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BKA und die Staatsanwaltschaft Essen teilen mit: Festnahme wegen illegalen Waffenbesitzes

4. November 2013
Bundeskriminalamt: BKA: Das Bundeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Essen teilen mit: Festnahme wegen illegalen Waffenbesitzes


Wiesbaden (ots) – In den Morgenstunden des 24.10.2013 nahmen Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) in Marl, Nordrhein-Westfalen, einen 49-jährigen Mann wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz fest. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte auf dem Grundstück des Beschuldigten zahlreiche Waffen, darunter zwei Maschinengewehre, verschiedene Maschinenpistolen, Sturmgewehre und Pistolen, mehrere tausend Schuss Munition sowie Granaten sicher. Ein Teil dieser Granaten war nicht transportfähig, so dass Entschärfer des BKA diese kontrolliert zur Explosion bringen mussten.

Der Festnahme gingen umfängliche Ermittlungen des BKA im Auftrag der Staatsanwaltschaft Essen voraus, in deren Verlauf sich der Verdacht gegen den 49-Jährigen, über das Internet sogenannte Dekorations-Kriegswaffen erworben und durch Rückbaumaßnahmen wieder schussfähig gemacht zu haben, erhärtete. In einem unterirdischen Schießstand, der auf dem Grundstück des Beschuldigten festgestellt wurde, hat dieser zumindest mit einigen der sichergestellten Waffen Schießübungen durchgeführt.

BKA-Präsident Jörg Ziercke: “Die Sicherstellung der Waffen, darunter mehrere Kriegswaffen, einschließlich der umfangreichen Munitionsbestände ist ein neuerlicher Erfolg im Kampf gegen illegale Waffenbestände in Deutschland.

Wenngleich die Zahl der polizeilich bekannt gewordenen Verstöße gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz seit 2009 rückläufig ist, geht von dieser Art der Kriminalität immer auch eine erhebliche Gefahr für die Bevölkerung aus. Wir werden daher auch künftig konsequent gegen die Waffenkriminalität in Deutschland vorgehen.”

Das Amtsgericht Essen hat gegen den Beschuldigten Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen dauern an, weshalb derzeit keine weiterführenden Presseauskünfte erteilt werden können.

Quelle:
Bundeskriminalamt

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