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Plötzlich Frühling – Tipps für Ausflüge im Saarland

7. Mai 2013

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Guido Gerding
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Endlich ist der Frühling da. Die Temperaturen steigen, abends ist es länger hell, und der Mai verwöhnt uns mit Feier- und Brückentagen. Die Tourismus Zentrale Saarland GmbH (TZS) hat Tipps für Motorradfahrer, Familien, Aktive, Kulturinteressierte und Genießer.

Tipps für Motorradfahrer

Die TZS hat Touren entwickelt, auf denen sich das Saarland und die angrenzenden Regionen besonders gut erfahren lassen. Dabei hat sich die TZS Unterstützung bei Bikern geholt. Das Ergebnis: fünf Tourenvorschläge – alles Rundtouren, alle kurvenreich und überwiegend auf wenig befahrenen Abschnitten. Es wurde insbesondere auf landschaftliche und kulturelle Highlights Wert gelegt. Die Region überzeugt durch üppige Natur, motorradgerechte Landstraßen und europäischen Flair: Mal wechseln sich Felder und Streuobstwiesen in einer Flussaue ab, mal fährt man durch dunkle Fichtenwälder und kleine Orte in einer Mittelgebirgslandschaft, mal dominieren Zeugnisse der Industriekultur die Landschaft, mal ist man im Saarland, mal in Lothringen oder im Elsass unterwegs.

Natürlich fehlen weder Einkehrtipps noch kleinere Stopps, die zum Verweilen einladen. Auf der Internet-Seite der TZS sind alle GPS-Tracks für Navi-Geräte zum Downloaden unter www.tourismus.saarland.de. Praktisch: die kostenlose Saarland-Touren-App der TZS für iphone und Android, die neben Wander- und Radwegen auch die fünf Motorradtouren abbildet.

Vorschläge für Familien

Beim Eseltrekking im UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau geben die tierischen Begleiter ein gemütliches Tempo vor und sorgen für Unterhaltung. Sie tragen die Verpflegung aus regionalen Bioprodukten, sie dürfen geführt und teilweise geritten werden. Die Trekkingtour dauert circa fünf Stunden und geht durch Streuobstwiesen und Auenwald, an Hecken und Steinbruch vorbei. Termine: 4. und 9. Mai. Treffpunkt ist am Hof Sonnenbogen in Wolfhersheim um 14.15 Uhr. Infos und Anmeldungen: hof-sonnenbogen.jimdo.com und Tel.: +49(0)6842/7 08 33 20.

Die Kinderbeine können zwar noch nicht den Wandermarathon auf dem Saar-Hunsrück-Steig am 19. Mai mit seinen 30 Kilometern schaffen. Bei der Veranstaltung am Ziel in Losheim am See können Groß und Klein aber auf jedem Fall mitmachen: Dort findet die diesjährige Zentralveranstaltung zum Wandertag biologische Vielfalt unter dem Motto „Gemeinsam wandern – Deutschlands Vielfalt erleben“ statt. Dreh- und Angelpunkt ist das Eventgelände am Stausee Losheim mitten im Naturpark Saar-Hunsrück. Auf dem Programm stehen beispielsweise Themenstationen zur biologischen Vielfalt im NABU-Naturgarten oder geführte Wanderung wie vogelkundliche Exkursion oder eine Fledermauswanderung.

Kleine und große Leseratten freuen sich ebenfalls auf dem Frühling: Neuen Stoff gibt es bei der europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken vom 23. bis 26. Mai. Ehrengastland ist in diesem Jahr Irland. Aber Bücher bieten nicht nur Einblicke in andere Länder, sie bieten auch Einblicke in andere Welten. „Blutsverdacht“, „Zimtküsse“ oder „Orbis Abenteuer“: Autorenlesungen machen den jungen Lesern Lust auf mehr. Infos: www.buchmesse-saarbruecken.eu

Mit dem Rad

Zeitgenössische Kunst gilt es bei der FahrARTour am 12. Mai kennenzulernen, die mit dem Rad zwei Ausstellungsorte der Landeskunstausstellung 2013 SaarArt verbindet. Start ist um 13.30 Uhr am Museum Haus Ludwig in Saarlouis. Entlang der Saar führt die circa 20 Kilometer lange Tour bis zum Museum Schloss Fellenberg in Merzig. Programm vor Ort: Führung durch die Ausstellung sowie Lesung. Anmeldung und Informationen bei dem Saarländischen Museumsverband in Ottweiler; Tel: +49(0)6824-8161.

