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Notdienstvereinbarung zur Gefahrenabwehr

logo-verdi-saarSaarbrücken. Wie der ver.di-Landesbezirksleiter Alfred Staudt mitteilte, konnte ver.di gestern in den späten Abendstunden nach mehreren Verhandlungsrunden mit den Saarbrücker Verkehrsbetrieben eine Notdienstvereinbarung zur Gefahrenabwehr für Leib und Leben für die Saarbrücker Bevölkerung bei ver.di-Streiks abschließen.

Die Verkehrsbetriebe forderten unter anderem deshalb eine Notdienstvereinbarung für bevorstehende Streikmaßnahmen von ver.di, weil die Verkehrsbetriebe auch den Verkehrsrechner der Landeshauptstadt Saarbrücken betreuen, der die komplette Ampelsteuerung für den Individualverkehr der Landeshauptstadt sichert. Außerdem sollen im Streikfall Gefahren, beispielsweise bei reißenden, hochspannungsführenden Fahrleitungen und der Explosionsgefahr von Gastankstellen und Tanks, für die Bevölkerung vermieden werden. Dabei gilt im Regelfall, dass durch Notdienstpersonale die Abschaltung des Fahrbetriebes oder die Verständigung von Rettungskräften gesichert ist.

Staudt kritisierte scharf, dass die Verkehrsbetriebe tagelang bis in die Nächte hinein mit ver.di darüber verhandeln, wie im Streikfall Gefahren für die Bevölkerung vermieden werden können, statt in Tarifverhandlungen weitere Streiks der Verkehrsbetriebe durch eine Einigung zu vermeiden. An die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) appellierte der ver.di-Landesbezirksleiter, sich in das „Trauerspiel ihrer Verkehrsbetriebs-Geschäftsführer“ endlich einzuschalten und ihren Amtskollegen und Verhandlungsführer, Bürgermeister Armin Emanuel (SPD) vom Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV), aufzufordern endlich einzulenken, um weitere Streiks abzuwenden.

Quelle:
Bernd Oleynik - verdi Saar

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