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Uni Homburg – Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer legt Grundstein für Neubau

6. September 2012

Torte-UKS-1

MP Annegret Kramp-Karrenbauer, die Direktoren Ulrich Kerle, Prof. Dr. Wolf-Ingo Steudel und Paul Staut probieren gemeinsam von der riesigen Modell-Torte.

Auf einer der größten Baustellen im Saarland wurde in der vergangenen Woche der Grundstein für den Neubau der Inneren Medizin gelegt.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte zunächst eine Metallschatulle in den Grundstein eingemörtelt, dann hob ein großer Kran den 3,5 Tonnen schweren Buntsandsteinblock in die Baugrube des Baus, der in zentraler Lage auf dem Gelände des Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) entsteht.

In der Metallkartusche befinden sich neben Zeitungen, Urkunden, einem Homburger Stadtplan auch 2.144 Centstücke. Mit diesen Münzen, eine für jeden Tag, will die beauftrage Planungsgesellschaft „woernerundpartner” verdeutlichen, dass sie das Gebäude termingerecht fertig stellen will, erklärte Petra Wörner. Begonnen wurde im Februar 2011, abgeschlossen werden soll der Bau bis Ende 2016.

Gebaut wird die Innere Medizin mit einer Fläche von fast 20.000 Quadratmetern, 15.000 Kubikmeter Bodenaushub sind geplant und rund 17.000 Kubikmeter Beton gilt es zu verbauen. Dafür werden insgesamt 140 Mio. Euro investiert, erklärte der Ärztliche Direktor des UKS, Prof. Dr. Wolf-Ingo Steudel. Davon bringt das UKS 110 Mio. Euro selbst auf, 30 Mio. Euro kommen vom Land. So können 14 Fachgebiete, die jetzt noch auf verschiedene Gebäude verteilt sind, die zentrale Notaufnahme sowie das diagnostische Zentrum und mehr als 400 Betten für Patienten zusammengeführt werden, machte Prof. Steudel deutlich.

Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer sprach von einem Signal für den heimischen Standort und einem klaren Bekenntnis der Landesregierung zum UKS. Oberbürgermeister Karlheinz Schöner und Landrat Clemens Lindemann sprachen wie ihre Vorredner von einem guten Tag für das UKS, Homburg, den Saarpfalz-Kreis und das ganze Saarland. OB Schöner freute sich, dass der Masterplan für das UKS, der seit 2005 erarbeitet wurde und an dem er über das städtische Bauamt beteiligt war, so schnell umgesetzt wurde.

Mit Landrat Lindemann regte OB Schöner eine Verbesserung der Hospizsituation auf dem Campus an. Beide Verwaltungschefs wollen gemeinsam einen Verein gründen, der helfen soll, diese Lücke zu schließen.

Quelle:
Pressestelle Stadt Homburg

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