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6. Integrationsgipfel im Kanzleramt: Ministerpräsidentin betont Wichtigkeit

29. Mai 2013

Annegret Kramp-Karrenbauer ist seit  dem 10. August 2011 Ministerpräsidentin des Saarlandes.

Für Dienstag hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zum 6. Integrationsgipfel ins Kanzleramt nach Berlin eingeladen. Auf der Tagesordnung stehen Themen rund um den Arbeitsmarkt. An diesem Gipfel nimmt neben Staatsministerin Maria Böhmer auch Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer teil. Sie sagt: „Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist ein wechselseitiger und vielschichtiger Prozess, der die zugewanderten und die einheimischen Menschen zu aktiver Mitarbeit auffordert. In diesem Sinne müssen wir unsere Willkommens- und Anerkennungskultur ausbauen.“

Beim Integrationsgipfel in Berlin wird die Ministerpräsidentin bei den anderen Ländern für den „saarländischen Weg“ werben: Erst hat die Landesregierung mit Partnern im Jahr 2009 die „Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen“ ins Leben gerufen, dann als eines der ersten von inzwischen sechs Bundesländern im Jahr 2012 das Gesetz zur Anerkennung der im Ausland erworbenen Qualifikationen verabschiedet. Sowohl Gesetz als auch Servicestelle sind im Saarland ein unverzichtbarer Bestandteil der Integrationspolitik der Landesregierung.

Die „Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen“ wurde bereits 2009 als Modellprojekt gegründet, ist mittlerweile fest institutionalisiert und sitzt in der Zentrale für Produktivität und Technologie (ZPT) in Saarbrücken. Zum einen berät sie in Fragen der Anerkennung ausländischer Qualifikationen. Zum anderen arbeitet sie auf eine stärkere Vernetzung hin, die alle Stellen und Akteure der Integration in den Arbeitsmarkt angeht. Ziel ist die Schaffung größerer Transparenz und Effizienz in der Anerkennung ausländischer Qualifikationen.

„Integrationsarbeit heißt ‚Alle im Blick zu haben‘. Eine erfolgreiche Willkommens- und Anerkennungskultur kann sich nur entwickeln, wenn in unserer Gesellschaft für Zuwanderung und für mehr Bereitschaft zur Integration geworben wird. Fremdenangst und Fremdenfeindschaft müssen überwunden, Vorurteile und Abwehrreflexe abgebaut werden“, sagt die Ministerpräsidentin des Saarlandes. „Nur in einem integrationsfreundlichen Klima, das die Bereicherungspotentiale von Zuwanderung anerkennt und ausschöpft, können die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten für unsere Gesellschaft genutzt werden. Gleichzeitig müssen aber auch von Zuwanderern aktive Integrationsleistungen abverlangt werden, die eine positive Sozialprognose begründen und die Bildung von abgeschotteten Parallelwelten verhindern.“

Als Schlüssel für eine gelebte Willkommens- und Anerkennungskultur sieht die Ministerpräsidentin die Förderung von Sprache und Bildung. Gute Deutschkenntnisse ermöglichen den Zugang zu Bildung und qualifizierten Arbeitsplätzen und zur vollen Teilhabe an der Gesellschaft. „Unser Ziel muss es sein, dem Leistungspotenzial

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aller Kinder und Jugendlichen volle Entfaltung zu ermöglichen – unabhängig von Geschlecht, sozialer Herkunft oder Migrationsgeschichte“, sagt Kramp-Karrenbauer.


Quelle:
Pressestelle der Staatskanzlei

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