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Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer: Informatikland Saarland zeigt erneut seine Exzellenz

31. August 2012

Fachgutachter und internationale Jury sind sich einig: Die zweite Phase des Software-Spitzenclusters, an dem sich die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland beteiligen, wurde jetzt durch das Bundesforschungsministerium bewilligt. Mit dieser Entscheidung habe das Informatikland Saarland erneut seine Exzellenz unter Beweis gestellt, erklärte dazu heute Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und gratulierte allen beteiligten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zu ihrem großartigen Erfolg.

„Das Informatikland Saarland ist einzigartig. Kein anderer deutscher Standort kann als Ergebnis eines harten nationalen und internationalen Auswahlprozesses ein solches Leistungsspektrum abbilden. Das Saarland verfügt an einem Standort über ein Exzellenzcluster (Deutsche Forschungsgemeinschaft), ein regionales Spitzencluster (Bundesforschungsministerium) und eine Kernmitgliedschaft im europäischen Eliteinstitut EIT ICT Labs mit dem Software-Campus (Europäische Kommission)“, so die saarländische Ministerpräsidentin.

Das Spitzencluster „Softwareinnovationen für das Digitale Unternehmen“ hat seit dem Start des Clusters im Jahr 2010 ein festes Standbein in Saarbrücken. Neben dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Universität des Saarlandes sind weitere 46 Partner aus dem Saarland, darunter eine Vielzahl kleinerer und mittlerer IT-Unternehmen, an dem Spitzencluster beteiligt. Durch diesen Zusammenschluss gelingt es im Saarland, das Know-how zu bündeln und Forschungsergebnisse für und mit Unternehmen zu entwickeln.

Die gleichzeitig für das Ressort „Wissenschaft und Technologie“ zuständige Ministerpräsidentin bewertete diese Zusammenarbeit als herausragendes Merkmal für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Saarland: „Diese Zusammenarbeit ist wichtig. Die hohe Forschungskompetenz und internationale Ausstrahlung der Informatikforschung im Saarland, die international unbestritten ist, legt damit den Grundstein für das gute Wirtschaftswachstum in unserem Land. Die Stärkung des Clusters und die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft trägt dazu bei, Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Arbeitsplätze im Saarland zu erhalten und auch künftig zu schaffen.“

Durch die Fortsetzung des Spitzenclusters bis 2015 erhalten saarländische Partner weitere Fördermittel in Höhe von rund 5 Mio. Euro. Saarländische IT-Unternehmen erhalten davon rund 2 Mio. Euro.

Erst vor wenigen Wochen wurde sowohl der Folgeantrag auf ein Exzellenzcluster als auch das Folgekonzept einer internationalen Graduiertenschule für Informatik in die zweite Förderrunde der Exzellenzinitiative aufgenommen.

Quelle:
Pressestelle der Staatskanzlei

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