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Gemeinsam für die Bienen: Umweltministerium und Imkerverband beschließen engere Zusammenarbeit

5. November 2013

File:Bienenkoenigin 43a.jpg

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Waugsberg

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Mit rund 30.000 € fördern das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und die Europäische Union Maßnahmen zur Verbesserung der Erzeugungs- und Vermarktungsbedingungen für Bienenprodukte. Einen entsprechenden Förderbescheid überreichte die Ministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Anke Rehlinger, an den Landesverband Saarländischer Imker.

„Eines unserer fleißigsten Nutztiere, die Biene, ist inzwischen auf der ganzen Welt bedroht. Für das

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ökologische Gleichgewicht kann ein weiterer Schwund fatale Folgen haben“, so Ministerin Rehlinger. „Mit Blick auf dieses bedrohliche Szenario ist die Arbeit der Imkerinnen und Imker nicht hoch genug zu bewerten – und das saarländische Umweltministerium wird sie dabei unterstützen.“

Die geförderte Maßnahme hat drei Schwerpunkte:

- Die Verbesserung von Erzeugung und Vermarktung von hochwertigem Honig und Bienenerzeugnissen, die frei von Rückständen und unverfälscht sind.

- Die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit sowohl einheimischen Honigs als auch von Bienenerzeugnissen gegenüber den Einfuhren aus Drittländern.

- Die Stabilisierung der Bienenbestände, insbesondere die Bekämpfung der Varroatose und ihrer verwandten Krankheiten bei Bienen.

Sie stärkt damit die Bienenzucht als Sektor der Landwirtschaft und leistet so auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts.

Diese Förderung reiht sich ein in ein ganzes Bündel von Aktivitäten zur Unterstützung von Bienen und Imkern. Hierzu zählen z.B. eine Kooperationsvereinbarung mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz im Bereich Imkerei, die Beteiligung am saarländischen Imkertag oder das Projekt „Klassebiene 2013“.

Der Vorsitzende des Landesverbandes Saarländischer Imker, Frank Nieser, bedankte sich bei Ministerin Rehlinger für die gute Zusammenarbeit und die finanzielle Förderung. Einen Großteil dieser Förderung werde man zur Aus- und Fortbildung der Imkerinnen und Imker nutzen. Darüber hinaus gelte es, die zahlreichen Bienenlehrstände und Bienenlehrpfade auf- und auszubauen, so Nieser. Außerdem beabsichtige der Landesverband, weiterhin die jährlichen Honigprämierungen durchzuführen, bei denen sich die einheimischen Imkerinnen und Imker in einem Leistungsvergleich messen.

Um auch weiterhin gesunde Bienen in einer möglichst intakten und ertragreichen Umwelt zu halten, setzt der Landesverband der Imker auf weitere Kooperationen. Demnach wollen die Imker enger mit den Obst- und Gartenbauer zusammenarbeiten. Auch soll das traditionell gute Verhältnis zu den Landwirten auf Landesverbandsebene noch verbessert werden.

Bei ihrem Treffen im Umweltministerium verständigten sich Rehlinger und Nieser darauf, den saarländischen Imkertag, nach seiner erfolgreichen Premiere in diesem Jahr, als feste jährliche Veranstaltung einzuplanen.

Darüber hinaus möchte man, aufbauend auf die bereits bestehenden Fördermaßnahmen und Aktivitäten, gemeinsam ein saarländisches Bienenkonzept entwickeln.

Quelle:
Sabine Schorr

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