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Volksmusikstar Stefanie Hertel zu Gast in St.Wendel

stefanie-hertel-in-stwendel-015Volksmusikstar Stefanie Hertel kann 2012 auf eine 27 jährige Karriere in der  deutschen Musikbranche zurückblicken. Dabei wird die beliebte Künstlerin nicht nur regelmäßig mit Preisen überschüttet, auch ihre  jährlich veröffentlichten Alben  und Produktionen führen immer mit  sicheren Abständen in die Charts. Stefanie Hertel die zur Zeit aktuell in der beliebten RTL-Tanzshow Lets dance” zu bewundern ist, präsentierte gestern gemeinsam mit ihrem Vater Eberhard und der Band “Wolkenlos”  in St. Wendel einen musikalischen Regenbogen, der von traditioneller Volksmusik bis zum feurigen Schlager reichte. In einem zweieinhalbstündigen Programm waren neben den aktuellen Titeln und beschwingten Tanzeinlagen natürlich auch ihre größten Hits vertreten und wurden in beeindruckender Weise, mit viel Tempo und Witz auf die Bühne gebracht. Kurz vor dem Konzert äußerte sich Stefanie Hertel gegenüber Saar Report in einem exklusiven Interview u.a. über ihre neuen musikalischem Projekte und ihren außergewöhnlichen Erfolg:

Dieter J. Maier:

Stefanie, ich begrüße Sie sehr herzlich wieder im Saarland. Haben Sie in der kurzen Zeit Ihres Aufenthalts denn schon etwas typisch Saarländisches kennengelernt?

Stefanie Hertel:

Ehrlich gesagt nein, da ich erst gestern Abend mit meiner Band hier angereist bin und heute durch die Proben sehr eingespannt war. Allerdings konnte ich mir dennoch von St. Wendel einen kurzen Eindruck verschaffen und war besonders von dem romantischen Marktplatz mit seiner wundervollen Wendelinusbasilika begeistert.

Heute Abend können sich aber meine Fans hier auf dem Festplatz auf ein sehr unterhaltsames Programm mit vielen Highlights freuen, da u.a. aus meiner Wahlheimat Schleching, einer idylllischen Gemeinde zwischen Chiemsee und den Chiemgauer Alpen im oberen Achental, die dortige Blaskapelle für beste Stimmung sorgen wird.

Natürlich werde ich auch gemeinsam mit meinem Vater neben unseren großen Erfolgen viele Evergreens, Schlager und Volkslieder präsentieren und ich wünsche mir, dass ich meinem Publikum damit einen unvergesslichen Abend bereiten kann.

Dieter J. Maier:

Sie standen bereits im Alter von vier Jahren mit ihrem Vater Eberhard Hertel auf der Bühne und hatten zwei Jahre später Ihren ersten Fernsehauftritt. Wie gehen Sie persönlich seit 27  Jahren mit diesem außergewöhnlichen Erfolg um?

Stefanie Hertel:

Für mich war und ist es immer etwas ganz Besonderes, vielen Menschen mit meinen Liedern Freude zu bereiten und für meine Arbeit Anerkennung zu bekommen. Ein weiterer Aspekt ist, dass man in diesem Beruf sehr viele Menschen kennen lernt und mit anderen bekannten Künstlern zusammenarbeiten kann, wobei sich gelegentlich aus diesen Begegnungen sogar Freundschaften entwickeln.

Das alles sind Vorzüge, die dann letztendlich auch die große Faszination auslöst, die man mit diesem Beruf verbindet. Mit den Jahren habe ich allerdings gemerkt, dass die Dinge eine gewisse Normalität bekommen und sich auch so etwas wie Routine entwickelt, was man vorher gar nicht gedacht hätte. Wenn sich junge Menschen heute  für den Showberuf interessiert, dann sollten sie meiner Meinung nach diesen Weg ernsthaft versuchen zu gehen, obwohl es heutzutage sehr schwer geworden ist, in diesem Bereich Fuß zu fassen.

