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Bildungspolitisches Eckpunktepapier: Commercon grandios gescheitert

28. Mai 2013
Minister Ulrich Commerçon
Minister Ulrich Commerçon

Zum Eckpunktepapier „Gemeinsam Lernen in der Grundschule“ der Großen Koalition erklärt der bildungspolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, Hubert Ulrich:

„Nach wochenlangen und zum Teil in der Öffentlichkeit ausgetragenen Streitigkeiten in der Bildungs- und Inklusionspolitik wurde nun ein Eckpunktepapier vorgestellt, das nicht mehr viel von den ursprünglichen Vorschlägen des saarländischen Bildungsministers Commercon enthält. Im Vergleich zu seinen Ankündigungen hat er es nicht geschafft die generic sildenafil Versetzungsentscheidung an Grundschulen abzuschaffen. Commercon ist es ebenso wenig gelungen, Ziffernoten durch ein kompetenzorientiertes Zeugnis zu ersetzen. Auch werden Förderschulen in Hinblick auf ihre Existenzberechtigung nicht weiter hinterfragt und somit ist eine Reduzierung der Anzahl der Förderschulen, insbesondere im Bereich Lernen, wohl nicht vorgesehen.

Mit dem Eckpunktepapier der Koalitionsfraktionen soll alter Wein in neuen Schläuchen verkauft werden. Der jahrgangsübergreifende Unterricht an Grundschulen ist bereits heute nach §9 viagra vs cialis forum des Schulordnungsgesetzes möglich. Ebenso bilden bereits heute nach § 13 der „Zeugnis und Versetzungsordnung Grundschule (ZVO GS)“ die Jahrgänge 1 und 2 eine pädagogische Einheit. Ergänzende Lernberichte sind neben Ziffernoten auch jetzt schon nach § 3 der ZVO GS vorgesehen. Des Weiteren viagraonline-4rxpharmacy besteht auch heute cialis adderall schon die Möglichkeit der differenzierten Leistungsbewertung unter Berücksichtigung von Leistungsschwächen bei Schülerinnen und Schüler nach § 6 der ZVO GS.

Die für eine echte Grundschulreform notwendigen Änderungen der Rechtsgrundlagen im Schulpflichtgesetz, im Schulordnungsgesetz und in der Zeugnis- und Versetzungsordnung sowie zu einer Einführung des echten Elternwahlrechts zwischen Regel – und Förderschulen sind jedoch laut Eckpunktepapier nicht vorgesehen. Stattdessen ist eine Umsetzung lediglich durch Handreichungen geplant, die keinen rechtsverbindlichen Charakter aufweisen.

Besonders enttäuschend ist die Tatsache, dass sich die SPD vom Konzept des „längeren gemeinsamen Lernens“ nitrates and viagra verabschiedet 100mg or 50mg viagra hat und im Eckpunktepapier jetzt vom „besseren gemeinsamen Lernen“ redet. Aus http://genericcialis-cheaprxstore.com/ all dem ist ersichtlich, dass die SPD mit Bildungsminister Commercon in der großen Koalition ihre inklusions- und reformpolitischen Positionen nicht umsetzen kann. Bei allen wichtigen Punkten hat sich die CDU durchgesetzt.“


Quelle:
Bündnis 90/DIE GRÜNEN

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