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Burkhard C. Kosminski inszeniert am Staatsschauspiel Dresden

Carl Zuckmayer

1896-1977

Mannheimer Schauspieldirektors Burkhard C. Kosminski am Staatsschauspiel Dresden Premiere

Burkhard C. Kosminski, Schauspieldirektor des Nationaltheater Mannheim, ist weit über Mannheims Grenzen als Regisseur tätig. In Dresden inszeniert er nun Des Teufels General aus der Perspektive eines rauschhaften Albtraums. „Ein Albtraum, der zeigen könnte, wie nahe und wie menschlich das Feiern und das Fallen nebeneinander liegen. Und wehe, man erwacht aus diesem Traum und es ist ein 13. Februar in Dresden“, heißt es in der Ankündigung des Staatsschauspiels.

Kosminski studierte Regie und Schauspiel am Lee Strasberg Theatre Institute und am William Esper Studio in New York. Seit 2006 ist er Schauspieldirektor am Nationaltheater Mannheim. Zuvor war er als leitender Regisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus tätig. Außerdem inszenierte er am Schauspiel Frankfurt, dem Schauspielhaus Dortmund, an der Schaubühne Berlin und am Marilyn Monroe Theatre in Los Angeles. Des Teufels General ist Kosminskis erste Arbeit am Staatsschauspiel Dresden. Mit Bühnenbildner Florian Etti und Musiker Hans Platzgumer hat er schon in mehreren Inszenierungen zusammengearbeitet, so zuletzt bei der Uraufführung von Theresia Walsers Herrenbestatter am Nationaltheater Mannheim.

In Carl Zuckmayers 1946 uraufgeführtem Erfolgsstück Des Teufels General geht es um den Fliegergeneral Harras, der sich aus Leidenschaft zu seinem Beruf mit den Nazis einlässt und so zu deren Handlanger wird. Nach einer Reihe von Abstürzen eines neuen Flugzeugtyps gerät er in den Verdacht der Sabotage. Unter der Auflage, innerhalb von zehn Tagen den Schuldigen zu finden, wird er freigelassen. Sein Mitarbeiter Oderbruch, dem Harras immer sein volles Vertrauen geschenkt hat, gesteht ihm, dass er für die Manipulationen verantwortlich ist. Die Abstürze sollten den Wahnsinn des Hitler-Kriegs stoppen. Harras beschließt Oderbruch zu schützen und den Widerstand gegen Hitler zu stärken. Er startet selbst mit einer der defekten Maschinen …

Quelle:
Sandra Strahonja

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