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Wirtschaftsminister Maas: „Wasser- und Schifffahrtsamt im Saarland erhalten“

28. Februar 2013

File:Binnenschiffahrt in Köln.jpg

Foto: Rolf Heinrich, Köln

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Anlässlich des heutigen Warnstreiks der Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung im Saarland hat Wirtschafts- und Verkehrsminister Heiko Maas die Bundesregierung erneut aufgefordert, den Standort Saarland dauerhaft zu sichern und von den geplanten Umstrukturierungsmaßnahmen, die den Fortbestand der 160 Arbeitsplätze im Saarland akut bedrohen würden, Abstand zu nehmen.

Maas erinnerte die Bundesregierung in diesem Zusammenhang an ihre Verantwortung, auch in strukturschwachen Regionen Arbeitsplätze anzubieten. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Saarbrücken sei dabei schon heute eine der letzten verbliebenen Bundesbehörden im Saarland.

Daneben sieht Maas weiter auch die inhaltliche Notwendigkeit, im Saarland ein eigenes Wasser- und Schifffahrtsamt aufrecht zu erhalten. Die Saar sei eine der am intensivsten genutzten Wasserstraßen für Güterverkehr in Deutschland. Durch das Ende des heimischen Bergbaus steigt alleine der Mehrbedarf an Importkohle für die saarländischen Kraftwerke um rund 3,7 Mio. Tonnen pro Jahr. Davon werden rund 2 Mio. Tonnen über die Saar angeliefert.

Die Steigerung des Güterverkehrs auf der Saar führt zwangsläufig zu einem höheren Betriebs- und Verwaltungsaufwand bei der Schifffahrtbehörde und rechtfertigt aus der Sicht des Saarlandes den Erhalt eines eigenständigen saarländischen Standortes. Heiko Maas: „Die saarländische Landesregierung wird weiter dafür kämpfen, dass der Standort Saarland erhalten bleibt und die Arbeitsplätze hier vor Ort gesichert werden. Wir appellieren dabei erneut an Bundesverkehrsminister Ramsauer, seine Pläne zu überdenken und eine Entscheidung auch zum Wohle der bestehenden

Quelle:
inisterium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

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