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Umwelt-Staatssekretär Roland Krämer begrüßt die Einrichtung der Hochwasserpartnerschaft

28. Oktober 2013

Mosel

Am 23. Oktober wurde die Hochwasserpartnerschaft „Dreiländermosel“ in Trier feierlich gegründet.

„Hochwasser ist ein Naturereignis, mit dem immer gerechnet werden muss und das wir nicht verhindern können.“, so der Staatssekretär für Umwelt und Verbraucherschutz, Roland Krämer. „Darum ist es umso wichtiger, durch Maßnahmen der Vorsorge, auch der Eigenvorsorge und des Selbstschutzes der Anlieger, die Schadenspotenziale zu verringern. Hochwasserpartnerschaften sind ein wichtiges Instrument, um solche Maßnahmen zu koordinieren und umzusetzen“.

Für eine wirkungsvolle Hochwasservorsorge ist gemeinsames, koordiniertes Handeln zwischen Ober- und Unterliegern an unseren Bächen und Flüssen unabdingbar. Denn Maßnahmen, die eine Kommune als Oberlieger an einem Gewässer ergreift, um sich vor Hochwasserschäden zu schützen, können auch für den Unterlieger durchaus deutliche Auswirkungen haben.

Innerhalb von Hochwasserpartnerschaften werden die Gefahren durch Überschwemmungen kommuniziert und Möglichkeiten der Vorsorge auf den Gebieten der Flächenvorsorge, des technischen Hochwasserschutzes, der Bauvorsorge und der Vermögensvorsorge aufgezeigt. Aber auch die Unterstützung der Katastrophenschutzbehörden bei der Abstimmung der Alarm- und Einsatzpläne der Einsatzkräfte ist Aufgabe der Hochwasserpartnerschaften.

„Die Gründung der Hochwasserpartnerschaft „Dreiländermosel“ ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, der gemeinsam vom Saarland und seinen Nachbarn auf vielen Gebieten des Umweltmanagements seit Jahrzehnten mit Erfolg ausgeübt wird.“, so Staatssekretär Krämer.

Hintergrund

Die Gewissheit, dass es keinen absoluten Schutz vor Hochwasserereignissen geben kann, sowie die Erkenntnis, dass zur Reduzierung der Schäden im Überschwemmungsfall ganz wesentlich die Eigenvorsorge der Betroffenen gefordert ist, führten zu dem EU-Förderprojekt „Hoch- und Niedrigwassermanagement im Mosel- und Saareinzugsgebiet (FLOW MS)“. Es ist eines der Projekte im Förderprogramm Interreg-IV A 2007-2013 der Großregion und läuft seit 1.Januar 2009 über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Das saarländische Umweltministerium ist neben der französischen regionalen Umweltbehörde DREAL, der luxemburgischen Wasserwirtschaftsverwaltung AGE und dem rheinland-pfälzischen Umweltministerium Partner im Projekt FLOW MS.

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Rahmen von FLOW MS wurde das „Internationale Betreuungszentrum für Hochwasserpartnerschaften (HPI)“ eingerichtet, welches benachbarte Kommunen bei der Gründung von Hochwasserpartnerschaften unterstützt und in den ersten Jahren mithilft, diese Partnerschaften voran zu bringen.

Bisher wurden sechs Hochwasserpartnerschaften mit saarländischer Beteiligung gegründet:

· 09.12.2009 – HWP Untere Blies (grenzübergreifend mit Frankreich)

· 01.07.2010 – HWP Mittlere Saar

· 25.10.2011 – HWP Obere Blies

· 25.01.2012 – HWP Prims

· 22.10.2012 – HWP Obere Saar (grenzübergreifend mit Frankreich)

· 05.06.2013 – HWP Untere Saar (grenzübergreifend mit Rheinland-Pfalz)

Quelle:
Holger Zeck

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