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Burbacher Brandkatastrophe – Staatsanwaltschaft entkräftet Vorwürfe gegen Einsatzkräfte

3. Januar 2013

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zu der Brandkatastrophe in Burbach vom 24. August, bei der vier Kinder ums Leben kamen, abgeschlossen. „Unsere Einsatzkräfte der Saarbrücker Feuerwehr haben sich vorbildlich verhalten, zu diesem Ergebnis ist nun auch die Staatsanwaltschaft in ihren Ermittlungen gekommen“, sagt Oberbürgermeisterin Charlotte Britz.

Britz weiter: „Laut Staatsanwaltschaft lief der Einsatz unserer Feuerwehrleute schnell, professionell und zügig ab. Sie haben über ihre Dienstpflicht hinaus gehandelt und sich dadurch selbst gefährdet, um die Kinder aus der Wohnung zu retten. Ich freue mich, dass dies durch die Staatsanwaltschaft nun eindeutig bestätigt wurde. Unsere Feuerwehrleute wurden nach dem Einsatz beschuldigt, nicht alles für die Rettung getan zu haben. Das war eine große Belastung für sie gewesen. Daher ist diese Klarstellung umso wichtiger.“

„Ich möchte mich nochmals bei der Saarbrücker Feuerwehr sowie allen Einsatzkräften vor Ort für ihr Engagement bei diesem schwierigen Einsatz mit hoher psychischer Belastung bedanken. Ich bin stolz auf sie alle“, erklärt Britz.

„Die Brandkatastrophe hat uns alle sehr erschüttert. Deshalb haben wir gemeinsam mit anderen Stellen im Saarbrücker Modell einen Vier-Punkte-Plan erarbeitet, der dabei helfen soll, die Wahrscheinlichkeit solcher Tragödien künftig zu verringern“, sagt die Oberbürgermeisterin abschließend.

Quelle:
Thomas Blug

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