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37. Landessportball in der Mainzer Rheingoldhalle begeistert die 1.400 Besucher

Landessportball 2012 mit Ministerpräsident Kurt Beck

29. Oktober 2012

beck-kabinettWenn sich die Creme de la Creme des rheinland-pfälzischen Sports in der Rheingoldhalle die Klinke in die Hand gibt, wenn die Tanzlaune an den festlich dekorierten Tischen keine Grenzen kennt und das Partyfieber hemmungslos um sich greift – dann ist wieder Landessportball in Mainz. Zum 37. Mal hatte der Landessportbund mit einer spektakulären Mixtur aus Show, Unterhaltung und jeder Menge Sport zum Feiern eingeladen – diesmal unter dem Motto „Very british…“.

1.400 Besucher waren dem Ruf gefolgt – und kamen voll auf ihre Kosten. Wohlfühlen, Genießen und Staunen in der großen Sport-Familie. Ein kurzer Plausch mit der Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Oder ein Erinnerungsfoto mit leibhaftigen Olympia- oder Paralympicssiegern. All dies war beim LSB-Ball kein Problem. Alle acht Medaillengewinner der Spiele in London 2012 hatten sich unters Ballpublikum gemischt. „Für jeden Sportler in Rheinland-Pfalz ist es das Größte, hier teilnehmen zu dürfen“, schwärmte stellvertretend Bahnrad-Olympiasiegerin Miriam Welte. „Das ist eine Ehre. Und man kommt wieder mit den Sportlern zusammen, mit denen man auch bei den Olympischen Spielen zusammen war.“ Das extrem erfolgreiche Jahr 2012 werde sie niemals vergessen, erklärte die Pfälzerin im schicken schwarzen Abendkleid, „das werde ich mir einrahmen und übers Bett hängen“. Locker vom Hocker plauderten im Interview mit den Moderatoren Jessy Wellmer und Dirk-Alexander Lude auch Ruder-Olympiasieger Richard Schmidt aus dem Deutschland-Achter oder Lilli Schwarzkopf, Olympia-Zweite im Siebenkampf.

„Wir sind sehr stolz, dass neben allen Medaillengewinnern auch fast das gesamte ´Team Rheinland-Pfalz´ zu unseren Gästen zählt“, betonte LSB-Präsidentin Karin Augustin und sprach von den Weltes, Holzdeppes und Joppichs als „Hoffnungsträgern, Siegertypen und Botschaftern der 1,6 Millionen organisierten Sportler im Land“. Die „unvergessliche Ballnacht“, die Augustin den Besuchern versprochen hatte, genossen auch der Mainzer OB Michael Ebling und Ministerpräsident Kurt Beck – der mit Augustin traditionell den Tanz eröffnete – in vollen Zügen. Für Beck war es der letzte Landesportball als amtierender Ministerpräsident, aber er erklärte, dass er auch künftig gerne bei dem Ballereignis dabei sein wolle. Dazu feiere und tanze er viel zu gerne. Bei den Olympischen Spielen, verriet Leichtathletik-Fan Beck, seien Rudern, Bahnradfahren und Stabhochsprung die Disziplinen gewesen, die ihn emotional am meisten berührt hätten.

Hingucker gab es in Hülle und Fülle. Das Cheerleading-Team „Heavenly Forces“ des CVJM Altenkirchen etwa begleitete den Showauftritt einiger der weltweit besten Rollstuhl-Basketballer aus dem Team der GOLDMANN Dolphins Trier. Mit von der Partie bei den dynamischen Korbjägern war neben Welt- und Europameistern auch Chad Jassman, der sich mit dem kanadischen Nationalteam Gold bei den Paralympics geschnappt hatte. Begeisternde Blicke warfen die Besucher aber auch dem aus „Deutschland sucht das Supertalent“ bekannten Stangenakrobatik-Ass Sebastian Stamm zu – einem der wenigen Artisten weltweit, die diese Kunst am vertikal stehenden Mast in Perfektion beherrschen.

Im Foyer ging es ebenfalls sportlich zu: So konnten die Gäste beim Golfclub Rheinhessen und dem Mainzer Golfclub Abschläge simulieren und auf Putting Greens ihre Zielsicherheit testen.

Foto- und Filmaufnahmen:

Dieter J. Maier

Film hier anklicken:

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