Home > Politik, Saarland > Antrittsbesuch des Botschafters der Republik Litauen

Antrittsbesuch des Botschafters der Republik Litauen

26. Juni 2013

Premjero kancleris Deividas Matulionis: nesąmonė iš R. Palaičio lūpų nuotrauka, foto

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer empfing am vergangenen Dienstag den Botschafter von Litauen, Deividas Matulionis zu einem Antrittsbesuch in der Staatskanzlei.

Nach dem Eintrag ins Gästebuch des Saarlandes sprachen die saarländische Regierungschefin und ihr Gast über die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder und die Möglichkeiten, diese zu vertiefen. In den vergangenen Jahren besuchten bereits mehrere Wirtschaftsdelegationen aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz den baltischen Staat. Weitere Gesprächsthemen waren die aktuelle Entwicklung innerhalb der EU sowie schulische Austauschprogramme zwischen Litauen und dem Saarland.

Vor seinem Antrittsbesuch in der Staatskanzlei informierte sich der litauische Botschafter über das Projekt „Stadtmitte am Fluss“. Anschließend führte er Gespräche mit Vertretern der Industrie- und Handelskammer sowie mit der Bevollmächtigten der Landesregierung für Europaangelegenheiten, Helma Kuhn-Theis. Am Nachmittag steht der Besuch des Europa-Instituts und ein Gespräch mit Universitätspräsident Prof. Dr. Volker Linneweber auf dem Programm.

Nach einem Wirtschaftsstudium trat Deividas Matulionis 1991 in den Dienst des litauischen Außenministeriums ein. Ab 1993 wurde er Botschaftsrat an den Vertretungen seines Landes zunächst in Estland, dann in Norwegen und Dänemark. 1998 kehrte er ins Außenministerium nach Vilnius zurück und bekleidete dort verschiedene Ämter. Zwischen 2001 und 2006 wurde er zum Botschafter seines Landes in Dänemark ernannt. Anschließend kehrte er erneut nach Vilnius zurück und wurde zunächst Staatssekretär im Außenministerium und 2009 Regierungskanzler im Amtssitz des Ministerpräsidenten. Im November 2012 wurde er als Botschafter der Republik Litauen in Deutschland akkreditiert.


Quelle:
Pressestelle der Staatskanzlei

Druckansicht
Categories: Politik, Saarland
Kommentare sind geschlossen