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Streiks in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ruhen nur vorläufig!

30. Juli 2013
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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wird in der nächsten Woche vom 29.7. bis 2.8.2013 die Streiks in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung vorläufig ruhen lassen. „Wir wollen damit dem Bundesverkehrsminister Ramsauer Gelegenheit zur einer Denkpause geben“, -so der Landesfachbereichsleiter Bund/Länder von Rheinland/Pfalz Paul Christian

„Sollte jedoch die Denkpause von Seiten der Bundesregierung nicht zu einem verhandlungsfähigen Angebot an ver.di genutzt werden, könnten die Streiks der Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung unmittelbar wieder aufgenommen werden.“ -so der zuständige Fachsekretär des Saarlandes Achim Jung.

„Dies würde an Mosel und Saar wiederum zu einer erheblichen Störung des Sportboot, Güter- und Fahrgastverkehrs führen“- so Landesbezirksleiter Alfred Staudt.

Nach Angaben der Gewerkschaft streiken in dieser Woche insbesondere die Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern, Berlin und Brandenburg. Abhängig von einer bundesweiten Streikstrategie werde man im Saarland und in Rheinland-Pfalz jedoch in der Lage sein, unmittelbar nach Ende der Streikpause zu weiteren Arbeitsniederlegungen an den Schleusen aufzurufen.

Ver.di streikt für den Abschluss eines Tarifvertrages, der die Folgen der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung für die betroffenen Beschäftigten abmildern soll. Aufgrund der Reform sind im Saarland und Rheinland/Pfalz  hunderte von Arbeitsplätzen gefährdet.

Quelle:
Verdi - Saarland

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