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Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer begrüßt Berufung von Peter Altmaier

17. Mai 2012

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Die saarländische Ministerpräsidentin und Landesvorsitzende der CDU Saar, Annegret Kramp-Karrenbauer, zeigte sich sehr erfreut, dass mit Peter Altmaier nach Klaus Töpfer wieder ein Saarländer Bundesumweltminister geworden ist. Sie sprach von einer überzeugenden Personalentscheidung.

Mit der Berufung von Peter Altmaier sei ein kompetenter, überall anerkannter und geschätzter Politiker Bundesumweltminister geworden. Sie sei sicher, dass mit dieser Entscheidung, die Energiewende als zentrales politisches Vorhaben erfolgreich vorangetrieben werde. Gerade für das Saarland und die saarländische Wirtschaft sei die Energiewende von großer Bedeutung. Damit biete sich jetzt die Chance, auch die saarlandspezifischen Interessen in der Energiewende noch stärker als zuvor einzubringen.

Am 16. Mai wurde Altmaier von Bundeskanzlerin Angela Merkel als Nachfolger von Norbert Röttgen zum Bundesumweltminister vorgeschlagen. Altmaier ist auch einer der wenigen EU-Beamten in der deutschen Politik. Er war Mitglied im Europaausschuss des deutschen Bundestages und stellvertretendes Mitglied im Europäischen Verfassungskonvent.

Bereits 2005 wurde er als Parlamentarischer Staatssekretär  beim Bundesminister des Inneren in die von Bundeskanzlerin Angela Merkel  geführte Bundesregierung berufen. Am 27. Oktober 2009 wurde Altmaier Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er wurde mit 98,4 Prozent von der Fraktion gewählt. Am 17. November 2010 wurde Altmaier zum Ehrensenator der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung berufen.

Im Bundesinnenministerium hatte er als Parlamentarischer Staatssekretär auch Vertretungsbefugnis in europapolitischen Fragen. Von 2004–2008 war Altmaier Vizepräsident des Netzwerks Europäischer Bewegung Deutschland. Von Dezember 2006 bis November 2011 war Altmaier Präsident der überparteilichen Organisation Europa-Union Deutschland. 2004 wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt und ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag.

Quelle:
Dieter J.Maier

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