch standen auch ein Treffen mit dem Großherzog und ein Besuch des Europäischen Gerichtshofs auf dem Programm. Merkel und der Luxemburger Premierminister wollen mit diesem Kurzbesuch vor allem auch die deutsch-luxemburgischen Beziehungen verbessern, damit in beiden Ländern in absehbarer Zeit Minister für bilaterale Beziehungen installiert werden können. Auch will sich die Bundeskanzlerin um eine bessere Bahnverbindung zwischen Trier und Luxemburg kümmern.
Zu Juncker pflegt Merkel ein sehr freundschaftliches Verhältnis.
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Ministerpräsident Peter Müller empfing am heutigen Montag den amerikanischen Botschafter Philip D. Murphy zu einem Antrittsbesuch in der Staatskanzlei. Nach dem Eintrag ins Gästebuch führten Ministerpräsident Peter Müller und der amerikanische Botschafter ein einstündiges Gespräch. An dem Gespräch nahmen auch der Chef der Staatskanzlei, Minister Karl Rauber sowie der amerikanische Generalkonsul in Frankfurt, Edward M. Alford, teil
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Ministerpräsident Kurt Beck hat heute Bundespräsident Horst Köhler zu seinem ersten offiziellen Besuch nach seiner Wiederwahl in Rheinland-Pfalz begrüßt.
Um innovative Ideen von Unternehmen kennenzulernen, besichtigten sie gemeinsam die Städte Bitburg und Trier. Der Bundespräsident war am Morgen auf dem US-amerikanischen Militärflugplatz Spangdahlem in der Eifel gelandet.
In Bitburg besuchten Beck und Köhler mit ihren Ehefrauen unter anderem die Bitburger Brauerei und hörten Kurzvorträge zum Unternehmen und dem Projekt „Herausforderung Zukunft“ - ein Projekt für Mitarbeiter, das sie bis zur Rente mit Gesundheitstraining und ständiger Weiterbildung fit hält. Es sei wichtig, mehr zu den Bürgern zu gehen. Es gebe eben Ideen, die man nicht am runden Tisch bekomme.
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Gabriel Bach, ehemaliger israelischer Bundesrichter und Mitarbeiter im Prozess gegen den Hauptorganisator des Holocaust, sprach am 27.Januar anlässlich der Gedenkstunde des saarländischen Landtags an die Opfer des Nationalsozialismus im vollbesetzten Konferenzsaal des in der Nähe der Gedenkstätte “Gestapo Lager Neue Bremm” befindlichen Mercure-Hotels in Saarbrücken. Im Anschluss an die offizielle Gedenkstunde legte Gabriel Bach gemeinsam mit dem saarländischen Landtagspräsidenten Hans Ley einen Kranz am Mahnmal der Gedenkstätte nieder.
Gabriel Bach, 1927 in Halberstadt geboren, wuchs in Berlin auf. Im Jahr 1938 emigrierte die jüdische Familie zunächst nach Amsterdam, später von dort weiter nach Israel. Bach studierte Jura und wurde Staatsanwalt. Als juristischer Mitarbeiter arbeitet er im Prozess gegen Holocaust-Organisator Adolf Eichmann mit. Später wurde Bach Generalstaatsanwalt, dann Richter am Obersten Gericht in Israel. Der heute 82-jährige Israeli, der als Kind mit seiner Familie nur “haarscharf” dem Holocaust entkam, lag, wie er sagte, persönlich sehr viel daran, an diesem Tag vor allem jungen Menschen vom dem zu berichten, was, wie er sagte, emotional und historisch nicht so bekannt ist: “Eichmann hatte es sich zu seinem Hauptziel gemacht, die Juden nicht nur in Auschwitz völlig auszurotten. Von daher war es für ihn eine große Schmach, am Ende vor einem israelischen Gericht zu stehen.”
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Im Mai vergangenen Jahres hatte Günter Wallraff mit seinen verdeckten Recherchen in der Call-Center-Szene für Aufsehen gesorgt. Nun sprach Wallraff am 29. Januar beim Verdi-Neujahrsempfang in Idar-Oberstein über brisante Kernthemen seines neuen Buches “Aus der schönen neuen Welt”, in dem er u.a. über seine schockierenden Erfahrungen in einer Großbäckerei im Hunsrück berichtet, die zur Zeit ausschließlich Aufbackbrötchen für die Supermarkt-Kette Lidl produziert. So unfassbar diese Skandal-Recherchen auf den ersten Blick auch sein mögen, durch die Veröffentlichungen gelang es Günter Wallraff wenigstens zum Teil, die vorgefundenen, kathastophalen Umstände zum Positiven zu verändern. Der Autor selbst macht in seinen Beiträgen keinen Hehl aus der Sinnhaftigkeit, dass die Verbraucher und Kunden des Konzerns mit Boykott-Drohungen positiv auf die Arbeitsbedingungen bei Lidl & Co einwirken können.
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„Die Kopenhagener Klimaschutzkonferenz konnte die in sie gesetzten Erwartungen leider nicht erfüllen. Offensichtlich haben viele Mitglieder der internationalen Staatengemeinschaft den Ernst der Lage noch nicht begriffen“, so Ministerpräsident Kurt Beck, der die Veranstaltung „Weltklimaschutz – Wie geht es weiter nach Kopenhagen“ am Mittwochabend eröffnete. Circa 200 interessierte Zuhörer waren der gemeinsamen Einladung der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) und des US-Generalkonsulats in die Staatskanzlei nach Mainz gefolgt.
