Ab 2. Februar zeigt das Stadtarchiv die Ausstellung “Erinnern und versöhnen – Hitlers Verbrechen”

Auschwitz: Eines der größten Verbrechen der deutschen Geschichte
Zur Eröffnung ihres neuen Stadtarchivs zeigt die Landeshauptstadt Saarbrücken von Dienstag, 2. Februar, bis Freitag, 5. März, die Ausstellung „Erinnern und versöhnen – Hitlers Verbrechen/Crimes Hitlérien“. Diese Ausstellung wurde vom Landearchiv Baden-Württemberg ausgeliehen. Sie ist dort nach einem Ausstellungsprojekt der französischen Besatzungsmacht aus dem Jahr 1946 rekonstruiert worden. Auch die ursprüngliche Ausstellung war in Saarbrücken zu sehen. Vom 15. März bis 7. April 1946 im Saarland-Museum am St. Johanner Markt (heute Stadtgalerie).
Mit der Ausstellung wollte die französische Besatzungsmacht die deutsche Bevölkerung über die Ziele, Methoden und Folgen der nationalsozialistischen Herrschaft informieren. Sie behandelte zum Beispiel die Ursachen des Nationalsozialismus und dokumentierte Schicksale in deutschen Konzentrationslagern. Für die Aufklärung mittels einer Ausstellung entschied sich die französische Regierung, da unmittelbar nach Kriegsende Massenkommunikationsmittel wie Zeitungen, Zeitschriften oder Kinos mit Wochenschauen nicht zur Verfügung standen. Die Ausstellung wurde ab Juni 1945 zunächst in Paris, dann in mehreren Städten der französischen Besatzungszone gezeigt.
Die aktuelle Präsentation umfasst nicht nur die rekonstruierte Ausstellung, ihre Vorgeschichte, ihre Hintergründe und Intentionen, sondern auch die zeitgenössischen Reaktionen und Nachwirkungen, die schließlich zur Wiederaufnahme und Neugestaltung der Beziehungen zwischen den beiden Nachbarvölkern geführt hatten.
Seit 1999 hat die Saarbrücker Archivleiterin Dr. Irmgard Christa Becker mit dem Landesarchiv verhandelt, um die Ausstellung nach Saarbrücken zu holen.
Besucher können die Ausstellung dienstags und mittwochs, 9 bis 17 Uhr, donnerstags, 9 bis 18 Uhr und freitags, 9 bis 13 Uhr, im Ausstellungsraum des neuen Stadtarchivs, Deutschherrnstraße 1, Eingang Forbacher Straße, besuchen.
Weitere Informationen: Landeshauptstadt Saarbrücken, Tel. (0681) 905-1258, E-Mail: stadtarchiv@saarbruecken.de
Quelle:
Landeshauptstadt Saarbrücken
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