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"Es kommt immer immer auf das persönliche Gefühl zueinander an"

Interview mit Marianne und Michael

22. November 2011

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Marianne und Michael gehören seit über drei Jahrzehnten zu den ganz Großen der deutschen Unterhaltungsbranche und sind beruflich wie privat sowohl als  Interpreten, Moderatoren, Komponisten, Musikverleger, Produzenten, das unumstrittene „Traumpaar der Volksmusik“.  Mit ihrer neuen Tournee „Alpenländische Weihnacht“ werden sie auch  2011  wieder auf Tour unterwegs sein und neben besinnlichen und beliebten Weihnachtsliedern, selbstverständlich ihre größten Hits und jede Menge Unterhaltsames zum Besten geben. In einem exklusiven Interview sprachen Marianne und Michael Hartl  mit Saar Report u.a. über ihr neues Weihnachtsprogramm, den Stellewert der Volksmusik in der deutschen Unterhaltungsbranche und ihr ganz persönliches Erfolgsrezept.

Dieter J. Maier:

Sie gehen in diesem Jahr mit der Alpenländische Weihnacht“ wieder auf große Deutschland -Tournee und werden am 17. Dezember auch in der Saarbrücker Saarlandhalle ein Konzert geben. Mit welchen Highligts werden Sie Ihre Fans in diesem Jahr überraschen?

Marianne:

Bei unserer traditionelle Weihnachtstournee „Alpenländische Weihnacht“ werden in diesem Jahr neben uns  gleich zwei weiter Traumpaare der Volksmusik  auf Tour unterwegs sein, denn als Gäste sind neben Stefanie Hertel und Stefan Mross, die Grand Prix Sieger 2010 Belsy & Florian sowie die Solokünstler Eberhard Hertel und der Bassbariton Ronny Weiland mit uns auf der Bühne. Wir werden neben vielen  besinnlichen und beliebten Weihnachtsliedern-und Gechichten  selbstverständlich auch unsere  größten Hits,  und jede Menge Unterhaltsames zum Besten geben. Ich denke, dass nicht nur wir  Künstler , sondern auch das Publikum diesen Abend  ganz besonders genießen und sich noch lange daran zurückerinnern wird.

Dieter J. Maier:

Worauf freuen Sie sich bei Ihren gemeinsammen Auftritten am meisten?

Michael:

Ich freue mich sehr, wieder einmal mit Eberhard Hertel auf dieser stimmigen Weihnachtstour  gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Mit über fünfzig Jahren auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ steht  Eberhard noch heute für Unterhaltung der Extraklasse und präsentiert mit unterschiedlichsten Musikprojekten  bundesweit ehrliche Volksmusik oder beliebte Evergreens. Ich finde, dass gerade bei Weihnachtskonzerten neben den alten Weihnachtsklassikern auch Neuaufnahmen  nicht zu kurz kommen dürfen. Wir haben diesbezüglich lange im Team diskutiert, und haben uns dazu entschlossen, auch etwas mehr von den neuen Weihnachtsliedern, wie etwa von Rolf Zuckowski, mit in unser Programm aufzunehmen. Von daher hoffe ich sehr,dass wir unseren Fans an diesem Abend ein unvergessliches Konzerterlebnis bescheren können.

Dieter J. Maier:

Sie gehören zusammem mit Ihrem Mann seit über drei Jahrzehnten zu den ganz großen Unterhaltungskünstlern. Haben Sie diesbezüglich so etwas wie ein persönliches Erfolgsrezept?

Marianne:

Ich denke, dass es bei uns immer auf das persönliche Gefühl zueinander angekommen ist. Auch wenn wir einmal verschiedender Meinung sind, reicht  schon  zwischen uns ein sanfter Händedruck oder ein inniger Blick , dann wissen wir wieder, dass es passt. Natürlich sind Gefühle auch ein wichtiger Bestandteil in unserem Programm, gerade wenn wir auf Tournee sind. Ich glaube dass es sehr wichtig ist, dass gerade auch an Weihnachten wieder mehr Wert auf Familie gelegt werden sollte. Jeder hat doch in dieser Zeit die Sehnsucht nach einer heilen Welt, schmückt sich sein Zuhause, zündet Kerzen an und möchte einfach wieder Geborgenheit und Wärme spüren. Ganz wichtig finde ich hier den musikalischen Anteil, der an Weihnachten vielleicht doch  mehr zur Geltung kommt, als in der übrigen Zeit des Jahres. Ich habe gemeinsam mit meinem Mann für unsere Weihnachtstournee ein neues Lied aufgenommen, das wir  ” Ein Licht für alle Menschenkinder”  genannt haben und damit wollen wir gerade den benachteiligten Kindern rund um den Globus eine friedvolle und glückliche Weihnachtszeit wünschen.

