SAK: Bistum Trier muss sozialer Verantwortung gerecht bleiben
La Chureca, die größte Müllhalde Zentralamerikas nahe der nicaraguanischen Hauptstadt Managua.Die 420 Hektar sind Arbeitsgebiet von 1700 Menschen, davon 80% minderjährig.
Foto: Eren San Pedro
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Als sehr bedenklich hat die Saarländische Armutskonferenz (SAK) das angekündigte Sparpaket des Bistums Trier bezeichnet. Die 30 Millionen die eingespart werden sollen, würden sich auch auf die Arbeit mit und für arme Menschen spürbar auswirken.
Betroffen seien die Migrationsarbeit der KEB, die Katholische Arbeitnehmerbewegung und die Aktion Arbeit. Der Wegfall von Sprachkursen für Migratinnen bei der KEB werde deren berufliche Chancen beträchtlich einschränken. Migranten seien in hohem Maße von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) sei über die Jahre immer ein engagierter und verlässlicher Partner in der Arbeit gegen Armut gewesen. Dort nun ein Viertel der Zuschüsse einzusparen, bedeute nichts anderes als die Lobbyarbeit für arme Menschen im Land deutlich zu schwächen. Schließlich werde die in Aussicht stehende Reduzierung des Personals bei der Aktion Arbeit deren direkte Unterstützung von Arbeitsmarktprojekten und Initiativen verzögern, behindern und im Umfang beschränken. Die Saarländische Armutskonferenz e.V. erklärt ihre Solidarität mit den Organisationen KEB, Aktion Arbeit und insbesondere mit der KAB, die von Anfang an Mitglied in der Saarländischen Armutskonferenz ist. Das Bistum werde aufgefordert seine Sparpläne zu überdenken und auch weiterhin seiner Verantwortung gegen Armut und Arbeitslosigkeit gerecht zu werden.
Quelle:
Mike Stilz, stellv. Vorsitzender Geschäftsstelle:
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