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Zukunft der Universität: Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer betont Planungssicherheit bis 2020

30. Juli 2013

Während das Präsidium der Universität des Saarlandes erneut weitere finanzielle Mittel fordert, weist Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer auf das besprochene Verfahren und die damit einhergehende Planungssicherheit für die Hochschule bis zum Jahr 2020 hin. Die Ministerpräsidentin, die in der Staatskanzlei auch die Ressorts Wissenschaft und Technologie verantwortet, lehnt dabei mögliche Nachverhandlungen zum Haushalt der Universität ab.

Das Präsidium der Universität des Saarlandes beruft sich mit seiner Forderung nach weiteren finanziellen Mitteln auf die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Zukunft des deutschen Wissenschaftssystems. Diese hatte das Beratungsgremium von Bund und Ländern auf mehr als 100 Seiten aufgeschrieben und darin die Struktur des Systems der nächsten 15 Jahre aufgezeigt. Wie das Papier aber bereits im Namen trägt, handelt es sich ausdrücklich um Perspektiven des deutschen Wissenschaftssystems. Zu einzelnen Bundesländern oder gar einzelnen Hochschulen trifft der Wissenschaftsrat keine Aussagen, auch nicht zum Saarland.


Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer weist deshalb auf das verabredete Verfahren hin: „Es geht auch dem Land darum, die Zukunftsfähigkeit unserer Hochschulen zu sichern und damit gute und erfolgversprechende sowie für das Land wichtige Felder der Universität langfristig zu stärken. Die Landesregierung hat deshalb in einer besonderen Kraftanstrengung einen Globalhaushalt für die Universität des Saarlandes verabschiedet. Dies ist in Zeiten leerer Kassen und für ein Haushaltsnotlageland keine Selbstverständlichkeit. Wir verleihen damit der Hochschule den besonderen Stellenwert, den sie als Bildungseinrichtung verdient, und geben ihr Planungssicherheit bis zum Jahr 2020. Nachverhandlungen zu dieser Budgetierung wird es nicht geben. Vielmehr sollten wir unsere Energie in die Frage investieren, wie sich die Hochschullandschaft im Saarland weiterentwickeln lässt. Hierzu erwarten wir Vorschläge des Wissenschaftsrats im Frühjahr 2014.“


Quelle:
Pressestelle der Staatskanzlei

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Categories: Politik, Saarland
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