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Archiv für Februar, 2010

Interview mit Hansi Hinterseer

Seit 1994 zieht der ehemalige Skisportler Hansi Hinterseer seine Spuren im Musikgeschäft. Heuer kann der gebürtige Tiroler mit ausverkauften Konzerten und Traumquoten seiner TV-Shows (ARD/ORF) auf 15 Jahre Erfolg als Sänger, Moderator und Schauspieler zurückblicken.

Dabei zählt für ihn nur, dass die Lieder den Menschen Freude bereiten und das Leben in ein freundlicheres Licht tauchen.
Hansi Hinterseer kann mittlerweile auf 15 Jahre Erfolg im Musikgeschäft zurückschauen. Dieser spiegelt sich nicht nur in weit über 4 Millionen verkaufter Tonträger, in vollen Konzertsälen, durch Traumquoten seiner TV-Shows und eine zunehmende Zahl an wanderfreudigen Fans rund ums Kitzbühel Open Air wider. Auch die Vielzahl der Gold- und Platinauszeichnungen spricht für die ungebrochene Beliebtheit von Hansi Hinterseer und seinen Liedern. Zudem erhielt der gebürtige Tiroler Dutzende von Publikumspreisen wie auch Awards bedeutender Fachjurys. Anlässlich seines Konzerts in der Saarbrücken Saarlandhalle am 22.02. sprach Hansi Hinterseer in einem exklusiven Interview über seine Konzerttournee 2010, seine beruflichen Anfänge und sein persönliches Erfolgsgeheimnis.

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Heftige Kritik an Bundeskanzlerin Merkel

Nach einem mehr als holprigen Jahresstart gerät Bundeskanzlerin Angela Merkel immer mehr ins Kreuzfeuer der Kritik. Der Führungsstil der studierten Physikerin sei mit mangelnder parteipolitischer Identifikation behaftet, ebenso fehle es ihr an Überzeugungskraft. Auch die Landes-Fraktionsvorsitzenden Christine Wagner, Steffen Flath, sowie Fraktionsvize Saskia Ludwig griffen Merkel offen an. Trotz anfangs hoher Popularitätswerte sei eine Indentifikation mit ihrer politischen Ambitionen nicht mehr so recht möglich. Zudem sei die Regierungsmehrheit nicht das Ergebnis einer überzeugenden Wahlkampfstrategie, sondern schlichtweg Glück gewesen. Auch innerhalb der eigenen Reihen von CDU und FDP wächst die Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble, sich Zugang zu den in der Schweiz gestohlenen Daten möglicher Steuersünder zu verschaffen.

Der Vorsitzende des Rechtsausschusses im Bundestag, Siegfried Kauder, äußerte in einer Presseerklärung, die Kontodaten seien in einem Strafprozess gegen betroffene Steuersünder nicht ..

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Categories: Kommentare, Politik, Saarland

Gabriel Bach, stellvertretender Hauptankläger im Eichmann-Prozess, zu Gast in Saarbrücken

Gabriel Bach, ehemaliger israelischer Bundesrichter und Mitarbeiter im Prozess gegen den Hauptorganisator des Holocaust, sprach am 27.Januar anlässlich der Gedenkstunde des saarländischen Landtags an die Opfer des Nationalsozialismus im vollbesetzten Konferenzsaal des in der Nähe der Gedenkstätte “Gestapo Lager Neue Bremm” befindlichen Mercure-Hotels in Saarbrücken. Im Anschluss an die offizielle Gedenkstunde legte Gabriel Bach gemeinsam mit dem saarländischen Landtagspräsidenten Hans Ley einen Kranz am Mahnmal der Gedenkstätte nieder.
Gabriel Bach, 1927 in Halberstadt geboren, wuchs in Berlin auf. Im Jahr 1938 emigrierte die jüdische Familie zunächst nach Amsterdam, später von dort weiter nach Israel. Bach studierte Jura und wurde Staatsanwalt. Als juristischer Mitarbeiter arbeitet er im Prozess gegen Holocaust-Organisator Adolf Eichmann mit. Später wurde Bach Generalstaatsanwalt, dann Richter am Obersten Gericht in Israel. Der heute 82-jährige Israeli, der als Kind mit seiner Familie nur “haarscharf” dem Holocaust entkam, lag, wie er sagte, persönlich sehr viel daran, an diesem Tag vor allem jungen Menschen vom dem zu berichten, was, wie er sagte, emotional und historisch nicht so bekannt ist: “Eichmann hatte es sich zu seinem Hauptziel gemacht, die Juden nicht nur in Auschwitz völlig auszurotten. Von daher war es für ihn eine große Schmach, am Ende vor einem israelischen Gericht zu stehen.”

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