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„Fördern statt Sitzenbleiben“: Auswertung des zweiten Jahres des Schulversuchs

24. Mai 2013

Zeugnis

In einer gemeinsamen Veranstaltung des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) und des Ministeriums für Bildung und Kultur wird am kommenden Dienstag in Saarbrücken eine Bestandsaufnahme des zweiten Jahres im Modellversuch “Fördern statt Sitzenbleiben” vorgenommen. Die Schulen im Modellversuch und weitere interessierte saarländische Gymnasien besprechen schulinterne Förderkonzepte und best-practice-Beispiele aus dem Saarland.

Dort besteht für die beteiligten Akteure der Schulen im Rahmen einer “Atelier-Runde” und einem Experteninterview/ Fishbowl mit Bildungsminister Ulrich Commerçon die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit dem Minister über Möglichkeiten Individueller Förderung, Schwerpunkte, Gelingensbedingungen, Ideen, Stolpersteine und gemeinsame Lösungen.

Hintergrund:

Zum Schuljahr 2012/2013 wurden für die Klassen 5 und 6 an den elf Gymnasien des Modellversuchs „Fördern statt Sitzenbleiben“ neue Förderkonzepte erarbeitet, umgesetzt und evaluiert. Auf eine Versetzungsentscheidung am Ende der Klassenstufe 5 und 6 wird an diesen Schulen verzichtet.

Erarbeitung, Umsetzung und Erprobung von Förderkonzepten an Gymnasien – Verzicht auf Versetzungsentscheidung

Nachdem der Schulversuch im Schuljahr 2011/2012 in der Eingangs-Klassenstufe 5 begonnen hatte, wurde er im Schuljahr 2012/2013 in Klassenstufe 6 fortgesetzt. Die hohe Teilnehmerzahl von rund einem Drittel der saarländischen Gymnasien spiegelt das Interesse der Schulen. Ziel des Modellversuchs ist es, den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern vor allem in den gymnasialen Eingangsklassen zu sichern und damit zu langfristig positiven Leistungen beizutragen. Um schulisch erfolgreich zu sein, sollen die Schülerinnen und Schüler optimal gefördert werden. Das Modellvorhaben mit vierjähriger Laufzeit soll auch Aufschluss darüber geben, unter welchen Rahmenbedingungen auf eine Versetzungsentscheidung in den beiden ersten Klassenstufen verzichtet werden kann.

Im Modellversuch geht es bewusst nicht um Nachhilfe im klassischen Sinne, sondern -dem aktuellen Stand der Pädagogik entsprechend- um die Erarbeitung, Umsetzung und Erprobung von präventiv angelegten Förderkonzepten: Lernstandsdiagnostik, Individuelle Förderung, Selbstreflexionsmodelle, Kommunikations- und Beratungsmanagement, Rhythmisierungen, Soziale Unterstützungsmodelle, Schulinterne und schulübergreifende Kooperationen, mit diesen und anderen Bausteinen ihrer Förderkonzepte haben die Schulen im Modellversuch gearbeitet und Erfahrungen gesammelt.

Lernstandsdiagnostik und Individuelle Förderung – Lerndefizite frühzeitig erkennen und ausgleichen

Zum Erkennen der Lerndefizite ist eine differenzierte Lernstandsdiagnostik zu Beginn der Förderung wichtig. Die Fördermaßnahmen lassen sich dann passgenau auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler hin entwickeln. Der frühzeitige Ausgleich der Lerndefizite erfolgt zum Beispiel durch gezielte individuelle Förderung. Im Schuljahr 2012/2013 wird daher an drei saarländischen Gymnasien und

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drei saarländischen Gemeinschaftsschulen geprüft, ob den Schulen mit dem Schüler-Monitoring-System (SMS) von Cito ein sinnvolles Instrument zur Lernstandsdiagnostik an die Hand gegeben werden kann. Dies ist eine ausführliche Berichterstattung, die zeigt, wie sich die Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen in Deutsch (Leseverständnis) und in Mathematik über zwei Jahre hin entwickeln.

Mit Hilfe dieser und weiterer schulinterner Informationen versuchen die Schulen Rückschlüsse über den Förderbedarf der Schüler und Schülerinnen zu gewinnen, um Fördermaßnahmen und Schulentwicklungsmaßnahmen gezielter einsetzen zu können. Aus den Arbeitsergebnissen der Schulen im Modellversuch „Fördern statt Sitzenbleiben“ entsteht bis 2015 ein „Manual Fördern“ (Handbuch), das die erprobten und evaluierten Förderkonzepte und Fördermaßnahmen für alle saarländischen Schulen – auch nach dem Modellversuch – anwendbar machen kann.

Schulen im Modellversuch „Fördern statt Sitzenbleiben“:

Deutsch-Französisches Gymnasium Saarbrücken, Marienschule Saarbrücken, Privates Willi-Graf-Gymnasium Saarbrücken, Saarpfalz-Gymnasium Homburg, Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach, Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach, Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen, Gymnasium am Stadtgarten Saarlouis, Robert-Schuman-Gymnasium Saarlouis, Max-Planck-Gymnasium Saarlouis, Hochwaldgymnasium Wadern.


Quelle:
Ministerium für Bildung und Kultur

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