Spielende Kinder und ein Esel beschäftigten Bundespolizei
Der Fall beweist: Esel trifft man nicht nur in Indien.
Foto: Ahron de Leeuw
Saarbrücken (ots) - Am Sonntag den 7. März mußten Beamte der Bundespolizeiinspektion Bexbach gleich drei Mal zu spielenden Kindern im Gleis ausrücken. Im Friedrichsthal hatten um 13.00 Uhr zwei 12- jährige Jungen einen Eisblock auf die Gleise gelegt, der von einem Zug erfasst wurde. Um 15.00 Uhr spielten ebenfalls in Friedrichtsthal drei 11 und 12- jährige Jungen auf einem mit Autos beladenen Güterzug. Die Oberleitung wurde aus Sicherheitsgründen von der Bahn abgeschaltet. In Blieskastel waren mehrere Personen und ein Esel im Gleisbereich unterwegs. Zu Personenschäden ist es zum Glück nicht gekommen. Die Strecken mussten vorsorglich für die Dauer der Einsätze gesperrt werden. Als Folge kam es zu Verspätungen im Bahnverkehr.
Immer wieder gehen Meldungen aus der Bevölkerung oder Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG über spielende Kinder und Jugendliche bei der Bundespolizeiinspektion Bexbach ein, die eine Reihe von Maßnahmen auslösen. Gleissperrungen der Deutschen Bahn AG und Einsatzfahrten mit Wege- und Sonderrechten der Bundespolizei sind die Folgen, um die Gesundheit der Betroffenen zu schützen. Wenn die Kinder und Jugendlichen dann angetroffen und aus dem Gefahrenbereich geholt werden, werden sie grundsätzlich in Gewahrsam genommen und den Erziehungsberechtigten übergeben. Die Bundespolizei bietet den Eltern im weiteren Verlauf an, mit den Betroffenen zusammen ein Präventionsgespräch mit der Bundespolizei durchzuführen. Dabei werden
die Gefahren des Bahnverkehrs verdeutlicht und die Folgen aufgezeigt. Auf die Eltern können auch zivilrechtliche Ansprüche der Deutschen Bahn AG wegen der Gleissperrung und Zugverspätungen zukommen. Unter Umständen kann es auch zu strafrechtlichen Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs an den Bahnverkehr kommen.
Quelle:
Bundespolizeiinspektion Bexbach , Pressesprecher
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