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Grüne: Grenzüberschreitender Schienenverkehr muss zur Chefsache werden!

2. Dezember 2013

Zur drohenden Einstellung der direkten Zugverbindung zwischen Saarbrücken und Metz erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, Hubert Ulrich:

„Das Frankreichjahr wird von der Landesregierung verlängert, aber auf der Schiene ist bald Schluss mit den Verbindungen zum Nachbarland. Erst Straßburg, dann Saargemünd und jetzt auch noch Metz – diese Schienendirektverbindungen stehen vor dem Aus.

Es ist ein trauriger Umstand, wenn zukünftig auch noch die direkte Zugverbindung zwischen Saarbrücken female viagra und Metz wegfallen wird, wie es der Regionalrat von Lothringen jetzt beschlossen hat. Der geplante Pendelverkehr zwischen Saarbrücken und Forbach ist kein Ersatz für die bisherige generic viagra online Direktverbindung nach Metz.

Für den Schienenverkehr im Saarland ist 2013 ein Trauerjahr. Erst wurde bekannt, dass die direkte Verbindung zwischen Saarbrücken und Straßburg mit dem Einsatz der neuen Diesel-Hybrid-Fahrzeuge in Frankreich mangels Deutschlandzulassung in 2014 wegfallen wird. Dazu steht der grenzüberschreitende Verkehr der Saarbahn nach Saargemünd auf Grund der steigenden Bahnhofs- und Trassenentgelte ab dem 01.01.2014 vor dem Aus. Außerdem drohen Deutsche Bahn AG und SNCF schon jetzt mit einer Reduzierung der Verkehre über die POS-Nord, sobald die schnellere Südverbindung über Straßburg fertig gestellt ist. Der jetzige Beschluss des lothringischen Regionalrates ist ein weiterer herber Rückschritt in der schienengebundenen Beziehung beider Länder.

Das Saarland darf nicht vom Schienenverkehr abgehängt werden, die EU-Binnengrenze zwischen dem Saarland und Lothringen nicht wieder zu einer echten Verkehrsgrenze werden.

Die Landesregierung muss für die Belange des Saarlandes und damit auch der Großregion endlich energisch und nachdrücklich eintreten, die freundlichen Briefe von Verkehrsminister Maas scheinen offensichtlich wirkungslos zu sein! Hier ist die Ministerpräsidentin gefordert, diese Angelegenheiten zur Chefsache zu erklären how long before cialis works und mit dem erforderlichen Nachdruck bei dem französischen Verkehrsminister Frédéric Cuvillier persönlich vorzustellen und zu einer für das Saarland tragfähigen Lösung zu führen!“

Quelle:
Torsten Reif

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