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Bundesminister Rösler reist nach London – Gespräche mit der britischen Regierung über europapolitische Themen

31. Oktober 2012

Flaggen Deutschland und Großbritannien; Quelle: colourbox.com

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Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, wird morgen zu einer eintägigen Großbritannien-Reise aufbrechen und sich in London zu Gesprächen mit führenden Vertretern der britischen Regierung treffen. Im Zentrum der Gespräche mit Vizepremierminister Nick Clegg, Wirtschaftsminister Vince Cable und Energieminister Ed Davey werden aktuelle europapolitische Themen stehen. Dabei geht es unter anderem um Maßnahmen zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit und Fragen der Energiepolitik. Bundesminister Rösler wird außerdem an der renommierten London School of Economics and Political Science (LSE) einen Vortrag zur Stärkung von Wachstum und Wettbewerb in Europa halten.

Bundesminister Rösler: “Eine gute Zusammenarbeit in der Europäischen Union ist unabdingbar für Wachstum und Wohlstand in den EU-Mitgliedstaaten. Desintegration setzt die großen politischen und wirtschaftlichen Gewinne der Union aufs Spiel. Das gilt besonders für den EU-Binnenmarkt. Unsere Regierungen sind sich in Fragen der Europapolitik nicht immer einig, über das gemeinsame Ziel jedoch, ein wettbewerbsfähiges und erfolgreiches Europa, besteht Einvernehmen. Jedes Land muss seinen Beitrag zum Aufbau einer Stabilitäts- und Wachstumsunion leisten. Die Gespräche mit meinen britischen Kollegen sind eine gute Gelegenheit, gemeinsame Ziele zu definieren und am Zusammenhalt der Europäischen Union weiter zu arbeiten. Die Kluft zwischen denen, die der Eurozone angehören, und jenen, die ihr nicht angehören, darf nicht größer werden.”

Großbritannien verfolgt einen umfassenden Stabilisierungskurs mit konsequenter Haushaltskonsolidierung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Das Wirtschaftswachstum war zuletzt schwach, für 2012 wird ein Nullwachstum prognostiziert. Die Koalitionsregierung strebt im Rahmen eines “Economic Re-balancing” eine sektoral und regional ausgewogenere Wirtschaftsstruktur an und betreibt dabei eine zunehmend aktive Industrie- und Exportförderpolitik.

Quelle:
Bundeswirtschaftsministerium - Berlin

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