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Vision einer „Kirche der Armen“: Philippinischer Erzbischof Quevedo zu Gast im Bistum Speyer

24. Oktober 2013

Erzbischof Orlando Beltran Quevedo
Vorsitzender der philippinischen Bischofskonferenz

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Speyer (is). Seine Vision einer „Kirche der Armen“, die tretinoin cream canadian pharmacy auf eine starke Beteiligung aller Gläubigen angelegt ist, stellte der philippinische Erzbischof Orlando Beltran Quevedo am Donnerstagmorgen auf einer Pressekonferenz in den Räumen der Speyerer Kirchenzeitung „der pilger“ vor. Unter Verweis auf Papst Franziskus forderte der Erzbischof der Diözese Cotabato eine „Spiritualität der Armut“, die im Evangelium ihre Basis habe. Aller Besitz müsse für das „Kommen rifaximin canadian pharmacy des Reiches Gottes“ eingesetzt werden. Quevedo, von 2006 vision cialis bis 2011 auch Generalsekretär der gesamtasiatischen Bischofskonferenz, ist derzeit „aus Anlass des „Monats der Weltmission“ zu Gast im Bistum Speyer.

Die Erzdiözese Cotabato im Süden der Philippinen zählt zu den ärmsten Regionen des Landes. Rund die Hälfte der 1,2 Millionen Einwohner muss mit Einkünften unter der Armutsgrenze (monatlich 140 Euro pro Familie) auskommen. Seit vielen Jahren ist die Region zudem

geprägt durch die Kämpfe der muslimischen Befreiungsfront der Moros gegen die Regierung sowie durch die Aktivitäten multinationaler Konzerne in den Bereichen „Bergbau“ und „Holzschlag“ mit allen damit verbundenen negativen Auswirkungen für die Menschen. Angesichts dieser schwierigen Situation sieht es Quevedo als Aufgabe der Erzdiözese an, sowohl Christen (48 Prozent der Bevölkerung) als auch Muslime (47 Prozent) zu unterstützen.

„Wie können wir als Kirche den Menschen viagra4women-femaletabs helfen und glaubwürdige Verkünder des Wortes Gottes sein? Was für eine Art Kirche sind wir jetzt und wie sollten wir sein?“ – diese Fragen beschäftigten im Jahr 2000 eine diözesane pastorale Versammlung. Dabei seien vor allem die Armen in den Blick gerückt, die zwar am kirchlichen Leben teilgenommen, aber keine einflussreichen Positionen eingenommen hätten.
Auf dem Weg zu einer „Kirche der Armen“ seien nicht zuletzt die Pfarreistrukturen geändert worden. Quevedo setzt dabei auf die Kleinen Christlichen Gemeinschaften, deren Anfänge schon vor dem Jahr 2000 liegen. In jedem Dorf gibt es diese Basisgemeinschaften, die sich aus 15 bis 25 Familien zusammensetzen und einmal pro Woche zum Gebet und zum Bibellesen zusammenkommen. Geleitet werden sie von ausgebildeten Laienverantwortlichen. „Zuvor war alles auf die Priester konzentriert. Diese Haltung wollten wir durchbrechen“, so der 74-jährige Geistliche, der bei seinen Pastoralbesuchen großen Wert darauf legt, nur selten in Pfarrhäusern, ansonsten aber bei Familien zu übernachten.

Neben der Arbeit an der Basis in den Gemeinden setzen sich die Bischöfe der Philippinen auf der politischen Ebene für die Rechte der armen Bevölkerung ein. Die Kirche verstehe sich als „moralische Instanz“, so der Erzbischof, die unter anderem auf das Problem der Korruption sowie auf einen Mangel an sozialen Hilfen für Benachteiligte hinweist. „Geld ist vorhanden. Es landet aber nicht bei pfizer

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Erzbischof Quevedo dankte dem katholischen Missionswerk „missio“, das die Arbeit der Kleinen Christlichen Gemeinschaften fördert. „Missio“ hilft beim Bau von Kapellen sowie – was dem Erzbischof für den „Aufbau einer neuen Art von Kirche“ noch wichtiger ist – bei der Ausbildung von Laienverantwortlichen, Katecheten und Jugendleitern. Unterstützung erhielt Quevedo in Speyer auch durch die „Aktion Silbermöwe“, mit der „Pilger“-Leser Projekte der Kirchen des Südens fördern: „Pilger“-Chefredakteur Norbert Rönn überreichte zum Abschluss des Pressegesprächs einen Spendenscheck über 5000 Euro.

„Monat der Weltmission“
Der “Monat der Weltmission”, die älteste canadian pharmacy technician course online und größte Solidaritätsaktion der katholischen Kirche, endet am 27. Oktober mit dem “Sonntag der Weltmission”. An diesem Tag findet in allen katholischen Gottesdiensten eine Kollekte für die Arbeit von fast 1000 außereuropäischen Bistümern statt. In Speyer werden Erzbischof Quevedo und Weihbischof Otto Georgens am Sonntag um 10 Uhr im Dom einen Festgottesdienst feiern. Der philippinische Erzbischof wird auch am diözesanen Forum teilnehmen, das am Freitag und Samstag im Rahmen des Zukunftsprozesses „Gemeindepastoral 2015“ im Ludwigshafener Heinrich Pesch Haus stattfindet.

Quelle:
Bischoefliches Ordinariat, Bistum Speyer

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