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Arbeitskammer zum geplanten Tariftreuegesetz: Für mehr Entgeltgerechtigkeit

31. August 2012

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Die Arbeitskammer des Saarlandes betont die Notwendigkeit des geplanten Tariftreuegesetzes. Mit einem Tariftreuegesetz wird neben dem Mindestlohn von 8.50 Euro/Stunde vor allem die Einhaltung von Tarifnormen sichergestellt. „Dies ist ein wichtiger Schritt zu mehr fairer Entlohnung und der Umsetzung „Guter Arbeit“ durch die Landesregierung“, so AK-Hauptgeschäftsführer Horst Backes.

Die Kritik der Wirtschaftsverbände, nach der ein Mindestlohn Beschäftigung kosten würde, ist inzwischen durch viele wissenschaftliche Studien eindeutig widerlegt“, sagt AK-Hauptgeschäftsführer Backes weiter. Nach seiner Auffassung kann es nicht sein, dass Betriebe, weil sie ihre Mitarbeiter anständig entlohnen, bei öffentlichen Aufträgen nicht zum Zuge kommen. Backes: „Wer schlechte Löhne zahlt, verschafft sich einen Wettbewerbsvorteil. Die Beschäftigten müssen am Ende ergänzende staatliche Hilfen in Anspruch nehmen, weil sie nicht über die Runden kommen. Zu zahlen hat das alles der Steuerzahler.“ Das novellierte Tariftreuegesetz berücksichtigt zwar nicht alle Forderungen der Arbeitskammer, bedeutet aber einen wesentlichen Fortschritt zur derzeit gültigen Rechtslage.

Quelle:
Arbeitskammer des Saarlandes

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