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Fuchsräude im Saarland jetzt bestätigt – unsachliche Diskussion in den Medien

29. Januar 2013

File:Vulpes vulpes 1 (Martin Mecnarowski).jpg

Foto: Martin Mecnarowski (http://www.photomecan.eu/)

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Die Berichte, die zu unserer Pressemitteilung vom 14.01.2013 geführt hatten, wurden
nun mit nachprüfbaren Fällen und Bilddokumentationen bestätigt. Die Fuchsräude ist
im Saarland weiter verbreitet als angenommen. Lediglich aus dem westlichen Teil
des Landkreises Merzig-Wadern liegen derzeit noch keine Meldungen vor. Die VJS
stellt zeitnah eine aktuelle Fundort-Karte ins Netz.

Wie wir mittlerweile wissen, ist unter Hundefreunden im Warndt die Räude schon seit
Monaten ein Thema. Diese drückten ihr Unverständnis so aus:
„Fast vier Monate nach unserer Intervention bei verschiedenen Behörden und wiederholter
nicht gehaltener Versprechen, die Räude in der breiten Öffentlichkeit publik
zu machen, wurde heute endlich das verstärkte Auftreten der Fuchsräude im
Saarland in diversen Rundfunk-, Print- und Online-Medien verkündet. (Aufgrund
der Pressemitteilung der VJS, Anm. d. Verf.) Dies wird aber nicht ausreichen, wir
fordern weiterhin ein Rundschreiben von offizieller Seite an alle praktizierenden
Veterinäre, um diese zu sensibilisieren!“ Quelle: www.warndt-waldis.de

In einer fast als „allergisch“ zu nennenden unmittelbaren Reaktion der „Tierversuchsgegner
Saar“ wurde das Auftreten der Räude im Saarland zunächst geleugnet und
uns Panikmache und „notorische Schießlaune“ unterstellt.

Besonders in Szene gesetzt haben sich aber die „ÖJiS“. Nachdem die Mitgliedschaft
von Herrn Staatssekretär a. D. Klaus Borger im „Ökologischen Jagdverband“ des
Saarlandes nicht mehr möglich war, musste eine Neugründung („Ökologisch Jagen
im Saarland – ÖJiS“) her, um als Sprachrohr für unhaltbare Behauptungen zu dienen.
Nachdem die Fuchsräude im Saarland nicht mehr wegdiskutiert werden kann,
wird sie verharmlost und die Öffentlichkeit wird desinformiert. Natürlich ist die
Fuchsräude auf den Verwandten – den Haushund – übertragbar. Mehrere Fälle
sind mittlerweile auch den praktizierenden Tierärzten bekannt.

Viele Leserbriefschreiberinnen und -schreiber behindern bewusst oder unwissend
eine Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren für ihre Vierbeiner. Stattdessen
wird nur die Mär vom schießwütigen Jäger weiterverbreitet. Vergessen wird hierbei
der gesetzliche Auftrag der Jäger, sich für einen gesunden Wildbestand einzusetzen.

Quelle:
Stefanie Figliuzzi

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