Lothringen und Saarland - Kooperationsvertrag erneuert

Das Saarland und Lothringen wollen bei ihren Bemühungen um die Reinhaltung der Luft auch künftig eng zusammenarbeiten.
Aus diesem Grund wurde am Montag in Schöneck eine Kooperationsvereinbarung aus dem Jahr 2004 erneuert. Der neue Kooperationsvertrag wurde formal notwendig durch die Umstrukturierung des französischen Messnetzes zu ATMO Lorraine Nord (vorher ESPOL) und die Neugründung des saarländischen Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz (vorher LfU).
Im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Messnetze, die bereits seit rund 20 Jahren besteht, tauschen sich die Experten für Luftqualitätsüberwachung regelmäßig aus, Messverfahren werden verglichen und über die gemessenen Daten wird informiert. Das ist besonders wichtig, wenn Grenzwerte oder Alarmschwellen überschritten werden, etwa bei Ozon.
„Die Reinhaltung der Luft ist zum Schutz der menschlichen Gesundheit
und unserer Umwelt besonders wichtig, denn durch die Industrie, den Straßenverkehr und den Betrieb von Gebäudeheizungen entstehen zahlreiche Schadstoffe, die unsere Atemluft belasten“, sagte Umweltministerin Simone Peter bei der Vertragsunterzeichnung.
Die Einflüsse wirkten sich beiderseits der Grenzen aus.
„Luft kennt keine Grenzen. Von daher erscheint es selbstverständlich, dass die zuständigen Stellen für die Luftreinhaltung und die Überprüfung der Luftqualität im grenznahen Bereich zusammenarbeiten“, so Peter. „Die vielen gemeinsamen Projekte der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass diese Zusammenarbeit erfolgreich ist.“
Quelle:
SAARLAND - Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr
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