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Nora oder Ein Puppenhaus von Henrik Ibsen im Schauspielhaus Mannheim

11. April 2013

Nora oder Das Puppenheim von Henrik Ibsen, beschreibt die Starre und Eingeschlossenheit, aus der die Protagonistin Nora am Ende ausbricht. Die Protagonistin des Stücks erfährt eine starke Wandlung. Von einer ursprünglich kapriziösen, kindlichen und allzeit vergnügten Person verändert sie sich in eine zunehmend nachdenkliche Frau mit einem Verlangen nach mehr Selbstbestimmung:

Nora und ihr Mann Torvald, der Rechtsanwalt: ein Paar wie aus dem Bilderbuch oder aus der Werbung – für Bausparverträge und rechtsdrehendes Joghurt. Das Glück ist groß und kurz davor noch größer zu werden. Der Rechtsanwalt steht kurz vor der Beförderung, das Paar kurz vor dem gesellschaftlichen Maximalaufstieg, die familiäre Finanzlage kurz vor der Totalentspannung. Die Mehrung des Glücks ist nahe, das Wunderbare fast schon da. Dann betreten drei Unglückliche das Wohnzimmer des Glücks und aus Noras Vergangenheit taucht ein Geheimnis auf, das alles kaputt zu machen droht: das ganze schöne Glück.

Wegen großer Nachfrage wird das Stück am 20. April noch einmal gespielt.

Inszenierung: Cilli Drexel – Bühne: Thimo Plath – Kostüme: Nico Zielke – Dramaturgie: Ewald Palmetshofer

mit Katharina Hauter, Hannah von Peinen; Thorsten Danner, Klaus Rodewald, Matthias Thömmes

Kartentelefon: 0621 – 16 80 150


Quelle:
Sandra Strahonja

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