Stadtbibliothek verlängert Ausstellung „Nie zu Hitler“

Die Saarbrücker Stadtbibliothek verlängert die Ausstellung „Nie zu Hitler“. Ursprünglich sollte die Ausstellung über den Hintergrund der Saarabstimmung sowie die Abstimmung am 13. Januar 1965 selbst bis zum 13. Februar laufen. Aufgrund hoher Besucherzahlen verlängert die Bibliothek sie nun bis Samstag, 27. Februar.
Die Bewohner des Saargebietes wurden im Januar 1935 dazu aufgerufen, über den Beitritt zum nationalsozialistisch regierten Deutschen Reich oder die Beibehaltung des Status Quo unter der Verwaltung des Völkerbundes zu entscheiden. Mehr als 90 Prozent der Bürger entschieden sich für einen Anschluss an das Deutsche Reich.
Der Saarbrücker Historiker Joachim Heinz hat die Ausstellung für die „Stiftung Demokratie“ konzipiert und schildert anhand zahlreicher Schautafeln wesentliche Ereignisse rund um die Saar-Frage in den Jahren 1933 bis 1935. Er beleuchtet anhand der wohl größten antifaschistischen Kundgebung, organisiert durch die Einheitsfront aus SPD und KPD, am 26. August 1934 in Sulzbach, einen wesentlichen Eckpfeiler der damaligen Auseinandersetzungen und gewährt einen Einblick in die Lage der “Status Quo”- Verfechter in jenen schicksalhaften Tagen.
Ergänzt wird die Ausstellung mit Literatur zur Saarabstimmung und zur Geschichte des Saarlandes von 1920 bis 1935 aus den Beständen der Landeskundlichen Abteilung der Stadtbibliothek.
Die Ausstellung „Nie zu Hitler“ ist von Donnerstag, 14. Januar, bis einschließlich Samstag, 27. Februar, dienstags bis freitags, 11 bis 18 Uhr, und samstags, 10 bis 13 Uhr, geöffnet.
Quelle:
Tanja John
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