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Hilfen und Projekte zur Armutsbekämpfung bündeln

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Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Claudia Willger-Lambert erklärte nach Veröffentlichung der „Sozialstudie Saar“, dass das Saarland im Angleichungsprozess an das Bundesniveau fortgeschritten sei.

Die Studie zeige aber auch, dass weiterer Handlungsbedarf zur Bekämpfung der Armut im Saarland bestehe. Willger-Lambert: „Gerade d er Teil der Studie zur Situation von Alleinerziehenden mit geringen Einkommen macht deutlich, dass wir ein besonderes Augenmerk auf die Armut bei Mehrfachbelastungen zu richten haben .“ Es müsse vor allem auf die ökonomischen, familiären, sozialen, berufsbiographischen und gesundheitlichen Bereiche geachtet werden. Außerordentlich oft seien Kinder von diesen Mehrfachbelastungen betroffen, was besonders bedenklich sei. „Um auf diese Problematik angemessen reagieren zu können, müssen Hilfen und Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen im Sinne der Armutsbekämpfung gebündelt und vernetzt werden.“ so Willger-Lambert. Auch müsse auf die Prävention ein stärkerer Fokus gelegt und diese noch stärker als notwendiger Bestandteil der Armutsbekämpfung berücksichtigt werden. Als Beispiel nannte Willger-Lambert hierzu den Bereich der frühkindlichen Bildung: „Je früher Nachteile ausgeglichen werden, umso besser können nachgelagerte Maßnahmen wirken. Das Armutsrisiko sinkt auf diese Weise.“

„Wir als Grüne nehmen diesen Handlungsauftrag, den die Sozialstudie Saar uns vorgibt, an. In diesem Sinne halten wir auch die Verstetigung der Sozialberichterstattung für dringend erforderlich.“ so Willger-Lambert abschließend.


Quelle:
Bündnis 90/DIE GRÜNEN

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