Wer mehr Zeit hat, kann Europas Weg in die Moderne mit dem Rad entdecken. Dank der Brückentage im Mai lassen sich die fünf Etappen der Saar-Elsass-Tour gemütlich radeln. Start ist Trier, die vor mehr als 2.000 Jahren von den Römern gegründet wurde. Für Abwechslung sorgen im Saarland zahlreiche kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. So lohnt es sich in Mettlach den Stammsitz des Life-Style-Anbieters Villeroy & Boch mit Museum in einer alten Abtei zu besichtigen. Technik- und Industriegeschichte hat die Völklinger Hütte aus der Blütezeit der Eisenindustrie geschrieben, bevor sie 1994 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die frühere Staatsgrenze in Saarbrücken-Güdingen wird seit dem Schengener Abkommen nicht mehr wahrgenommen, und danach geht es weiter an französischen Kanälen vorbei an romantischen kleinen Schleusen, verträumten Naturlandschaften und durch beschauliche Dörfer bis nach Straßburg mit seinem mittelalterlichen Kern und seinen modernen Europagebäuden.

Ideen für Wanderer

Bei kulinarischen Wanderungen kommen Wanderer und Gourmets auf ihre Kosten. Im Frühling geht es dabei oft in die Welt der (Un)-Kräuter und Blumen am Wegesrand. Beispielsweise im UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau: Am 4. Mai heißt es „Entdecken und schmecken – fit mit Unkräutern“ in Bliesransbach, und am 25. Mai werden heimische Wildkräuter kennengelernt und anschließend im Café Saisonal in Herbitzheim verköstigt. Kulinarisch lässt es sich ebenfalls auf Premiumwegen wandern, so bei der Kräuterwanderung auf dem Panoramaweg in Perl im Naturpark Saar-Hunsrück am 18. Mai.

Für Bewegung und Erfrischung sorgt der Biergartenweg im Landkreis Neunkirchen, der im Herbst 2012 eröffnet wurde. Wie der Name verrät, liegen acht Biergärten entlang der 15,5 Kilometer langen Strecke. Wem es zu viel wird, der kann den Weg abkürzen. Der Einstieg ist von allen Betrieben, die über Parkmöglichkeiten verfügen, aus möglich. Die Wege sind zum großen Teil gut ausgebaut und mit einem Bollerwagen nutzbar. Bei größeren Gruppen empfiehlt sich eine Reservierung in den Gastronomiebetrieben.

Mit Freunden unterwegs

Bewegtes Vergnügen versprechen Touren mit einem Kanu oder einem Floß. Bei geführten Kanutouren auf der Blies oder der Saar lässt sich Saarlands Schönheit vom Wasser aus erleben, beispielsweise am 26. Mai bei einer Tour auf der Blies zwischen Habkirchen und Bliesmengen-Bolchen, die auch für Anfänger geeignet ist. Infos: http://www.tourismus.saarland.de/de/kanufahren-rudern.

Das „Floß der Nachhaltigkeit“ am Würzbacher Weiher knüpft an die Jahrhunderte alte Tradition der saarländischen Holzflößer und Forstwirte an: Zwei Tage lang erlernen Kinder und Erwachsene den Umgang mit Holz, bauen zusammen ein Floß, gehen auf “große Fahrt” und pflanzen als Ausgleich für die Holzernte junge Bäume im Wald. Termine auf Anfragen: Saarpfalz-Touristik, Tel.: +49(0)6841 /104-7174 .

Quelle:
Susanne Renk, Referentin Presse/Kommunikation, Tel. +49(0)681/92 720-16, renk@tz-s.de

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