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Ausschuss der Regionen in Brüssel will Arbeit der Task Force Grenzgänger stärken

5. Juli 2013

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In der Großregion gibt es über 210 000 Grenzgänger und damit auch einige Hemmnisse, die durch eine Berufstätigkeit im Nachbarland auftreten können. Daher wurde auf Initiative der interregionalen Gruppe SaarLorLux im Ausschuss der Regionen (AdR) noch unter saarländischem Vorsitz eine Initiativstellungnahme zur Situation der Grenzgänger auf dem Weg gebracht, die aufzeigen sollte, wo einerseits die größten Probleme liegen und wie diese gelöst werden können. 2004 ergab sich aus der Befassung des AdR mit dem Thema die Einrichtung der Task Force Grenzgänger, einer Einrichtung, die sich mit der Entwicklung juristischer Lösungen für Probleme bei Grenzgängern befasst. In dieser Woche beriet der Ausschuss der Regionen in Brüssel abermals das Thema Grenzgänger, um die Situation nach 20 Jahren zu analysieren. Die aktuelle Stellungnahme befasst sich nunmehr mit einer Bestandsaufnahme zur Situation der Grenzgänger nach 20 Jahren Binnenmarkt. Der Ausschuss der Regionen betont in Brüssel die wichtige Rolle der Task Force Grenzgänger, die sich der Beseitigung von rechtlichen Hindernissen für den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt in den Grenzregionen widmet, indem sie juristische Lösungsvorschläge erarbeitet und als Bindemitglied zwischen dem Arbeitsmarktakteuren und den politischen Entscheidungsträgern auf nationaler und europäischer Ebene fungiert. Die aktuelle Stellungnahme wurde im Rahmen der Plenarsitzung des ADR am Dienstag in Brüssel einstimmig verabschiedet. Berichterstatter war Karl Heinz Lambertz, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und Mitglied der interregionalen Gruppe SaarLorLux. Lambertz regt in seiner Stellungnahme an, dass Einrichtungen wie die Task Force Grenzgänger im Rahmen einer gesamteuropäischen Plattform zusammen arbeiten sollten. Helma Kuhn-Theis: “Vor dem Hintergrund eines sich rasant entwickelnden grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes in der SaarLorLux Region und der zunehmenden Zahl der Grenzgänger gilt es, die Arbeitskräftemobilität noch weiter zu verbessern. Aus diesem Grund muss die Nachhaltigkeit der Task Force Grenzgänger unterstützt werden.“

Quelle:
Ministerium für Finanzen und Europa

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