Dieter J. Maier

War es immer Ihr persönlicher Wunsch, Volksmusik zu singen?

Stefanie Hertel:

stefanie-hertel-in-stwendel-011Es war mein persönlicher Wunsch, auf der Bühne zu stehen und zu singen. Meine Eltern hatten mich nie gedrängt, in die volkstümliche Musikrichtung zu gehen und somit stand es mir jederzeit frei, mich beruflich neu zu orientieren.

Natürlich hatte ich durch den frühen Erfolg eine andere Kindheit als meine Freunde, aber ich bin meinen Eltern heute noch sehr dankbar, dass sie mich beruflich und menschlich so stark unterstützt haben, wie sie es heute immer noch tun.

Dieter J. Maier:

Sie haben sich in der RTL- Tanzshow “Lets dance” an die fordersten Plätze getanzt. Glauben Sie, dass Sie es bis zum Finale schaffen werden?

Stefanie Hertel:

Das hoffe ich sehr und ich werde diesbezüglich mein Bestes geben, um trotz großer Konkurrenz doch noch das Finale zu erreichen. Ich finde das Format von “Lets dance” toll, weil es für mich unheimlich viel Emotion rüberbringt . Außerdem habe ich schon immer gerne getanzt und habe jetzt endlich die Gelegenheit, es von Grund auf zu lernen.

Die Proben sind  zwar oft sehr hart, aber ich finde, dass man ohne hartes Training keinen wirklichen Erfolg erzielen kann. Außerdem ist Tanzen für mich auch etwas sehr Persönliches. Ich passe mich meinem Tanzpartner ja sehr an und muss, zumindest auf der Bühne sogar richtig flirten, obwohl auch hier keine persönliche Beziehung zwischen uns besteht.

Dieter J. Maier:

Welche neuen musikalische Projekte werden Sie demnächst verwirklichen?

Stefanie Hertel:

Ich habe vor kurzem eine neue Single mit dem Titel  ” Ein Meer aus Liebe”  herausgebracht, aber leider stagniert momentan die Produktion für das dazugehörige Album, da mich die Vorbereitungen für  “Lets dance” zur Zeit voll in Anspruch nehmen. Im Herbst wird dann mein neues Album hoffentlich pünktlich erscheinen, mit dem ich im nächsten Frühjahr auch auf Tournee gehen werde.

Ich möchte einfach beruflich wieder voll durchstarten und mit meinem neuen Liedern auch eine neue musikalische  Richtung einschlagen. Ich blicke mit Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück und denke, dass ich noch unglaublich viele neue Möglichkeiten vor mir habe. Dazu gehören auch meine aktuellen musikalischen Projekte, mit denen ich beweisen möchte, dass Volksmusik nicht angestaubt sein muss, sondern frisch und modern präsentiert werden kann.

Dieter J. Maier:

Hat der Starruhm Ihr Leben nachhaltig verändert ?

Stefanie Hertel:

Es war mir in meiner Karriere nie so wichtig, mit Preisen überschüttet zu werden, oder das meistfotografierte Gesicht der ganzen Nation zu sein. Wenn ich für das, was ich tue, von den Menschen Anerkennung und Zuneigung bekomme, dann ist das für mich die höchste Auszeichnung. Allerdings kann jeder Mensch  kleine Beiträge leisten, um unsere Welt etwas schöner zu machen, als er sie vorgefunden hat.

Das beginnt schon damit, das man ein Lächeln und ein offenes Ohr z.b. für seine Nachbarn hat, oder einfach auch für all jene, die nicht so viel Glück haben, als man selbst. Ich denke, man kann im Leben nur Dinge ändern und verändern, die möglich sind. Persönlich wünsche ich mir allerdings für die Zukunft, dass meine Familie weiterhin gesund bleibt und dass eigentlich alles bleibt, wie es jetzt ist.

Dieter J. Maier:

Stefanie, herzlichen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg für Ihre Karriere.

Quelle, Film-und Fotoaufnahmen:

Dieter J. Maier

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