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Wirtschaftsministerium hilft bei drohender Insolvenz

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Hartmann: „Servicestelle Mittelstand auf dem Weg“


Das Wirtschaftsministerium hilft Unternehmen, die von einer Insolvenz bedroht sind – mit einer Ausweitung des Bürgschaftsrahmens, Investitionszuschüssen, Darlehen und der gezielten Unterstützung mittelständischer Unternehmen. „Die neue Mittelstandsabteilung des Wirtschaftsministeriums entwickelt maßgeschneiderte Hilfsangebote für kleine und mittelgroße Unternehmen. Derzeit wird darüber hinaus mit Hochdruck daran gearbeitet, im Ministerium eine “Servicestelle Mittelstand” einzurichten. Damit wird eine Anlaufstelle geschaffen, die mittelständischen Unternehmen in allen Fragen der Wirtschaftsförderung, bei Genehmigungen und in Notlagen helfen wird. Wir wollen insbesondere Unternehmen helfen, die durch die Wirtschaftskrise unverschuldet in Not geraten sind“, so Dr. Christoph Hartmann, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft.
Hartmann weiter: „Darüber hinaus haben wir den Bürgschafts- und Garantierahmen für Darlehen und Beteiligungen an saarländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft verdoppelt – von 200 Millionen Euro auf 400 Millionen Euro in 2009 und 2010. Auch den landesverbürgten Anteil für Betriebsmittelkredite haben wir von 60 Prozent auf 80 Prozent angehoben. Seit einiger Zeit können betriebliche Investitionen, die Arbeitsplätze schaffen, noch stärker gefördert werden. Zudem ist es möglich, für die Sicherung von Arbeitsplätzen Fördermittel zu erhalten. Darüber hinaus hat die Saarländische Investitionskreditbank ein „Sonderkreditprogramm Saarland“ aufgelegt. Gewerbliche Unternehmen und Freiberufler können bis zu 500.000 Euro erhalten, wenn ihnen aufgrund der Wirtschaftskrise der Zugang zu den üblichen Krediten der Hausbank verwehrt ist“, so Hartmann.
Im Saarland sind die Rahmenbedingungen deshalb so schwierig, weil die Wirtschaftskrise das Bundesland ganz besonders trifft: Die Industrie ist exportorientiert und somit stark in die Weltwirtschaft integriert. Im Saarland mussten besonders Unternehmen aus der Automobilindustrie und ihrer Zulieferbetriebe sowie aus dem Maschinenbau Umsatzrückgänge hinnehmen.

Quelle:
Pressereferat, Öffentlichkeitsarbeit

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