OB Charlotte Britz lädt zu rundem Tisch „Ludwigsparkstadion“ ein

Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz lädt Vertreter der Jamaika-Koalition sowie der Führungsspitze des 1. FC Saarbrücken zu einem runden Tisch „Ludwigsparkstadion“ ein. „Mit den Kommunikationspannen der Vergangenheit muss Schluss sein. Unsere Bürgerinnen und Bürger möchten keine weiteren bunten Bildchen, keine neuen Stadionpläne mehr in den Medien sehen. Pläne, die noch nicht einmal wir als Stadt und Stadion-Eigentümer kennen“, sagt Britz. „Die Menschen erwarten von der Politik und der Vereinsspitze belastbare Ergebnisse auf der Basis solider Arbeit – und keine Luftschlösser“, erklärt die Oberbürgermeisterin.
„Beim runden Tisch möchte ich mit allen Beteiligten das weitere Vorgehen festlegen. Insbesondere möchte ich mit den Vertretern der Koalition und der Vereinsspitze die weitere Strategie beim Werben von Investoren besprechen. Ich erwarte zudem, dass die Verantwortlichen von FCS und Land alle vorhandenen Pläne und Finanzierungskonzepte auf den Tisch legen, sofern es sie wirklich gibt. Bislang habe ich trotz mehrfachen Nachfragens noch nichts Belastbares gesehen. Realistische Konzepte werden wir auch in Zukunft mit voller Kraft unterstützen“, so Britz.
„Ich möchte auch ein neues Stadion für Saarbrücken. Wir müssen in der ganzen Debatte aber immer ehrlich zu den Menschen bleiben: Derzeit ist ein Neubau nur schwer vorstellbar. Das ist Fakt! Wir befinden uns in einer gigantischen Finanz- und Wirtschaftskrise. In einer solchen Phase private Investoren zu finden, ist nun einmal schwierig“, erklärt die Verwaltungschefin. Aber ohne Sponsoren gehe es nicht. Der öffentlichen Hand brechen die Steuereinnahmen weg - bei steigenden Sozialausgaben. Weder Land noch Stadt können in Zeiten der Diskussionen über schmerzhafte Sparmaßnahmen das Geld alleine aufbringen. Die Verwaltungschefin: „Die öffentlichen Spekulationen der Vergangenheit mit ständig wechselnden Zahlen und immer neuen bunten Stadion-Entwürfen steigern nicht die Glaubwürdigkeit des Vorhabens. Für das Werben von Investoren ist der Eindruck fehlender Seriosität natürlich Gift. Nochmal: Damit muss Schluss sein“, fordert Britz.
„Stadt, Land und FCS wollen ein neues Stadion. Aber nur wenn wir miteinander arbeiten, haben wir eine Chance, das Vorhaben auch umzusetzen. Ich als Oberbürgermeisterin bin bereit, es zu versuchen“,
so Charlotte Britz abschließend.
Quelle:
Thomas Blug
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