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Master-Studiengang schafft Brücke zwischen Computer- und Bildungswissenschaften

5. April 2013

Sie gestalten neue Lernumgebungen und erforschen, wie Wissen mithilfe neuer Technologien verbreitet und angewendet werden kann: Experten für Bildungstechnologien. Sie werden im Master-Studiengang „Educational Technology“ an der Universität des Saarlandes ausgebildet. Das forschungsorientierte, zweisprachige Master-Programm stellt eine Brücke zwischen den Computerwissenschaften und den Bildungswissenschaften her. Wissenswertes über den Studiengang gibt es am 16. April ab 17 Uhr auf dem Saarbrücker Campus (Gebäude C5 4, Raum 1.15).

An digitalen Tafeln können Lehrer mathematische Formeln schnell in Schaubilder und Kurven verwandeln. Per Knopfdruck können die Schüler dann erkennen, welche praktischen Probleme durch mathematische Gleichungen gelöst werden. „Es reicht aber nicht aus, nur eine digitale Tafel ins Klassenzimmer zu hängen. Der Lehrer muss ein pädagogisches Konzept haben, wie er die technischen Mittel in den Unterricht und die Teamarbeit einbindet“, sagt Armin Weinberger, der die Professur für Bildungstechnologie und Wissensmanagement an der Saar-Uni innehat und das Master-Programm „Educational Technology“ anbietet. Der Studiengang verbindet

Pädagogik, Psychologie und Informatik miteinander. In diesen oder ähnlichen Fächern sollten die Bewerber auch einen Bachelor-Abschluss vorweisen.

Experten für Bildungstechnologie untersuchen, wie Individuen oder Gruppen – beispielsweise im Klassenzimmer oder in Sozialen Netzwerken – mithilfe neuer Technologien Wissen konstruieren, kommunizieren und anwenden. Dabei verwenden sie Methoden, die wissenschaftlich zwischen den Computerwissenschaften und den Bildungswissenschaften angesiedelt sind. „Sie entwickeln zum Beispiel neue Lernumgebungen, unterstützen die Personalplanung oder helfen, große Wissensdatenbanken zu verwalten. Damit sind sie heute in vielen Unternehmen, Verbänden oder auch in Museen und Bibliotheken gefragt“, erklärt Professor Armin Weinberger. Bisher fehlten dort häufig Experten, die den technischen Hintergrund verstehen, aber gleichzeitig auch über pädagogische Fähigkeiten verfügen. „Für die Akzeptanz der neuen Medien ist es außerdem wichtig, dass man über pädagogische und psychologische Kenntnisse verfügt. Denn alle gut

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gemeinten Bildungstechnologien können Wissenskonstruktion und -kommunikation nur so weit fördern, als sie pädagogisch-psychologisch fundiert sind“, meint der Wissenschaftler.

Im Master-Studiengang Educational Technology können die Studenten neben den Kernthemen aus Computer- und Bildungswissenschaften auch Inhalte aus einem vielfältigen Wahlbereich belegen, zum Beispiel Künstliche Intelligenz, Human-Computer Interaction und Lehr-Lerntheorien. Für den Studiengang arbeiten die Uni-Fachrichtungen Bildungswissenschaften und Informatik sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und die Hochschule für Technik und Wirtschaft zusammen. Die Lehrveranstaltungen finden in deutscher und englischer Sprache statt. Studieninteressierte sollten daher sehr gute Kenntnisse in beiden Sprachen mitbringen.

Quelle:
Prof. Dr. Armin Weinberger

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