Dieter J. Maier:

Wie werden Sie persönlich Weihnachten verbringen?

Michael:

Am 22. Dezember haben wir unser letztes Konzert in Düren und fahren dann einen Tag später in aller Ruhe wir nach Hause. Wir besitzen ein wunderschönes altes Bauernhaus in den bayrischen Bergen und verbringen dort auch die Vorweihnachtszeit mit Wandern, Spaziergängen mit unseren beiden Hunden und vor allem mit der Familie. Für uns ist es sehr wichtig, nach anstrengenden Tourneen und Fernsehauftritten wieder die Menschen um uns zu haben, die uns sehr wichtig sind. Dazu gehören vor allem unsere beiden Söhne, unsere Schwiegertöchter und unser erstes Enkelkind, die wir auch am Heiligen Abend in München besuchen werden. Wir werden dann zusammen singen, uns besinnliche Geschichten vorlesen und nach der Bescherung unser traditionelles Raclette genießen.


Marianne und Michael: Kollaps nach Abschiedsshow – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/boulevard/marianne-und-michael_aid_69593.htmlund genießen hier natürlich auch die Vorweihnachtzeit mit ausgedehnten Wandertouren, Spaziergängen und natürlich mit der Familie. Obwohl meine Frau und ich Einzelkinder sind, stammen unsere Eltern beide aus Großfamilien. Von daher wissen wir wie wichtig es ist, nach anstrengenden Fernsehauftritten und Tourneen wieder die Menschen, die einem wichtig sind um sich zu haben  und  sich gegenseitig Halt und Unterstützung zu geben. Am Heiligen Abend treffen wir uns mit unseren beiden Söhnen, unseren Schwiegertöchtern  und unserem Enkel in München, wo wir vor der Bescherung Weihnachtslieder singen, uns besinnliche Geschichten vorlesen und danach unser traditionelles Raclette genießen werden.

Dieter J. Maier:

Kochen Sie gerne?

Michael:

Wir sind beide nicht so die begeisterten Köche, dafür kochen und backen unsere Schwiegertöchter hervorragen und überraschen uns bei unseren Besuchen immer wieder mit wunderbaren Schmankerln. Auch meine Schwiegermutter war  eine begnadete Köchin und ich schwärme heute noch von ihrer guten Küche. Allerdings achten meine Frau und ich sehr auf gesunde Ernährung, weil wir gerade bei Tourneen fit sein müsssen. Und dass fällt  bei uns in Bayern gerade in der Weihnachtszeit  besonders schwer,  wenn man sich angesichts der süßen und auch deftigen Verführungen kulinarisch zurückzuhalten muss.

Dieter J. Maier:

Welchen Stellenwert würden Sie gerade heute der deutschen Volksmusik zumessen?

Marianne:

Volksmusik hat ihren Ursprung in der Musizierpraxis der bäuerlich-dörflichen Gemeinschaften und hat sich angesichts der sozialen Barrieren auch in relativer Selbständigkeit entwickelt. So blieb sie ein unmittelbarer Spiegel der Lebensweise, eingebunden in die alltäglichen Lebensprozesse oder in die  Feste des Dorflebens oder der kleinstädtischen Gesellschaft. Ich glaube, dass Volksmusik die wesentlichste Quelle der populärer Musik ist, allerdings fehlt ihr der Vortrags- und Darbietungscharakter. Ich finde ich es persönlich bedauerlich, dass heutzutage die Volksmusik gegenüber der populären Musik  etwas in den Hintergrund getreten ist, da gerade Volksmusikstücke und Volkslieder  auch heute noch in ungebrochener Tradition entstehen.

Dieter J. Maier:

Ich danke Ihnen sehr für dieses Gespräch und wünsche Ihnen und Ihrer Familie frohe und gesegnete Festtage.

Zuneigung, Zusammenhalt, einander zuhören können – darauf kommt es an. In jeder Phase des Lebens. Dass es zum Glücklichsein nur wenig bedarf, davon erzählen Marianne & Michael in einem ganz besonderen Lied: „Nur ein paar Habseligkeiten“ bringt erstmals das von Sprachexperten 2004 gekürte „schönste deutsche Wort“ zum Klingen. „In unserer schnelllebigen Welt hat keiner mehr Zeit für den anderen. In vielen Familien wird überhaupt nicht mehr richtig miteinander gesprochen, jeder denkt nur noch an sich“, klagen die besorgten Eltern. „Doch nur wer Liebe bekommt, kann auch Liebe geben.“ Für die beiden sind das keine leeren Worte. Mariannes Eltern wohnen bei ihnen im Haus und werden aufopferungsvoll gepflegt. „Sie spüren, dass wir sie brauchen, und dieses Gefühl lässt ihre Augen strahlen. Damit geben sie uns alles tausendfach zur

Dieter j-

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