Gesundheitsförderung und Suchtprävention
Neue grenzüberschreitende Datenbank soll Arbeit sozialer Einrichtungen erleichtern – Jetzt anmelden
Innerhalb des europäischen Projektes zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention „MAGNet“ entsteht derzeit eine grenzüberschreitende Datenbank. Der Aufbau erfolgt durch den Projektkoordinator „Centre d’action laique“ in der Provinz Luxemburg (Belgien). Die Datenbank soll ab Oktober 2010 im Internet erscheinen.
Die Projektgruppe bittet alle Einrichtungen der Gesundheitsförderung und Suchtprävention, sich mit der Beschreibung ihrer Institution und ihrer Arbeitsweise in die Datenbank aufnehmen zu lassen.
In Anbetracht der Mobilität in der Grenzregion und der gesellschaftlich und kulturell bedingten Unterschiede bei den Schülern und Jugendlichen ist es Ziel des Projektes, die Hilfsangebote für Drogenabhängige sowie die Suchtprävention in der Großregion zu optimieren. (Belgien, Deutschland, Frankreich und Luxemburg). Es sieht insbesondere den Austausch von Konzepten und Arbeitsmitteln vor sowie die Schaffung eines Netzwerkes.
Das Netzwerk soll den Sozialarbeitern ermöglichen, die Hilfesuchenden an die richtige Anlaufstelle zu verweisen, auch unter Berücksichtigung des behördlichen Hürdenlaufes in den Ländern. Zu diesem Zweck sind die Projektpartner beauftragt, eine Datenbank zu gründen, die alle sozialen Einrichtungen erfasst, die in der Großregion in irgendeiner Weise mit Drogenabhängigen oder Suchtprävention zu tun haben.
Weitere Informationen gibt es bei dem Saarländischen Projektpartner, Landeshauptstadt Saarbrücken, Amt für Soziale Angelegenheiten, Angelika Kraus, Tel. (0681)905-3322, E-Mail: angelika.kraus@saarbruecken.de.
Quelle:
Tanja John
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