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Bundespräsident und Diplomaten besuchen Rheinland-Pfalz

25. Mai 2011

bundesprasident-wulff-3-010Bundespräsident Christian Wulff war heute mit den Missionschefs des Diplomatischen Korps und der in Deutschland vertretenen internationalen Organisationen in Rheinland-Pfalz unterwegs. Erste Stationen waren der Wormser Dom und die BASF SE in Ludwigshafen. Am Vormittag besichtigte die Delegation nach der Begrüßung durch den Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel gemeinsam mit Karl Kardinal Lehmann den Wormser Dom. Danach ging es nach Ludwigshafen, wo Dr. Kurt Bock, Vorsitzender des Vorstands der BASF, die rund 180-köpfige Diplomatengruppe gemeinsam mit Ministerpräsident Kurt Beck und der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse begrüßte.

Die Besucher  besichtigten verschiedene Einrichtungen des Unternehmens, um mehr über den weltweit führenden Chemiekonzern zu erfahren. So besuchte der Bundespräsident die Ausbildungsstätten der BASF und informierte sich im Gespräch mit jungen BASF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern über die Ausbildung zum Chemikanten und den dualen Studiengang Prozesstechnik, nachdem er sich auch in das Goldene Buch der Stadt eingetragen hat. Die BASF bildet für den eigenen Bedarf aus. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung steigt bei der BASF der Bedarf an Chemikanten. Allein in diesem Jahr stellt die BASF SE mehr als 120 Ausbildungsplätze in diesem Beruf am Standort Ludwigshafen zur Verfügung. Insgesamt bietet die BASF am Standort Ludwigshafen und im BASF Ausbildungsverbund auch 2011 wieder 900 Ausbildungsplätze an. Davon entfallen rund 500 Plätze auf die BASF am Standort Ludwigshafen.

“Rheinland-Pfalz ist Zeuge einer bewegten europäischen Geschichte und zugleich ein Land, in dem man Zukunft spürt. Ich freue mich, dass Sie davon einen umfassenden Eindruck bekommen können“, sagte Ministerpräsident Kurt Beck zu den Gästen der Informations- und Begegnungsreise von Bundespräsident Christian Wulff auf dem darauffolgenden Empfang auf dem Hambacher Schloss. Der Ministerpräsident begrüßte die Missionschefs des Diplomatischen Korps und die Vertreter internationaler Organisationen und dankte dem Bundespräsidenten, dass er den jährlichen Ausflug in diesem Jahr in Rheinland-Pfalz durchführe. Anfänge der deutschen Demokratie erinnere. “Rheinland-Pfalz ist aber auch ein Land mit einer vielfältigen kulturellen Landschaft. Der Pflege des künstlerischen Nachwuchses gilt unsere Aufmerksamkeit“, sagte Beck. Joseph Moog, ein junger Pianist mit internationaler Reputation, sei dafür ein herausragendes Beispiel. Der Musiker aus der Pfalz spielte für die internationalen Gäste des Bundespräsidenten bei dem Empfang im Festsaal Werke von Franz Liszt.

bundesprasident-wulff-3-019Vor dem Termin auf dem Hambacher Schloss besuchte die rund 160-köpfige Delegation das weltweit führende Chemieunternehmen BASF SE in Ludwigshafen “Bei Ihrer Betriebsbesichtigung konnten Sie sich ein Bild davon machen, dass Rheinland-Pfalz mit seiner Wirtschaftskraft für Zukunft steht“, so Beck. Zur wirtschaftlichen Leistungskraft gehöre auch ein besonderes Kulturgut, der Wein. Rheinland-Pfalz sei das mit Abstand größte und bedeutendste Weinland Deutschlands, betonte der Ministerpräsident. Er freue sich, dass sich die Gäste bei dem anschließenden Besuch im Weingut von Winning in Deidesheim von der Qualität rheinland-pfälzischer Weine überzeugen könnten. Beck sagte: “Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen und erlebnisreichen Tag in Rheinland-Pfalz. Behalten Sie unser Land in guter Erinnerung.“

Die in Deutschland akkreditierten Botschafter und Vertreter internationaler Organisationen werden vom Bundespräsidenten einmal im Jahr zu einer Informations- und Begegnungsreise eingeladen. Sie soll den Austausch mit den ausländischen Repräsentanten intensivieren und ihr Deutschlandbild bereichern. Die Reise führt jährlich in ein anderes Bundesland; 2010 war Thüringen und 2009 Nordrhein-Westfalen das Ziel.

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Quelle, Film-und Fotoaufnahmen:

Dieter J. Maier

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