Umweltministerin Margit Conrad versicherte, Rheinland-Pfalz halte an seiner Klimapolitik fest. Klimaschutz könne auch Motor für Arbeitsplätze und Innovation sein.
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Am 10. Januar 2010 fand erstmals im Swissotel in Düsseldorf/Neuss ein “Promikellnern” zu Gunsten der Peter Maffay-Stiftung statt. Gastgeber der Benefiz-Veranstaltung sind der Musiker Peter Maffay und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers. Mit dem Erlös des Abends unterstützten die Besucher die wichtige Arbeit der Peter Maffay-Stiftung. Diese wurde im Jahr 2000 gegründet und engagiert sich vor allem für traumatisierte Kinder. Viele von ihnen blicken auf Gewalt in der Familie, sexuellen Missbrauch oder eine langjährige Drogenabhängigkeit zurück. Mit Hilfe eines Ferienhauses im Norden Mallorcas kann die Peter Maffay-Stiftung die Kinder und Jugendlichen für einige Wochen einladen, um ihnen unbeschwerte Stunden zu ermöglichen. Ein wichtiger Partner dieser Aktivität ist dabei das Bundesland Nordrhein-Westfalen. „Was es für Kinder bedeutet, wenn fundamentale Werte wie Respekt, Achtung und Anerkennung missachtet werden, das erfahren wir täglich in der Arbeit unserer Stiftung”, so Peter Maffay gegenüber Saar Report. “In der therapeutischen Einrichtung der Peter Maffay-Stiftung auf Mallorca ermöglichen wir seit fünf Jahren Kindern, die durch Gewalt, sexuellen Missbrauch oder durch eine schwere Kindheit traumatisiert sind, wichtige ‚Gegen-Erfahrungen‘ zu machen. Diese Erfahrungen sind ohne Respekt, Achtung und Anerkennung nicht denkbar. Achtung und Anerkennung sind ‚Lebensmittel‘. Wir wissen um ihre Bedeutung, weil wir das Schicksal derer kennen, die in ihrer Kindheit Achtlosigkeit und Gewalt erleiden mussten.”
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Rund drei Jahre nach dem erfolgreichen Abschluss der Astrolab-Mission war der deutsche ESA Astronaut Thomas Reiter gestern als Referent in der Ausstellung “Das Auge des Himmels” in Landsweiler-Reden zu Gast. Um 18.00 Uhr startete Reiter seinen Vortrag im vollbesetzten Lampensaal des ehemaligen Bergwerks, in dem er die andere Perspektive - den Blick vom Weltraum auf den Planeten Erde- in einem beeindruckenden Film- Vortrag den interessierten Besuchern näher brachte.
Der Vortrag von Thomas Reiter gab einen spannenden Einblick in die ALL-tägliche Arbeit an Bord der Internationalen Raumstation ISS, deren Auf- und Ausbau, sowie in die wissenschaftlichen Aspekte einer Raumflugmission. Die faszinierenden Bilder, die Thomas Reiter von seiner Weltraum- Mission mitbrachte, gaben einen Eindruck von der Schönheit, aber auch der Verletzlichkeit unseres Planeten. Besonders in den vom Menschen noch unberührten Regionen zeigt sich die Erde von ihrer schönsten Seite und kann mit neuester Sateliten-Technik heute wie ein Gesammt-Kunstwerk wahrgenommen werden. Gebannt folgten die anwesenden Ausstelllungsbesucher dem rund 60minütigen Vortrag Reiters, der von der Astrolab-Mission, dem Leben auf der ISS und der ganz besonderen Perspektive aus dem All erzählte
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Am vergangenen Freitag fand unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin von Frankfurt, Frau Dr. hc. Petra Roth, in der dortigen Alten Oper die diesjährige Benefiz-Gala statt. Wie in den vergangenen Jahren verpflichtete sich die Gala auch 2009 einem guten Zweck und unterstützte das weltweit agierende Kinderhilfswerk UNICEF aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums der Kinderrechtskonventionen und der Liebrecht-Stiftung. Seit nunmehr 20 Jahren ist die Gala fester Bestandteil des Frankfurter Veranstaltungskalenders und beweist vor allem durch die rege Teilnahme der Ballbesucher, dass in Frankfurt nicht nur gearbeitet, sondern auch gefeiert werden kann. Seit jeher verpflichtet sich die Benefiz-Gala einem wohltätigen Zweck und so konnte an diesem Abend mit Unterstützung von 100.000 Euro Spendengeldern ein Projekt von UNICEF “Sauberes Wasser rettet Leben” mit dem Ziel, Menschen in Äthiopien lebensnotwendiges Wasser zugänglich zu machen, verwirklicht werden.
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Als Vorsitzende und Gründerin der Stiftung „Fight Aids Monaco“ besuchte Prinzessin Stéphanie von Monaco am 6. November das deutsch-französische Unternehmen Villeroy & Boch in Mettlach. Ziel und Aufgabe der von Villeroy & Boch unterstützten „Fight Aids Monaco“ ist es, an AIDS erkrankte Menschen und deren Familien psychologisch und materiell zu unterstützen. Die Stiftung organisiert informative Treffen an Schulen und Universitäten, sammelt Spenden im Rahmen von Wohltätigkeitsveranstaltungen und unterstützt Forschungsprojekte.
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