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Obstbau / Regionalvermarktung Gute Absatzmöglichkeiten

12. August 2013

„Regionalvermarktung bietet besonders Obst gute Absatzchancen. Und der Erfolg der Regionalinitiativen Eifel, SooNahe und Kräuterwind oder das Landmarkt-Konzept belegen, dass Regionalität kein bloßes Lippenbekenntnis ist, sondern am Markt ankommt“, erklärte der Staatssekretär des Landwirtschaftsministeriums Thomas Griese auf der Sommertagung der Bundesfachgruppe Obstbau in Merzkirchen.

Obst- und Gemüsekörbe; Bild: rlp-Archiv

„Regionalvermarktung bietet besonders Obst gute Absatzchancen”, erklärte der Staatssekretär des Landwirtschaftsministeriums Thomas Griese auf der Sommertagung der Bundesfachgruppe Obstbau in Merzkirchen. Bild: rlp-Archiv

Die Landesregierung fördere diesen Trend. Der Obstbau könne davon noch stärker profitieren, richtete sich Griese an die Erzeuger und Verbändevertreter der Tagung. Neue Perspektiven und tragfähig Konzepte in der Obst-Vermarktung werde das Ministerium gerne begleiten und unterstützen, so der Staatssekretär. So könne zum Beispiel die Gründung von Erzeugergemeinschaften, Marktanalysen oder Marketingaktivitäten gefördert werden. Auch mit dem online-Portal www.regionalmarkt.rlp.de oder der Kampagne „Rheinland-Pfalz isst besser“ unterstütze das Land die regionalen Initiativen und Produkte.

Rheinland-Pfalz punkte nicht nur als Bundesland mit der größten Weinbaufläche, auch beim Obstbau liege das Land mit 3.679 Hektar auf dem dritten Platz nach Baden-Württemberg und Niedersachsen. Die Landesregierung habe sich auch deshalb bei der anstehenden Reform der europäischen Agrarpolitik für eine starke Finanzierung der sogenannten zweiten Säule, zur Entwicklung des ländlichen Raumes, eingesetzt. „Nur so kann eine regional verankerte Landwirtschaft gestärkt werden. Und davon profitiert auch der Obstbau, zum Beispiel durch die Förderung über die Agrarumweltmaßnahmen, Investitionsförderungen oder die Unterstützung von Vermarktungsinitiativen“, so Griese. Daher sei es wichtig, dass eine Umschichtung von der ersten in die in die zweite Säule ermöglicht werde. Die Bundesregierung lehne dies jedoch ab. Gemeinsam mit den Verbändevertretern begrüßte der Staatssekretär, dass der Obstbau künftig grundsätzlich Direktzahlungen erhalten soll.

Frisches, saisonales Obst aus der Region, das sei nicht nur ein Beitrag zu mehr Wertschöpfung im ländlichen Raum, sondern auch wichtiger Teil einer guten Ernährung, sagte Griese. Damit Kinder und Jugendliche Obst als gesunde Alternative kennen und schätzen lernen, beteiligt sich Rheinland-Pfalz am EU-Schulobstprogramm. Neben einer Extraportion Vitamine, erhalten die Kinder Wissen über Sorten und üben gemeinsam

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den Umgang mit frischem Obst und Gemüse. Ab September wird das Obstprogramm auch in Kitas angeboten, berichtete der Staatssekretär.

Quelle:
Staatskanzlei Mainz

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