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Hunderttausend Flüge verspätet – Entschädigung darf nicht an Unwissenheit der Passagiere scheitern

19. Juli 2013

Angesichts aktueller Zahlen,

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die Ausgleichs- und Entschädigungsansprüche zigtausender Passagiere belegen, fordert Markus Tressel, Sprecher für Tourismuspolitik der Grünen im Bundestag, Airlines in die Pflicht zu nehmen und Hürden für Verbraucher abzubauen:

Die Zahl der Passagiere an Deutschen Flughäfen steigt jährlich. Damit sind auch immer mehr Menschen von Verspätungen im Flugverkehr betroffen. Eine heute veröffentlichte statistische Auswertung der Grünen macht die Missstände deutlich:

Im Jahr 2012 kamen Hunderttausende Flüge verspätet an Deutschen Flughäfen an. Von den 550.000 Passagieren, die laut Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) täglich an Deutschen Flughäfen angekommen oder abgeflogen sind, sind ca. 33.000 Passagiere täglich von Verspätungen über 30 Minuten betroffen. Tressel: „Verspätungen über 30 Minuten reichen häufig schon aus, um Anschlussverbindungen zu verpassen und lösen bei den Verbrauchern damit neben viel Ärger auch größere finanzielle Belastungen aus.“

Tressel: „An den Zahlen über die Verspätungen an den 4 großen nationalen Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf und Berlin Tegel lässt sich ablesen, dass deutschlandweit täglich an die 1.500 Menschen von Verspätungen über 3 Stunden betroffen sind. Eine derartige Verspätung löst Entschädigungszahlung (bis zu 600 €) oder andere Rechte wie Unterbringung, Verpflegung oder anderweitige Beförderung nach der EU-Fluggastrechteverordnung aus. Wegen der hohen Hürden bei der Rechtdurchsetzung und der verbraucherfeindlichen Informationspolitik der Airlines kommt es aber nur in den seltensten Fällen zu Leistungen an die betroffenen Reisenden. Häufig werden Beschwerden sogar wider besseren Wissens von den Airlines abgewiesen.“

Die aktuellen Zahlen belegen außerdem eklatante Unterschiede zwischen den Airlines. Condor-Flüge landeten 2012 in Frankfurt/Main beispielsweise sogar in 20 Prozent aller Fälle verspätet.

Der Grünen-Politiker fordert: „Auf Grundlage des Schlichtungsgesetzes haben Airlines nun die Möglichkeit, sich zusammenzuschließen und Verbrauchern gemeinsam die Möglichkeit einer Schlichtung anzubieten. Das entlastet die Gerichte und ist für die Verbraucher einfacher und kostengünstiger. Diesen Weg sollten sie angesichts solcher Zahlen dringend gehen. Die Bundesregierung muss bei den Airlines jetzt auf die schnelle Errichtung der Schlichtungsstelle drängen, sonst bleibt das neue Schlichtungsgesetz Ausdruck einseitigen Lobbyings auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher.“

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